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„Im Notfall wird die Bedarfssituation der Behinderten nicht ausreichend bedacht“


Eine Untersuchung des Malteserordens in Vietnam im Rahmen eines UN-Projekts

Im Notfall verfügen Personen mit Behinderung häufig weder über die notwendigen Informationen noch über die notwendigen Hilfsmittel. Das ist das Zwischenergebnis der in Vietnam vom Hilfswerk des Malteserordens, Malteser International, für den Tag der Katastrophenreduzierung durchgeführten Untersuchung. Die Untersuchung ist Teil eines weit angelegten Projekts der UN zur Schadensminderung bei Katastrophen (UNISDR), mit dem bis Ende 2013 Daten in über 120 Ländern aufgenommen werden.

An der Untersuchung in Vietnam haben 733 Behinderte teilgenommen, die in Risikozonen leben. Danach ergibt sich, dass Personen mit Behinderung nicht ausreichend über Präventionsmöglichkeiten informiert sind und dass im Notfall ihre Bedarfssituation nicht bedacht wird. Über die Hälfte der Befragten hat erklärt, keinen Evakuierungsplan zu kennen oder über Schutzvorkehrungen im Katastrophenfall zu verfügen und für 64% von ihnen ist es extrem schwer, wenn nicht gar unmöglich, sich ohne fremde Hilfe in Sicherheit zu bringen. 73% der Befragten behaupten, nicht zu wissen oder nicht sicher zu wissen, dass es in ihrer Gemeinschaft Notfallpläne gibt.

„Es handelt sich um eine erste unvollständige Untersuchung über das Rettungsverhalten von Behinderten im Notfall“, erklärte Sae Kani, Spezialist in Sachen Katastrophenmanagement bei Malteser International.

Malteser International arbeitet in Vietnam seit 2009 an der Reduzierung von Katastrophenereignissen und beteiligt sich am Disability Inclusive Disaster Risk Reduction Network (DIDRRN) im asiatisch-pazifischen Raum. Die ersten vorläufigen Untersuchungsergebnisse können auf der Internet-Seite von UNISDR eingesehen werden.

Foto: Guilhem Alandry

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