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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Der Erzbischof von Warschau Kardinal Nycz Bailli des Malteserordens

Rom, 03/02/2015 


Gestern fand im Magistralpalast die Zeremonie zur Übergabe der Insignien zum Bailli Ehren- und Devotionsgroßkreuz des Souveränen Malteserordens an den Warschauer Kardinal und Metropoliten Kazimierz Nycz statt. Der Kardinal wurde vom Großmeister Fra’ Matthew Festing und dem Kardinalpatron (“Cardinalis Patronus”) des Malteserordens, Raymond Leo Burke, empfangen.

“Mit diesem Treffen möchten wir eine herausragende Persönlichkeit der polnischen Kirche ehren, einen Nachfolger vieler unvergesslicher Vorbilder. Unvergesslich für uns ist in diesem Zusammenhang sein bedeutendes, über 16 Jahre dauerndes Wirken in Krakau, wohin er im Jahr 1988 nach dem Willen des Heiligen Johannes Paul II. – mit einer bedeutungsvollen Wahl zur Bezeugung seiner Wertschätzung und seines Vertrauens – zum Auxiliarbischof und Generalvikar berufen wurde”, sagte der Großmeister des Malteserordens, Fra’ Matthew Festing, und wandte sich dabei im Rahmen dieser Zeremonie an Kardinal Kazimierz Nycz.

Fra’ Matthew Festing erinnerte auch an die tiefe Verbundenheit zwischen dem Malteserorden und Polen, die auf das erste Jahrtausend zurückgeht und im 20. Jahrhundert ihren stärksten Ausdruck im Mut und in der Solidarität des medizinischen Personals des Malteserordens fand, das während der Schlacht von Warschau von 1939 in dem damals noch weiterhin betriebenen Krankenhaus bis zur Besatzung durch die Nazis seinen Dienst versah.

Am Ende der Zeremonie wandte sich Kardinal Kazimierz Nycz einigen anwesenden Journalisten zu und brachte seine Anerkennung für die bedeutende Arbeit zum Ausdruck, die täglich von den freiwilligen Helfern des Malteserordens im medizinisch-sozialen Bereich in Polen geleistet wird.

Im zehnten Jahr nach dem Tod von Johannes Paul II. erinnerte Kardinal Nycz außerdem an die folgenden Worte von Papst Johannes Paul II.: “Eine Demokratie ohne Werte verwandelt sich leicht in einen offenen oder hinterhältigen Totalitarismus”, und fügte mit Blick auf die in Europa derzeit herrschende soziale und wirtschaftliche Krise hinzu: “Eine Einheit von Staaten kann nicht allein auf politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Werten basieren, sondern muss in erster Linie auf den Werten der Solidarität gründen”.

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