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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Syrien: Große Sorge um die Zivilbevölkerung

Rom, 16/12/2016 


Das Medizinische Personal von Malteser International ist gezwungen, das Krankenhaus in Aleppo zu verlassen

„Die Situation in Aleppo ist extrem gefährlich und das menschliche Leid unbeschreiblich”, so Sid Peruvemba, Vize-Generalsekretär von Malteser International, der internationalen Hilfsorganisation des Malteserordens. „Unsere größte humanitäre Sorge ist, dass der Zivilbevölkerung in den Gebieten, die vorher in der Hand der Opposition waren, jetzt alle Rechte verweigert werden. Wir erhalten besorgniserregende Informationen über widersprüchliche Verhaftungen, Massenfestnahmen und Menschen, die einfach spurlos verschwinden.” Das Personal der Blutbank und des Kinderkrankenhauses in Ost-Aleppo, beide werden von Malteser International unterhalten, sah sich daher gezwungen, seine Arbeit einzustellen und vor den Kampfhandlungen zu fliehen

Auch wenn die Kontrolle über Aleppo zu einem Zünglein an der Waage im Machtgefüge des syrischen Bürgerkrieges geworden ist, bedeutet die Einnahme der Stadt noch nicht das Ende des Konflikts. Die Gewalt hält vor allem im Norden des Landes weiter an und könnte sich sogar noch verschlechtern. Humanitäre Hilfe zur Rettung von Menschenleben zu leisten, muss weiterhin oberste Priorität bleiben. „Gemeinsam mit unserem syrischen Partner verteilen wir Decken und Zelte an rund 2.200 Familien, die im Kampf um Aleppo alles verloren haben und Zuflucht in der nahen Region Idlib gesucht haben”, so Sid Peruvemba weiter.

Seit letzten Donnerstag bis morgen kann die Zivilbevölkerung auf türkisch-russisches Einwirken hin noch bei freiem Geleit evakuiert werden. 6.000 Menschen haben die Stadt verlassen, aber die Vereinten Nationen berichten von mindestens weiteren 50.000 Menschen, die eingeschlossen sind. Gemeinsam mit den regionalen Organisationen leistet Malteser International seit 2013 eine medizinische Grundversorgung und unterstützt Binnenvertriebene an der türkisch-syrischen Grenze.

Auch die libanesische Organisation des Malteserordens hat ihre medizinischen und sozialen Hilfsaktionen für die zahlreichen syrischen Flüchtlinge im Land intensiviert.
Mobile medizinische Einheiten garantieren die Verteilung von Medikamenten und Sanitärartikeln und stellen darüber hinaus sicher, dass jeder Zugang zu medizinischer Versorgung bekommt.

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