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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Delegation des Ordens besucht die vom seebeben betroffenen gebiete

Rom, 07/03/2005 


Vom 6. bis 16. Februar hat sich eine Delegation des Malteserordens, unter der Leitung des Großhospitaliers Albrecht Freiherr v. Boeselager, über den Fortgang der verschiedenen Projekte informiert, die der Orden in den vom Seebeben betroffenen Regionen von Thailand und Indien auf den Weg gebracht hat.

Im Süden von Thailand haben die Delegierten zunächst die Region von Bang Muang besucht, wo sich der Malteserorden der 200 Kinder des örtlichen Mutter-Kind-Zentrums annimmt. Anschließend ging die Fahrt zum Dorf Ban Bansak weiter, das mit Lebensmittel, Kohle, Decken, Kleidung, Kochgeräten, Zelten und Wasserbehälter versorgt worden ist. Nächstes Ziel war Ko Kho Khao, eine Insel an der Westküste Thailands: hier hat der Orden der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser geholfen. Außerdem wurde ein Wasserversorgungssystem eingerichtet sowie Schiffsmotoren und Schiffsausrüstungen für die Fischerbote geliefert.

Im Süden Indiens wurden die Regionen von Kanya Fumari und Kollam besucht.

Nach Johannes Freiherr v. Heereman, Leiter des Deutschen Malteser-Hilfsdienstes, war es dank der schon seit langem in der Region laufenden Projekte und wegen der sehr guten Beziehungen zu den örtlichen Autoritäten und dem schon vor Ort tätigen Personal möglich, dass der Orden unmittelbar nach der Tsunamikatastrophe reagieren konnte. Ein Beispiel: die im Norden von Thailand tätigen Mitarbeiter der Malteser waren sofort für eine erste Bestandsaufnahme in den Katastrophengebieten, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Ebenso in Indien, wo zusammen mit örtlichen Hilfsorganisationen sofort die notwendigen Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Nur wenige Wochen nach der Katastrophe hatte der Orden bereits Hilfsprogramme im Wert von einer Million Euro eingeleitet, darunter:

– medizinische Hilfe für die Opfer des Seebebens in den Flüchtlingslagern;

– Verteilung von Lebensmittel, Kleidung, Kochgeräten an die Überlebenden;

– Wasserversorgung und Sanitäreinrichtungen in den Lagern und Notunterkünften.

Nach Beendigung der direkten Hilfsmaßnahmen bereitet der Orden nunmehr langfristige Wiederaufbauprojekte in den betroffenen Regionen von Indien, Sri Lanka und Myanmar vor. Für diese zweite Phase sind drei bis fünf Jahre vorgesehen. Im ersten Jahr werden Projekte in einem Gesamtwert von sechs Millionen Euro realisiert werden.

Um die mittel- und langfristigen Wiederaufbauprojekte finanzieren und die Hilfe in den betroffenen Regionen auf Dauer sichern zu können, wurde für die Region Süd-Ost-Asien ein „Wiederaufbaufonds“ gegründet, der Spenden für bestimmte Aufbauprogramme sammelt.

Die Programme werden sich schwerpunktmäßig auf Gesundheitswesen, Wasserversorgung, Unterstützung der auf den Fischfang angewiesenen Familien, Bedachung von 10.000 Häuser und Initiativen zur Selbsthilfe konzentrieren.

delegation des ordens besucht die vom seebeben betroffenen gebiete

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