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Nachrichten

Sri Lanka: fortschritte beim wiederaufbau nach dem tsunami

Köln, 15/03/2006 


Das Hilfsprogramm von Malteser International macht, trotz anwachsender Gefährdungslage, weiter gute Fortschritte. Maren Paech, zuständig für die Koordination der Projekte in Sri Lanka, berichtet: „Die Angriffe, die sich früher gegen die militärischen Stützpunkte richteten, treffen jetzt in zunehmendem Maß auch die Zivilbevölkerung“. Übergriffe und Gewalttätigkeiten sind im Distrikt von Trincomalee an der Tagesordnung. Und trotzdem geht die Arbeit voran, zumindest so lange es die Lage erlaubt.

Nach dem Pilotprojekt vom Sommer und Herbst 2005, ist Malteser International jetzt dabei, ein Programm umzusetzen, das die Wasserversorgung in den Distrikten von Hambantota, Matare und Galle, im Süden von Sri Lanka, sichern wird. Auf die Monsumsaison folgt jedes Jahr entlang der tropischen Küstenregion im Süden von Sri Lanka eine Trockenperiode mit erheblichem Wassermangel.

Nach dem Projekt werden auf den Dächern der Wohnhäuser Auffangsystem für das Regenwasser installiert, von denen es in Zisternen weitergeleitet wird, wo es dann in der Trockenperiode genutzt werden kann. 3000 Familien wird dieses Projekt zugute kommen, das von Malteser International zusammen mit dem Forum von Sri Lanka für die Nutzung von Regenwasser und der UNICEF entwickelt worden ist. Das Programm sieht darüber hinaus auch den Wiederaufbau und die Verbesserung der herkömmlichen Wasserversorgungssysteme vor sowie die Ausbildung von Maurern und Handwerkern durch Kurse in den einzelnen Distrikten. Auf diese Weise wird Nachhaltigkeit erreicht, so dass die entwickelten Techniken auch langfristig genutzt werden können.

Die Verbesserung der Wasserversorgungssysteme wird der Bevölkerung von großem Nutzen sein, die immer noch unter den Schadensfolgen zu leiden hat, die der Tsunami an den örtlichen Versorgungsstrukturen angerichtet hat. Dieses Projekt ist die Fortsetzung unseres Einsatzes für den Wiederaufbau, insbesondere auf dem Gebieten der Wasser- und der Gesundheitsversorgung. Malteser International ist bereit, dafür auch dann noch in den betroffenen Gebieten zu bleiben, wenn andere Organisationen genötigt sind, sich zurückzuziehen

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