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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Der kampf gegen tuberkulose, HIV und malaria in Afrika

Köln, 30/05/2007 


Vertreter des Ordens besuchen die Projekte in Kenia, Sudan, Uganda und in der Demokratischen Republik des Kongo.

Der Vizepräsident von Kenia würdigt die Unterstützung durch den Malteserorden.

Eine Delegation des Malteserordens, die Projekte von Malteser International in Afrika besucht hat, ist vom Vizepräsidenten von Kenia, Mooddy Awori, empfangen worden, der den Dank seines Landes „für das Engagement des Malteserordens in Kenia und seine Unterstützung im Kampf gegen Tuberkulose, HIV und Malaria“ zum Ausdruck gebracht hat.

Besonders hervorgehoben wurde dabei die Arbeit von Malteser International im Gefängnis von Nairobi – die größte Haftanstalt von Kenia – wo ein eigenes Pflegezentrum für die Gefängnisinsassen und das Wachpersonal eingerichtet worden ist. „Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsbehörden und Malteser International können wir die Inhaftierten jetzt wesentlich besser versorgen“ hat Vizepräsident Awori gesagt.

Der Großhospitalier, Albrecht von Boeselager, hat für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Malteserorden, Malteser International und den kenianischen Behörden gedankt und hinzugefügt: „Es stimmt hoffnungsvoll zu sehen, dass wir hier verlässliche Partner haben, die sich mit uns dieser Aufgab stellen. In der Haftanstalt von Nairobi sind viele Insassen an Tuberkulose erkrankt und über 50% HIV-positiv. Malteser International pflegt diese Kranken kostenfrei“.

In Kayole, an der östlichen Peripherie von Nairobi, hat die Delegation einen Eindruck von der Arbeit in den ärmsten Vierteln bekommen. Hier widmet sich Malteser International mit einem Stab von Ärzten, Labortechnikern und Krankenpflegern vor allem der Bekämpfung von Tuberkulose und der HIV/AIDS-Infektion. Geoffrey Gamble, Mitglied der Delegation, hat dazu angemerkt: „Sie machen wirklich alles, was nur möglich ist, und das unter schwierigsten Bedingungen, ohne Elektrizität und ohne irgendwelche sanitären Strukturen. Einige sind darunter, die diese Arbeit freiwillig leisten, die ihre Zeit opfern, um anderen zu helfen, und dabei Erfahrungen sammeln, die ihr Leben ändern werden“.

Die am stärksten von Malaria heimgesuchte Region de Welt.

In Yei, im Süd-Sudan, hat die Delegation Ambulanzstationen besucht und das Krankenhaus, das Malteser International bei einer katholischen Kirche gebaut hat. Geoffrey Gamble berichtet, was er gesehen hat: „Ein Ort, an dem die schrecklichsten Krankheiten behandelt werden: HIV/AIDS, Lepra, Malaria, Schlafkrankheit, Tuberkulose und Cholera. Malaria ist hier am weitesten verbreitet. Die Landwirtschaft ist wegen der Minen, die der Krieg in den Feldern zurückgelassen hat, so gut wie ganz zum Erliegen gekommen. Was den Menschen hier geblieben ist, ist ihre Würde und ihre tiefe Gottgläubigkeit“.

Ein Land mit weit über 10.000 Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.

In der Demokratischen Republik des Kongo hat die Delegation verschiedene Projekte des Malterordens besucht: das Gesundheitsprojekt, das Projekt zur Sicherung der Ernährung, das Projekt zur medizinischen und psychosozialen Betreuung der Opfern sexueller Gewalt.

Malteser International leistet seit 1996 in den verwüsteten Regionen von Ituri und Süd-Kivu an ca. 300 medizinischen Zentren Hilfe. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden werden über 2 Millionen Menschen medizinisch versorgt, Impfkampagnen werden durchgeführt und HIV/AIDS-infizierte Männer und Frauen werden betreut. Die zahlreichen Frauen und Mädchen, die bei den kriegerischen Auseinandersetzungen Opfer von Gewalt geworden sind, betreut Malteser International auch psychologisch.

Allein im Jahr 2005 haben über 10.000 vergewaltigte Frauen und Mädchen ärztliche und psychologische Hilfe in den Notfallstationen von Malteser International erhalten. Leider ist die Zahl der Opfer, die 2006 betreut werden mussten, weiter gestiegen.

Weitere Informationen unter

www.malteser-international.org

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