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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Der Grossmeister bei der einweihung der Gedenktafel Für Fra’ Andrew Bertie in Malta

Malta, 11/07/2009 


Die Enthüllung der Gedenktafel für seinen verstorbenen Vorgänger, Fra’ Andrew Bertie, durch den Großmeister Fra’ Matthew Festing am vergangenen 30. Juni, war von bewegter und großer Anteilnahme begleitet. An der feierlichen Zeremonie, die am Sitz der Assoziation von Malta, in der Casa Lanfreducci, stattgefunden hat, haben hunderte von Menschen teilgenommen, Ordensmitglieder, freiwillige Helfer, Freunde und Förderer des Ordens.

Es war ein würdiger Anlass, um der Persönlichkeit des 78. Großmeisters zu gedenken, der im Jahr 2008 verstorben ist und der zwanzig Jahre lang den Orden geführt hat. Hervorgehoben wurde dabei insbesondere, wie Fra’ Andrew Bertie sein Leben gänzlich den Prinzipien des Ordens untergeordnet hat, denen er sich „über alles verpflichtet fühlte, mit einer tiefen innerlichen Hinwendung zu Unseren Herrn Kranken und zu den Armen. Unverzichtbare Prioritäten waren für ihn die Krankenbesuche in den Krankenhäusern und der Beistand für die Behinderten bei den Wallfahrten nach Lourdes“. Daneben hat er „unermüdlich an der Modernisierung der Struktur und Organisation des Ordens gearbeitet und hat entscheidende Impulse für dessen weltweite diplomatische Einbindung gegeben“. Er war wahrlich „eine Quelle der Inspiration für jeden einzelnen von uns“. Seine lange freundschaftliche Verbundenheit mit Malta – wo er gerne seinen Urlaub verbrachte – und seine Zuneigung zu den Menschen hier waren, nach den Worten des Präsidenten der maltesischen Assoziation, Alfred Caruana Galizia, der Beweggrund für das Projekt, zu seinem Andenken eine Gedenktafel zu errichten.

In Prozession begab man sich von der Casa Lanfreducci in die Kirche „Nostra Signora della Vittoria“ in Valetta, wo der Kaplan der maltesischen Assoziation, Mons. Lawrence Gatt, eine lateinische Messe zum Gedenken an Fra’ Andrew Bertie gelesen hat. Anwesend waren u. a. auch der Bruder des verstorbenen Großmeisters, Peregrine, und seine Nichte Caroline Carrington.

Anschließend fand die feierlichen Gedenkveranstaltung in die Casa Lanfreducci statt, die über zwei Großbildschirme zu den Menschen auf der Piazza Vittoria übertragen wurde. Der Großmeister Fra’ Matthew Festing enthüllte die mit dem Wappen von Fra’ Andrew Bertie und einer ihm gewidmeten Inschrift versehene Marmorplatte und gedachte mit Bewunderung des Lebens und Wirkens seines Vorgängers. „Gerne würde auch ich eines Tages – schloss er mit einem Lächeln – so in Erinnerung gerufen werden“. Anschließend hatten die Gäste Gelegenheit, das „Memorial Monument“ in dem Saal zu besichtigen, der von nun an „Grand Master Bertie Room“ heißt sowie die anderen Räume, in denen eine Ausstellung über den verstorbenen Großmeister eingerichtet worden war.

Besuch im Kloster der Hl. Ursula

Die Reise nach Malta fand ihren Abschluss mit dem erwarteten Besuch des Großmeisters und des Großkomturs im Kloster der Hl. Ursula, wo noch 15 Schwestern des Malteserordens leben. Es sind, neben einer weiteren Schwesterngemeinschaft in Spanien, die einzig verbliebenen Schwestern des kontemplativen weiblichen Zweig des Ordens. Diesen Besuch hatte sich Fra’ Matthew Festing besonders gewünscht. Er wurde mit großer Freude von den Schwestern und ihrem Kaplan, Pater George Aquilina, begrüßt und zum Gebet in die Kapelle begleitet, wo das Haupt des Ordensgründers, Fra’ Gerardo, aufbewahrt wird.

Das Kloster der Hl. Ursula in La Valetta gehört zu den großen historischen Stätten der Republik Malta und ist Zeugnis einer über tausendjährigen Geschichte religiösen Lebens auf der Insel. Es wurde Ende des 5. Jahrhunderts gegründet. 1639 kamen die ersten Schwestern in Klausur. Seit über 800 Jahren beten die jerusalemitanischen Schwestern für die Ordensmitglieder

der grossmeister bei der einweihung der gedenktafel fuer fra andrew bertie malta

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