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Nachrichten

Indonesien, Vietnam und die Philippinen im Mittelpunkt der Bemühungen von Malteser International


Das internationale Hilfskorps des Malteserordens ist derzeit an drei Krisenzentren gleichzeitig mit humanitären Hilfsmaßnahmen engagiert.

Malteser International ist in Indonesien im Einsatz, auf der von einem verheerenden Erdbeben betroffenen Insel Sumatra, in Vietnam, wo drei Millionen Menschen unter den Folgen des Wirbelsturms Ketsana zu leiden haben und auf den Philippinen, die durch die Wirbelstürme Parma und Ketsana verwüstet wurden.

Indonesien: nach dem Erdbeben Hilfe von Malteser International bis Ende März 2010

Ein Monat nach dem verheerenden Erdbeben, das die Insel Sumatra mit einer Stärke von 7,9 auf der Richter-Skala betroffen und nach offiziellen Schätzungen 1.117 Tote und 1.214 Verletzte gefordert hat, setzt Malteser International ohne Unterbrechung seine Hilfsmaßnahmen fort. Auf Ersuchen der indonesischen Regierung werden diese Maßnahmen bis Ende März 2010 weiterlaufen. Danach wird man sich auf besondere Notfälle konzentrieren. Nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde sind durch das Beben über 135.000 Häuser unbewohnbar und weitere 65.000 schwer beschädigt worden. Über 200.000 Familien sind obdachlos geworden und etwa zweieinhalb Millionen Menschen leben in den sechs am stärksten vom Beben betroffenen Regionen.

Das internationale Hilfskorps des Malteserordens hat seine Hilfsmaßnahmen auf den Bau von Notunterkünften konzentriert und auf die Verteilung von Bedarfsartikeln in den ländlichen Randgebieten. Mit Unterstützung durch das deutsche Außenministerium konnte 1.700 Familien in dem im Norden von Padang gelegenen Dorf Pilubang geholfen werden, wo ca. 90% der Häuser zerstört worden sind. Nur wenigen Hilfsorganisationen ist es bisher gelungen, in diese Region vorzudringen. Die Malteser haben 1.400 Zelte, 1.500 Decken und Schlafsäcke sowie 1.200 Hygiene-Kits verteilen können. „Die Menschen benötigen dringend Unterkünfte – sagte Nicole Derbiski, die vor Ort die Hilfsmaßnahmen von Malteser International koordiniert – und sie brauchen Schlafsäcke, Haushaltsgeräte und Hygieneartikel. Die Regenzeit hat jetzt begonnen und das macht die Umstände für die Überlebenden noch viel schwieriger“. In der Region von Slungai Limau hat Malteser International mit dem Wiederaufbau einer Grundschule für 192 Kinder begonnen.

Vietnam: Hilfe für 6.000 Familien nach dem Wirbelsturm Ketsana und Wiederaufbau

Malteser International leistet in Vietnam weiterhin Hilfe, wo der Wirbelsturm Ketsana 163 Tote und 616 Verletzte gefordert hat. Etwa 3 Millionen Menschen sind durch die Überschwemmungen betroffen: 600.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen müssen und über 16.000 Hektar Kulturland sind verwüstet und die Ernte vernichtet worden.

Das Team des internationalen Hilfskorps des Malteserordens, das seit 1996 in der extrem armen Region von Quang-Nam präsent ist, hat an 5.300 Familien aus dem Dorf Danang Hygiene-Kits verteilt und Wellblechplatten besorgt, um die Häuser von weiteren 670 Familien notdürftig instand zu setzen. Über 20.000 Wohnunterkünfte sind im Dorf zerstört worden. Sobald weitere Geldmittel zur Verfügung stehen werden die Malteser hier ein Projekt zur Katastrophenprävention starten und den Wiederaufbau der Infrastruktur zur Wasser- und Abwasserversorgung in Angriff nehmen.

Philippinen: Soforthilfe nach den Wirbelstürmen Parma und Ketsana

Nachdem die Wirbelstürme Ketsana und Parma die Philippinen verwüstet hatten war Malteser International unter den ersten vor Ort: umgehend wurden Nothilfemaßnahmen eingeleitet und mehrere zehntausend Euro nach Manila überwiesen nachdem bekannt wurde, dass, nach amtlichen Schätzungen, über siebeneinhalb Millionen Familien von den beiden Naturkatastrophen betroffen sind. Die Regierung hat in den vergangenen Tagen einen Appell erlassen, um zumindest einer Million am schwersten betroffener Menschen humanitäre Nothilfe zukommen zu lassen.

Das internationale Hilfskorps des Malteserordens hat an über 2.000 Familien Nahrungsmittel, Hygiene-Kits und sonstige Bedarfsartikel verteilt. Gleichzeitig bemüht man sich verstärkt, 840 evakuierte Familie mit Trinkwasser zu versorgen und die hygienische Situation zu verbessern. Außerdem sind mobile Ambulanzstationen in Vorbereitung, mit denen 2.800 Familien erreicht und ärztlich versorgt werden können, die in abgelegene Gebiete geflüchtet sind und bisher noch nicht durch Rettungskräfte erreicht werden konnten.

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