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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta
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Nachrichten

Die aktivitäten in Europa für obdachlose, alte und minderheiten


Versammlung der europäischen Hospitaliers des Malteserordens in Cambridge

Die europäischen Hospitaliers des Malteserordens – zuständig für die medizinischen und humanitären Aktivitäten ihrer Assoziationen – sind am Wochenende in Cambridge zu ihrer Jahresversammlung zusammengekommen, um über die vom Orden in ganz Europa entfalteten Aktivitäten zu beraten.

Bei der Versammlung, zu der der Hospitalier der britischen Assoziation, Tim Orchard, eingeladen hatte und die unter dem Vorsitz des Großhospitaliers Albrecht von Boeselager stand, wurden die in den letzten zwölf Monaten auf den Weg gebrachten Projekte erläutert und die künftigen Programme erörtert.

Zu den geprüften Projekten gehörten zahlreiche Aktivitäten in Ungarn und in Rumänien, das Land mit der zweithöchsten Armutsrate in Europa. In diesen beiden Ländern liegen die Prioritäten bei der medizinischen Versorgung und der Förderung der Volksgruppen der Roma. Mit einem in der Schweiz durchgeführten Projekt wurden 18.000 Tonnen an Gütern eingesammelt und an die ärmsten Länder in Europa, Afrika, Mittlerer Osten und in das ferne Ost-Timor geschickt. In Großbritannien unterhält der St John Care Trust 73 Häuser in vier Grafschaften. Mit einem Umsatz von 100 Millionen Pfund wurde kürzlich ein neuartiges System zum Umgang mit Demenzkranken eingeführt, das sich als sehr erfolgreich erweist: es wurden „Erinnerungsräume“ mit Gegenständen aus den 50er Jahren eingerichtet. Zu den weiter erörterten Projekten gehörten: die Mensen für die Armen in Madrid und St. Petersburg, die beiden Fährboote auf der Seine für Obdachlose, die beiden Unterstützungszentren für Obdachlose in Belgien, wo ein weiteres Zentrum demnächst eröffnet werden soll, und die medizinische Notfallversorgung für die Flüchtlinge, die zu Tausenden auf der italienischen Insel Lampedusa landen.

Die Mitglieder der Assoziationen des Ordens in den Vereinigten Staaten, die an der Versammlung teilgenommen haben, haben einige ihrer zahlreichen Projekte vorgestellt. Darunter das Projekt zur sozialen Unterstützung von Gefängnisinsassen, das Wiederaufbauprojekt in New Orleans, wo die Folgen nach dem Orkan Katrina noch deutlich sind, die Behindertenprogramme und die Häuser für alleistehende Mütter. Ebenso wie die europäischen Assoziationen haben auch alle drei Assoziationen in den Vereinigten Staaten eigene Besuchsdienste für Kranke und alleinstehende Alte.

Zum Abschluss der Versammlung hat der Großhospitalier besonders hervorgehoben, „dass alle diese Projekte verdeutlichen, dass die langfristige Perspektive charakteristisch für das Engagement des Ordens ist“.

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