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Nachrichten

Masernepidemie im Kongo

Demokratischen Republik Kongo, 21/05/2011 


Der Malteserorden an Schutzimpfung für 630.000 Kinder in der Provinz Süd-Kivu beteiligt

In der Demokratischen Republik Kongo ist eine Impfkampagne zum Schutz gegen eine Masernepidemie angelaufen, die über eine Million Kinder gefährdet. Vom 18. bis 22. Mai beteiligt sich das Internationale Hilfskorps des Malteserordens, Malteser International, an der Impfung von über 630.000 Kindern im Alter von 6 Monaten bis 15 Jahren in 11 Gesundheitsdistrikten der Provinz Süd-Kivu. Insgesamt sollen etwa 1,2 Millionen Kinder in den 25 Gesundheitsdistrikten dieser Provinz geimpft werden, um der Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen. Am stärksten gefährdet sind die Kinder unter fünf Jahren.

Die Impfaktion, die vom Europäischen Amt für humanitäre Hilfe (ECHO) der Europäischen Kommission finanziert wird, läuft auch in vier weiteren Provinzen des Kongo. Seit September 2010 hat sich die Masernepidemie in allarmierender Weise im Land ausgebreitet: nach dem kongolesischen Gesundheitsamt, sind seit Jahresbeginn bis Mitte April 2.493 Menschen an Masern erkrankt. Sieben Menschen sind daran gestorben.

Malteser International arbeitet eng mit UNICEF zusammen, das den Impfstoff liefert, sowie mit den lokalen Gesundheitsbehörden. „Wir haben 11 Koordinierungsgruppen für insgesamt 733 lokale Teams, die in die Dörfer gehen, um die Bewohner über die Impfaktion zu informieren“, berichtet Christof Ruhmich, Koordinator des Hilfsprogramms von Malteser International in Bukavu. Diese Teams haben in öffentlichen Gebäuden, wie Kirchen, Moscheen, Schulen und Märkten Plakate angebracht, mit denen auf die Wichtigkeit der Impfung hingewiesen wird. Mit Fernseh- und Radiospots wird mitgeteilt, wo und wann die Impfung stattfindet.

„Die Frischhaltung des Impfstoffs ist besonders wichtig für den Erfolg der Impfmaßnahmen“, erläutert Ruhmich. „Wir haben deshalb für benzinbetriebene Kühlvorrichtungen gesorgt und Hunderte von Kühltaschen in die Regionen geliefert“. Die Teams von Malteser International haben die Helfer in den Sanitätseinheiten auch entsprechend unterrichtet, um sicherzustellen, dass die Mütter ihre Kinder zur Impfung bringen, dass die Erkrankten professionell behandelt und vorsorglich beraten werden.

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