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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Dürre in Ostafrika, ein vorsorgeprojekt für künftige krisen

Kenia, 24/07/2012 


Dreijahresprogramm des Malteserordens, das den Nomaden helfen soll, bei künftigen Nahrungsmittelkrisen zu bestehen

Ein Jahr nach dem humanitären Einsatz am Horn von Afrika, der nach einer durch Dürre ausgelösten Lebensmittelknappheit notwendig geworden war, arbeitet Malteser International, das internationale Hilfswerk des Malteserordens, daran, künftigen durch Nahrungs- und Wassermangel auftretenden Krisen vorzubeugen. Mit einem Projekt im Norden von Kenia soll den Menschen dort geholfen werden, sich auf künftig auftretende Dürreperioden einzustellen.

„Wir sind dabei, den nächsten Schritt nach unserem vorangegangenen Einsatz bei der Dürrekatastrophe in Ostafrika zu machen“, sagte Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International. „Die Hirten werden lernen, das Regenwasser als Trinkwasser zu bewahren und mit den wenigen vorhandenen natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie werden so in der Lage sein, der nächste Dürreperiode standzuhalten“.

Ein Langzeitprojekt soll etwa 15.000 Halbnomaden zugutekommen, die in der Gegend von Illeret siedeln, am Turkana-See, nur wenige Kilometer zur Grenze nach Äthiopien. „Diese Region, mit einer nur unzureichend überschaubaren Bevölkerungsdichte, wird häufig von schweren Dürreperioden heimgesucht und ist eine der ärmsten und zurückgebliebensten Gegenden von Kenia“, berichtet Katja Horstmann, die Sachbeauftragte von Malteser International für Kenia. „Das Wasser des Turkana-See ist stark alkalisch und deshalb nicht als Trinkwasser geeignet. Der überwiegende Teil der Bevölkerung in der Region gehört dem Hirtenstamm der Daasanach an“.

Vom 1. August an wird sich das Projekt in einer ersten Phase auf das Problem der Versorgung mit Wasser und auf Hygienemaßnahmen konzentrieren. In den nächsten drei Jahren wird Malteser International den Menschen helfen, das Regenwasser einzusammeln und ihnen lehren, besser mit den vorhandenen Wasservorräten umzugehen, um die Versorgung sicherzustellen. Außerdem wird ein eigenes Team von Spezialisten eine Hygienekampagne in den Schulen durchführen.

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