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Nachrichten

Ein jahr nach der unabhängigkeit bleiben noch vielfache gesundheits-probleme im Süd-Sudan

Rom, 03/08/2012 


Malteser International errichtet 35 neue medizinische Zentren

Auf den Tag genau ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung stellt das internationale Hilfswerk des Malteserordens, Malteser International, beachtliche Fortschritte in der Entwicklung des Süd-Sudan fest. Gleichwohl ist beim Integrationsprozess, beim Aufbau der Gesundheitsstrukturen des jungen Landes und beim medizinischen Dienst für über eine Million Menschen noch viel Geduld nötig.

Neue Straßen und Brücken in der Umgebung der Hauptstadt Juba zeugen vom Aufbau der Infrastruktur, aber die Verbesserungen im Gesundheitswesen bleiben vergleichsweise weit hinter dem dringenden Bedarf des Landes zurück. „Krankheiten, wie Diarrhö, Tuberkulose und HIV fordern weiter Opfer, weil die Menschen keinen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung haben“, berichtet Wiltrud Gutsmiedl, die für Süd-Sudan zuständige Leiterin von Malteser International. „In den vergangenen Wochen ist eine allarmierende Anzahl von Kindern an Malaria gestorben, weil weder ärztliches Personal noch Medikamente ausreichend zur Verfügung standen“.

Im ersten Jahr der Unabhängigkeit des Süd-Sudan hat Malteser International an der Verbesserung der örtlichen Gesundheitsstrukturen in den Regionen Lakes und Western Equatoria mitgewirkt und 35 medizinische Zentren errichtet. Das medizinische Personal wurde für den sachgerechten Umgang mit Medikamenten und in der Mutter-Kind-Betreuung ausgebildet. Malteser International hat ferner dafür gesorgt, dass das medizinische Personal regelmäßig entlohnt wird und Helfer für die traditionelle Geburtshilfe in den abgelegenen Dörfern eingestellt werden.

„Viele unserer Helfer in den medizinischen Zentren und in den Dörfern sind unglaublich motiviert, trotz aller Schwierigkeiten. Sie arbeiten mit großem Pflichtbewusstsein“, berichtet Wiltrud Gutsmiedl, die kürzlich von einem Besuch der in der Region laufenden Projekte zurückgekommen ist. „Diese Menschen sind den ganzen Tag für ihre Patienten da, auch wenn sie für sie meistens nur tröstende Worte und nur wenige Medikamente haben“.

An der Ausbildungsstätte für Labormediziner von Malteser International in Rumbek sind seit seiner Gründung 2002 über 60 Labortechniker ausgebildet worden. Derzeit werden dort weitere 40 Studierende ausgebildet. Mit der Entwicklung eines standardisierten Ausbildungsganges hofft das Büro des Malteserordens zusammen mit den regionalen Gesundheitsbehörden, die Ausbildungsstätte ganz in das nationale Gesundheits- und Bildungssystem integrieren zu können.

„Eine unserer wichtigsten Prioritäten ist es, “- so Wiltrud Gutsmiedl – „die bestehenden Strukturen zu stärken, um sie dann schrittweise in die Verantwortung unserer lokalen Partner überführen zu können“.

Malteser International ist seit 1997 im Süd-Sudan aktiv präsent. Derzeit arbeiten dort 120 einheimische und 10 internationale Helfer.

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