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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Der Malteserorden im kampf gegen die lepra


Zahlreiche Initiativen anlässlich des 60ten Weltjahrestages gegen die schreckliche Krankheit

Bereits als eine Krankheit der Vergangenheit betrachtet, fordert die Lepra in Wirklichkeit weiterhin Opfer in vielen Ländern der Welt, wie in Liberia und in Ägypten, wo der Malteserorden, unter verschiedenen anderen humanitären Projekten, vor den Toren von Kairo ein Leprahaus unterhält, das bis zu 500 Patienten aufnehmen kann. Zur Verdeutlichung seines Engagements gegen den Hansen-Morbus hat die Botschaft des Souveränen Malteserordens bei der Republik Liberia in den vergangenen Tagen in Rom eine Tagung abgehalten, die unter dem Motto: „Lepra, Plage oder Krankheit? Medizinisch-epidemisches Profil. Soziale, politische und humanitäre Aspekte“, stand.

Am Vorabend zum 60ten Welttag der Leprakranken, der traditionell am letzten Januarsonntag begangen wird, war die Tagung eine Gelegenheit, um einen Überblick über die Verbreitung der Lepra zu geben, insbesondere in dem durch zwei Bürgerkriege verwüsteten westafrikanischem Land, in dem die medizinischen Strukturen zerstört und das ärztliche Personal dezimiert ist.

Seit 2005 richtet die Regierung in Monrovia ihre Anstrengungen auf den Aufbau eines allgemein zugänglichen Gesundheitssystems und auf die Heranbildung von Ärzten und ärztlichen Pflegepersonal, um die Ausbreitung der Lepra durch frühzeitige Diagnose in den Griff zu bekommen.

„Der Sieg über die Lepra ist in greifbarer Nähe“ – hat der Gesundheitsminister der italienischen Regierung, Prof. Renato Balduzzi, bei der Tagung erklärt – „aber es bedarf einer stärkeren Integration und Kooperation bei der Entwicklung sowie weiterer Spenden“, fügte er hinzu.

Kooperation war das beherrschende Thema der Tagung, an der, neben dem Botschafter des Malteserordens in Liberia, Pierluigi Nardis, Ärzte und Epidemiologen teilgenommen haben.
Kooperation im sanitären Bereich, die es möglich gemacht hat, wie der liberianische Gesundheitsminister, Walter T. Gwenigale, ausführte, in den letzten 7 Jahren das medizinische Personal um 5.000 Kräfte von 3.000 auf 8.000 zu erhöhen.

Das Engagement der französischen Assoziation des Malteserordens
Die Ausbildung von medizinischem Personal ist eine der wichtigsten Zielvorgaben der Arbeit der französischen Assoziation des Malteserordens, die in Zusammenarbeit mit den jeweiligen nationalen Regierungen Kliniken, Früherkennungsprogramme und Informationskampagnen in Afrika (in Kamerun, Gabun, Guinea Conakry, Elfenbeinküste, Marokko, Mozambique und Senegal) und in Asien betreibt. In erster Linie im Kampf gegen die Lepra engagiert, hat Ordre de Malte France überdies ein Programm zur Unterstützung der wissenschaftlichen Erforschung der Krankheit (MALTALEP) entwickelt, das seit 2006 die genetischen Zusammenhänge untersucht, die die Lepra auslösen, und die Entwicklung einer Schutzimpfung fördert.

Am letzten Wochenende im Januar hat der Malteserorden gut 10.000 freiwillige Helfer in die Straßen von Frankreichs Städten entsandt, um Spenden zur Unterstützung des Kampfes gegen die Lepra zu erbitten. Ein Engagement, das sicherlich erfolgreich war, sind doch schon 2012 auf diese Weise gut 776.000,– € eingesammelt worden.

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