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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Syrienkonflikt: Frieden stiften und lernen miteinander umzugehen

Rom, 23/01/2014 


Integration zwischen Flüchtlingen und einheimischer Bevölkerung erleichtern

Während die internationale Diplomatie in der Schweiz zu einer Friedenskonferenz über Syrien zusammengekommen ist, geht die Unterstützungsarbeit weiter für Millionen von Syriern auf der Flucht vor dem Krieg, die in die Nachbarländer strömen. In Kilis, in der Türkei, nur wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt, hat das internationale Hilfswerk des Malteserordens, Malteser International, ein Bildungszentrum eröffnet, an dem täglich aktuelle Themen aufgearbeitet werden, wie Mediation, Konfliktanalyse, Konfliktlösung und Friedensbereitschaft. Die Initiative ist zusammen mit der türkischen humanitären Organisation, International Blue Crescent, entwickelt worden und wird vom deutschen Entwicklungsministerium unterstützt.

Das Programm richtet sich an die Lehrer der örtlichen Schulen, denn der Sinn des Projekts ist es, die jungen Menschen zu erreichen, ihnen zu lehren, wie mit Konflikten umzugehen ist und ihnen dabei zu helfen, in einem Klima der Friedfertigkeit und des Dialogs heranzuwachsen, trotz der sichtbaren Auswirkungen eines verheerenden und blutigen Krieges.

Das Zentrum ist im vergangenen November eröffnet worden und hat bis jetzt 50 Lehrkräfte geschult. „Wir können das Ergebnis schon erkennen, – erklärt Oliver Hochedez von Malteser International – der Dialog ist offener geworden innerhalb der Klassen der örtlichen Schulen“, in denen viele kleine Flüchtlinge untergebracht sind, die mit ihren Eltern hier her gekommen sind. „Die Lehrer sind so besser darauf vorbereitet, mit ihren Schülern über den Frieden und den Krieg in Syrien zu sprechen“, Themen, die mit Gewalt in den Alltag dieser Kinder eingedrungen sind.

Das Zentrum bietet auch Sprachkurse in Türkisch, Arabisch und Englisch an, sowie Informatikkurse, damit sich die syrische Flüchtlinge leichter integrieren und eigene Berufsvorstellungen entwickeln können.

Hunderte Flüchtlinge haben sich auch an das Zentrum gewandt, um psychologischen Beistand zu erhalten. „Hier finden sie einen sicheren Platz und ein freundliches Wort, um ihr durchlebtes Trauma zu verarbeiten“, so abschließend Oliver Honchedez.

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