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Nachrichten

Ungarn: der fall des Eisernen Vorhangs, der tag, der die geschichte verändert hat.

Budapest, 21/08/2014 


Ungarn und der Malteserorden gedenken der entscheidenden Rolle des Ordens bei der Hilfe für die geflohenen Ostdeutschen. Botschaften von Angela Merkel und Fra´ Matthew Festing.

Am 14. August 1989 hat der ungarische Hilfsdienst des Malteserordens in Budapest, im Garten der Pfarrkirche von Zugliget, das erste Lager aufgebaut, um Zehntausende von Menschen aufzunehmen, die von Ostdeutschland nach Ungarn gekommen waren. Für die Dauer von über drei Monaten hat der Hilfsdienst etwa 47.000 Flüchtlinge versorgt. Dieses Ereignis, bekannt unter dem Namen „Tag des Willkommens“, wird jedes Jahr gefeiert.

Bei der Begrüßung zum 25. Gedenktag hat Pater Imre Kozma, Präsident und Gründer des ungarischen Hilfsdienstes des Malteserordens, daran erinnert, wie er zusammen mit Freifrau Csilla v. Boeselager von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland gebeten wurde, den ostdeutschen Flüchtlingen zu helfen. Pater Kozma vermerkte, wie „Ungarn sich 1989 die Hochachtung der Welt erwarb. Das ungarische Volk hatte Persönlichkeiten in der Verantwortung, die den Mut zum Risiko hatten und ihre Entscheidungen waren die einzige Hoffnung für die Flüchtlinge“.

Aus Anlass dieses bedeutsamen Jahrestages haben die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, und der Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra´ Matthew Festing, Gedenkbotschaften gesandt. Angela Merkel hat das Wirken des ungarischen Hilfsdienstes des Malteserordens gewürdigt und Pater Imre Kozma und seinen Mitarbeiter gedankt für die Hilfe, die sie 1989 den aus Ostdeutschland geflohenen Menschen geleistet haben. Sie hob dabei besonders die Dankbarkeit ihres Landes für den ungarischen Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung hervor.

Der Großmeister Fra´ Matthew Festing hob hervor, dass der Malteserorden stolz darauf sei, eine so gewichtige Rolle bei einem Ereignis gespielt zu haben, das ein bedeutsames Kapitel der europäischen werden sollte mit Auswirkungen nicht nur für Europa sondern weltweit. Der Großmeister lobte die Arbeit des ungarischen Hilfsdienstes des Malteserordens, die er mit großem Interesse verfolge.

Bei den zweitägigen Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag gab es ein Gespräch am runden Tisch mit Zeugen der Ereignisse von 1989, eine Ausstellung von historischen Dokumenten sowie ein Konzert. Kardinalerzbischof Peter Erdö zelebrierte zusammen mit Pater Imre Kozma eine Hl. Messe.

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