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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Südsudan: Die Hälfte der Bevölkerung von Hunger bedroht

Köln / Juba, 02/09/2014 


Malteser International verteilt Lebensmittel und Saatgut an die Vertriebenen

Im Südsudan verteilt das internationale Hilfswerk des Malteserordens, Malteser International, Grundnahrungsmittel, wie Mais, Reis, Bohnen und Öl an etwa 7.500 Vertriebene, die auf der Flucht vor dem im Land tobenden Bürgerkrieg und vor der drohenden Hungersnot sind. Das Hilfswerk verteilt ferner Saatgut für Mais und Erdnüsse, das für die anstehende Aussaat benötigt wird.

„Die sofortige Entsendung von Hilfsgütern war dringend erforderlich, weil die aktuelle Nahrungsmittelkrise bereits so katastrophale Formen angenommen hat, dass die Menschen an Hunger sterben“, erklärt Jan Gruss, der Koordinator der Hilfsmaßnahmen von Malteser International. „Je eher man reagiert, umso größer ist die Möglichkeit, das Leben von Tausenden von Kindern zu retten“.

Zahlreiche Familien mussten vor der Gewalt eiligst ihre Häuser verlassen und sind nur mit dem, was sie am Leib hatten, in die Flüchtlingslager bei Maridi gekommen. „Wir haben Wasserbehälter, Tassen, Teller, Töpfe verteilt, halt alles, was zum Überleben benötigt wird“, berichtet Gruss weiter. Malteser International unterstützt das Gesundheitssystem in der Region seit 2008.

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen, die seit dem vergangenem Dezember an Gewalt zugenommen haben, sind der Grund für die derzeitige Ernährungskrise. „Wegen dieser gewaltsamen Auseinandersetzungen habe eine Million Südsudanesen ihre Häuser und Felder verlassen müssen, sodass die Versorgung mit Lebensmitteln dramatisch zurück gegangen ist“, berichtet Gruss. Die mangelhafte Infrastruktur und der Beginn der Regenzeit haben die Hilfsmaßnahmen zusätzlich erschwert. „ Der Regen hat einen Großteil der Versorgungswege unpassierbar gemacht. Viele Straßen sind nicht befahrbar, und doch müssen wir die Menschen jetzt erreichen“, fügt Gruss hinzu.

Im nahen Uganda, wohin Tausende von Südsudanesen seit Beginn der Krise geflohen sind, hilft Malteser International, die Wasserversorgung im Lager von Rhino für 11.000 Flüchtlinge zu verbessern. Das Hilfswerk hat Wassertanks installiert, in denen das Regenwasser aufgefangen wird, Brunnen angelegt und Verteilungsstellen eingerichtet.

Die Hilfsmaßnahmen von Malteser International in Uganda und im Südsudan werden finanziell von der deutschen Regierung unterstützt.

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