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Drei Monate nach dem Erdbeben: Nepal braucht langfristig internationale Hilfe

Kathmandu/Köln, 29/07/2015 


Malteser International leistet für 33.000 Menschen Nothilfe

In den ersten drei Monaten nach dem schweren Erdbeben vom 25. April 2015 hat Malteser International, die weltweit tätige Nothilfeorganisation des Malteserordens, für rund 33.000 Menschen Nothilfe geleistet. In den besonders stark betroffenen Distrikten Sindhupalchok und Khavre nordöstlich der Hauptstadt versorgte die Hilfsorganisation in 54 Gemeinden 4.600 Familien – insgesamt fast 28.000 Menschen – mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Zeltplanen für den Bau von Notunterkünften. Rund 5.000 Kranke und Verletzte wurden bislang in dem Ende Mai eröffneten Feldhospital in Lamosanghu nahe der chinesischen Grenze, das von Malteser International geleitet wird, behandelt. Angesichts des gewaltigen Ausmaßes der Zerstörung plant der Malteserorden, das Land auch in den kommenden Jahren beim Wiederaufbau zu unterstützen.

„Die Not der Menschen ist auch nach drei Monaten groß. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Viele hatten schon vor dem Beben nicht viel zum Leben. Nun müssen sie sich aus dem Nichts eine neue Existenz aufbauen“, erklärt Oliver Hochedez, Nothilfe-Koordinator von Malteser International. „Zudem leben die Menschen in permanenter Angst vor neuen Beben und Erdrutschen. Die starken Regenfälle während der Monsunzeit können weitere Geröll- und Schlammlawinen verursachen und stellen sowohl für die Bevölkerung als auch uns Hilfsorganisationen eine zusätzliche Herausforderung dar. Viele Überlebende sind stark traumatisiert.“ Der Malteserorden will seine medizinische Hilfe durch den Einsatz von mobilen medizinischen Teams sowie Maßnahmen zur Aufarbeitung der Traumata bei Überlebenden intensivieren. Zudem bereitet der Malteserorden für die Zeit nach dem Monsun und den Beginn der kälteren Jahreszeit Verteilungen von Decken, Winterkleidung und Nahrungsmitteln sowie den Bau zusätzlicher Notunterkünfte vor.

Bei seinen Hilfsmaßnahmen setzt Malteser International auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und eine aktive Beteiligung der Bevölkerung. Dies gilt sowohl für die Beseitigung von Schutt und Trümmern als auch für den Wiederaufbau von Häusern. „Wir zeigen den Menschen Möglichkeiten auf, wie sie selbst ihre Situation verbessern und wie wir gemeinsam am Wiederaufbau arbeiten können. Sie kennen ihr Land am besten, und das ist für uns sehr hilfreich, beispielsweise wenn es um die Bauweise von Häusern geht“, erklärt Oliver Hochedez. „Gleichzeitig hilft ihnen die Mitarbeit dabei, den Blick von der Vergangenheit, in der vieles zerstört wurde, wieder auf die Zukunft zu richten.“ Für die Aufräumarbeiten in den Dörfern verteilt Malteser International 920 Werkzeugsets mit Schaufeln, Sägen und Schubkarren und verleiht große Geräte wie Bagger und Schaufellader.

Für Redakteure: Oliver Hochedez, Nothilfe-Koordinator von Malteser International, steht für Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt: +49 (0)221 9822 155 oder E-Mail: [email protected]

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