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Nachrichten

Nepal sechs Monate nach dem Erdbeben: Unruhen und der bevorstehende Wintereinbruch verschärfen die Lage

Kathmandu/Köln, 19/10/2015 


Seit der Einführung der neuen Verfassung in Nepal haben politische Reibereien zu Unruhen in der Region Terai geführt. Sechs Monate nach dem verheerenden Erdbeben erschweren Blockaden an der Grenze zwischen Indien und Nepal immer mehr die Hilfeleistungen der weltweit tätigen Nothilfsorganisation des Malteserordens, Malteser International. „Seit sechs Wochen stecken die Lkw mit unseren Baumaterialien an der Grenze fest“, berichtet Arno Coerver, Länderkoordinator der Organisation in Kathmandu. „Die Fahrzeuge reihen sich auf Längen zwischen sieben und elf Kilometern auf. Wir müssen die Baumaterialien jetzt so rasch wie möglich in die entlegenen Bergdörfer, die alle auf einer Höhe zwischen 700 und 2.000 Metern liegen, bringen.“

Wegen des bevorstehenden Wintereinbruchs bereiten die Malteser weitere Hilfsmaßnahmen in den nordöstlich der Hauptstadt gelegenen Distrikten Sindhupalchok und Khavre vor. „In den Wintermonaten sinkt die Schneefallgrenze auf 2.000 Meter, sodass auch ein Teil unserer Projektregion betroffen sein wird“, führt Coerver fort. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern werden winterfeste Unterkünfte gebaut und mit Solarlicht und einem rauchfreien Ofen zum Heizen und Kochen ausgestattet. Weitere 1.250 besonders bedürftige Familien erhalten Bau- und Dämmstoffe, Winterkleidung, Decken, Matratzen und Grundnahrungsmittel.

In den sechs Monaten nach dem Beben haben die Malteser 70.000 Menschen geholfen. Das Projektvolumen belief sich insgesamt auf rund 1 Mio. EUR. Mehr als 10.000 Familien – rund 62.000 Menschen – wurden mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Zeltplanen und Werkzeugsets versorgt und dabei unterstützt, den Schutt in ihren Häusern und Dörfern zu beseitigen. Rund 7.500 Kranke und Verletzte wurden bislang in dem von Malteser International geleiteten Feldhospital in Lamosanghu nahe der chinesischen Grenze behandelt. Schwerpunkte der Hilfe werden neben dem Wiederaufbau von Häusern und Gemeindezentren sowie der medizinischen Versorgung in einem Feldhospital weitere Gesundheitszentren und medizinische Teams, die Reparatur von Wasserversorgungssystemen sowie Angebote zur psychosozialen Unterstützung und Einkommen schaffende Maßnahmen sein.

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