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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Treffen der Leiter der medizinischen und humanitären Programme des Malteserordens in Paris

Paris, 21/03/2017 


Die Leiter der Programme für karitative Aktivitäten des Malteserordens kamen letzte Woche in Paris zu ihrem 25. jährlichen Treffen zusammen.

An zwei Tagen intensiver Arbeit ließen sie die 2016 durchgeführten Programme zur Unterstützung der Armen und Kranken auf fünf Kontinenten Revue passieren und stellten Pläne für das kommende Jahr auf.

Die 75 Teilnehmenden wurden von den Gastgebern der Veranstaltung – dem Präsidenten der französischen Organisation des Ordens, Thierry Beaumont-Beynac, und dem französischen Hospitalier Yann Baggio – willkommen geheißen. Den Vorsitz führte der Großhospitalier des Ordens, Dominique de La Rochefoucauld-Montbel. Er lud die Hospitaliers, die 32 Organisationen des Ordens und ebenso viele Nationalitäten vertraten, ein, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in ihren eigenen Bereichen zu teilen, damit alle davon profitieren konnten. Anwesend waren auch der Großkanzler des Ordens, Albrecht Boeselager, und Monsignore Jean Laffitte, der Prälat des Ordens.

Zentrales Thema war die Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten durch den Malteserorden: vom Ursprungsland auf dem Weg in ein neues Leben und bei ihrer Ankunft im Aufnahmeland. Im Libanon machen die Ankömmlinge aus Syrien fast ein Drittel der Bevölkerung aus. Die libanesische Assoziation des Ordens und der nationale Hilfsdienst des Ordens leisten so viel Hilfe wie nur möglich. Sie sorgen beispielsweise für die Unterbringung sowie die medizinische und psychosoziale Versorgung, und das in einem Land, in dem die Ressourcen ohnehin knapp sind.

In einer wichtigen Initiative für die Organisationen des Ordens in Europa, insbesondere in Österreich, Frankreich und Deutschland, geht es um die Umsetzung von Integrationsprogrammen für Flüchtlinge. Im Rahmen der Integrationsprogramme erhalten die Flüchtlinge eine medizinische Grundversorgung, Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung für Kinder sowie Unterstützung bei Behördengängen, damit sie in den Aufnahmeländern bleiben können. Die größte Minderheitengruppe in Europa stellen die Roma, für die der Malteserorden einen Sonderbotschafter ernannt hat. Er arbeitet mit den Organisationen des Ordens in einer Reihe von Ländern vor Ort zusammen, um die Integration der Roma in die Gemeinden zu fördern. Spezielle Programme werden bereits in Ungarn, Rumänien, Albanien und in der Slowakei durchgeführt.

Große Sorge bereitet nach wie vor das Thema Obdachlosigkeit überall in der Region. Zahlreiche Organisationen des Ordens berichteten, dass die Anzahl der Obdachlosen, die in ihre Tageseinrichtungen und Suppenküchen kommen, steigt, z. B. in Belgien, Großbritannien, Spanien, Frankreich, der Schweiz und in Russland.

Auf der anderen Seite der Welt in den Vereinigten Staaten liegt der Schwerpunkt der Arbeit der Ordensmitglieder auf der Gefängnisseelsorge. Sie unterstützen die Insassen und ihre Angehörigen, bereiten sie auf das Leben nach dem Gefängnis vor, sorgen für soziale und psychologische Unterstützung und helfen ihnen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft: alles Leistungen, die der Staat nicht erbringt. Das Programm wird in 36 US-Bundesstaaten durchgeführt.

 

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