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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta
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Der Malteserorden bekräftigt sein starkes Engagement für die Bekämpfung des Menschenhandels.

26/10/2018 


Bei einer Diskussionsrunde der Vereinten Nationen in Genf beleuchtete Botschafter Veuthey die Tätigkeiten des Ordens

Am Europäischen Tag gegen den Menschenhandel, 18. Oktober, organisierte die Mission des Malteserordens bei den Vereinten Nationen in Genf eine Diskussionsrunde, die sich mit der Frage beschäftigte, wie die Bekämpfung des Menschenhandels verbessert werden könne. Die Veranstaltung unterstrich die dringende Notwendigkeit, die Öffentlichkeit für die moderne Sklaverei zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft zu verbessern, um die Opfer zu schützen und zu rehabilitieren.

Zu den Teilnehmern des Panels gehörten Vertreter der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und des Europarates, der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und von Caritas Internationalis. In der Aussprache wurde betont, dass auf einen mehrstufigen Ansatz hingearbeitet werden muss. Die nationalen Regierungen trügen zwar die primäre Verpflichtung, das Vorkommen von Menschenhandel zu verringern, könnten dies aber nicht allein tun. Sie müssten mit den Opfern, mit den lokalen und regionalen Gemeinden, mit anderen Regierungen und mit dem Privatsektor zusammenarbeiten, um Fortschritte zu erzielen. Darüber hinaus müsse ein wirksamer Ansatz die Lieferkette und die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften berücksichtigen. Mit einer erstaunlichen Zahl von Vertriebenen in der Welt gebe es 25 Millionen Opfer des Menschenhandels in der Bau-, Landwirtschafts- und Sexindustrie, betonte die stellvertretende Generaldirektorin der IOM, Botschafterin Laura Thompson.

Professor Michel Veuthey, Botschafter des Souveränen Malteserordens zur Überwachung und Bekämpfung des Menschenhandels, veranschaulichte die globalen Bemühungen des Malteserordens, der derzeit mit über zweitausend Projekten in mehr als 120 Ländern durch medizinische, soziale und humanitäre Hilfe tätig ist. “Anlässlich des 70. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert möchte der Malteserorden sein Engagement bekräftigen, das menschliche Leben in all seinen Formen zu verteidigen und den Armen zu helfen, insbesondere den Schwächsten, die Opfer zeitgenössischer Formen der Sklaverei sind”.
Veuthey erklärte, dass sich die Bemühungen des Ordens auf die Sensibilisierung der Bevölkerung, die Verbesserung der Transparenz der Lieferkette und des ethischen Konsums, sowie die Unterstützung und Wiedereingliederung von Überlebenden der Sklaverei konzentrierten.

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