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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Von Malteser International unterstütztes Krankenhaus von Luftangriffen in Syrien betroffen

12/11/2019 


Letzte Woche wurde das Kafr Nobl Surgical Hospital im syrischen Bezirk Idlib von Luftangriffen heimgesucht. Glücklicherweise wurden weder Patienten noch medizinisches Personal getötet. Die medizinischen Aktivitäten des Krankenhauses, das von Malteser International unterstützt wird und von Hand in Hand (for Aid and Development) betrieben wird, sind derzeit eingestellt.

Janine Lietmeyer, Leiterin der Nahostabteilung von Malteser International, sagte: “Wir sind schockiert und entsetzt über diesen schrecklichen Angriff, aber dennoch erleichtert, dass keine Patienten oder Mitarbeiter getötet wurden. Die zahlreichen Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und andere zivile Infrastrukturen untergraben das Waffenstillstandsabkommen in Idlib weiter. Es ist inakzeptabel, dass die Zivilbevölkerung und die humanitären Helfer unter ständiger Bedrohung leben und arbeiten müssen.”

Die Gesundheitseinrichtungen in Idlib sind im Rahmen der laufenden Offensive in der Region wieder verstärkt angegriffen worden. Allein seit Dienstag wurden fünf medizinische Einrichtungen bombardiert, darunter eine Kinder- und Geburtsklinik. Die Bombardierung am Mittwoch markiert den vierten Angriff auf das Kafr Nobol Hospital in diesem Jahr, obwohl das Krankenhaus Teil der von den Vereinten Nationen mit allen Kriegsparteien ausgehandelten Schutzvereinbarung ist.

Der Konflikt in Syrien, der im Frühjahr 2011 begann, hat sich zu einem der brutalsten Kriege der letzten Jahrzehnte entwickelt. Die jüngsten Anschläge in Idlib verschärfen die ohnehin schon katastrophale humanitäre Situation, bei der Hunderttausende getötet und vertrieben wurden. Seit 2012 arbeitet Malteser International mit Partnerorganisationen wie “Hand in Hand (for Aid and Development) zusammen, um medizinische Versorgung zu gewährleisten und auf akute humanitäre Bedürfnisse zu reagieren. Allein in der Region Idlib sind heute mehr als zwei Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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