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Nachrichten

Irisches Ambulanzkorps des Malteserordens arbeitet eng mit dem nationalen Notfallprogramm Covid 19 zusammen

14/05/2020 


Mit über 23.000 bestätigten Fällen von Covid 19 – und einer Bevölkerung von knapp 5 Millionen – hat Irland wie viele andere europäische Länder Probleme, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die irische Assoziation des Malteserordens operiert auf der gesamten Insel in voller Übereinstimmung mit der aktuellen Notstandsgesetzgebung und den sanitären und sozialen Distanzierungsrichtlinien sowohl der irischen Regierung als auch der nordirischen Exekutive. Alle Einheiten des Ambulanzkorps der Assoziation haben eng mit den Notfallprogrammen in beiden Gerichtsbarkeiten zusammengearbeitet. Das Ambulanzkorps des Malteserordens ist einer der größten Anbieter von Erster Hilfe und freiwilligen medizinischen Diensten in Irland und kooperiert mit einer breiten Palette von Organisationen. John Wright, Direktor des Ambulanzkorps des Ordens in Irland, erläutert, welche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Gesundheitsnotfall Covid 19 ergriffen wurden.

Da Notfallreaktion und Nothilfe zu unseren Fähigkeiten gehören, haben wir uns neu ausgerichtet, um die nationalen Bemühungen zu unterstützen, indem wir dem National Health Service, dem National Ambulance Service, dem Justizministerium Hilfe und Dienstleistungen zur Verfügung stellen und in einer Reihe von Assessment-Zentren an sieben Tagen rund um die Uhr Notfallambulanzen bereitstellen. Darüber hinaus unterstützen unsere kommunalen Hilfsinitiativen die lokalen Bezirksräte und Gemeinden mit einer Vielzahl von Dienstleistungen, darunter Apothekenlieferungen, Einkäufe sowie die Bereitstellung von Lebensmitteln und Mahlzeiten. Wir bieten auch Maßnahmen zur Verringerung der Isolation an, darunter die Herstellung von Kontakten zu denjenigen, die sich in Quarantäne befinden, durch Briefe und Telefongespräche. Über unsere Organisation mit 67 Zweigstellen sind wir in 32 Bezirken tätig, wobei wir uns auf verwundbare Menschen und solche mit gesundheitlichen Problemen konzentrieren. Zudem liegt das Augenmerk auf über 65-Jährigen und Menschen in Isolation. Wir haben auch Gemeindegruppen Anleitung und Schulung für die Erste-Hilfe-Behandlung unter Berücksichtigung der Covid19-Vorkehrungen gegeben.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Monaten verändert?

Normalerweise würden unsere Freiwilligen Veranstaltungen wie Sport-, Festival- und Musikveranstaltungen unterstützen, doch in dieser Zeit hat sich unser Schwerpunkt auf die Unterstützung der nationalen Bemühungen an vorderster Front und des nationalen Gesundheitssystems verlagert.

Mussten Sie mehr Freiwillige ausbilden, um der Situation gewachsen zu sein?

Wir haben unsere Ausbildung angepasst, um den neuen Anforderungen an unsere gut ausgebildeten und qualifizierten Freiwilligen gerecht zu werden. Wir hatten das Glück, dass wir nicht noch mehr Freiwillige zur Unterstützung unserer Bemühungen gewinnen mussten.

Was sind die dringendsten Bedürfnisse der Menschen, denen Sie helfen?

Transport zu Krankenhausterminen, Transport von Migranten von Unterbringungszentren zu Test- und Isolationszentren im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Gleichberechtigung, Apothekenlieferungen, Lebensmitteleinkäufe.

Seit dem 24. März gilt in Irland der sogenannte Lockdown, mit Auswirkungen auf die Armut im Land. Haben Sie einige Aktivitäten angepasst, um den von der Krise betroffenen Bedürftigen zu helfen?

Wir gehen davon aus, dass der Bedarf an Patiententransfers zunehmen wird, vor allem bei schutzbedürftigen Personen ohne private Krankenversicherung, da die Menschen versuchen, zu abgesagten Terminen zu kommen. Unsere medizinisch ausgebildeten Freiwilligen werden dazu beitragen, den Menschen ihre Ängste zu nehmen, wenn sie in das Krankenhausumfeld zurückkehren. Wir werden weiterhin gemeindenahe Dienste für alte und isolierte Menschen anbieten. Wir werden weiterhin kostenlos Patienten in spezialisierte Krankenhäuser fahren. Das Covid-19-Einsatzteam des Ambulanzkorps wird weiter unsere Strategie des Neustarts umsetzen, die Folgendes umfasst: Fortsetzung der Transporte zu kritischen Krankenhausterminen; öffentliche Covid-19-Aufklärungsschulung; fortgesetzte Unterstützung der nationalen Bemühungen und der Nationalen Agenturen.

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