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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Abschied von Fra‘ Roggero Caccia Dominioni am Donnerstag

16/12/2021 


Der Statthalter des Großmeisters war bei der Beerdigung anwesend

Die Beerdigung des emeritierten Großpriors Fra‘ Roggero Caccia Dominioni, der am vergangenen Montag im Alter von 100 Jahren verstorben ist, fand heute in Lomagna in der Kirche Sankt Peter und Paul – in der Provinz Lecco – statt. Der am 17. März 1921 in Mailand geborene Roggero Caccia Dominioni gehörte zu den ersten Rittern, die 1971 das Gehorsamsgelübde ablegten. 1990 legte er die feierlichen Gelübde ab. Von 1990 bis 1999 war er Delegierter der Lombardei und von 1999 bis 2013 Großprior der Lombardei und Venedigs.

Bei der Beerdigungszeremonie waren der Statthalter des Großmeisters, Fra‘ Marco Luzzago, einige Professen und die Leiter des Großpriorats der Lombardei und Venedig anwesend.
Die Zeremonie wurde von Fra‘ Giovanni Scarabelli, Professkaplan, zelebriert. In seiner Predigt erinnerte er an die dramatische Erfahrung, die das Leben des jungen Fra‘ Roggero geprägt hatte, der während des Zweiten Weltkriegs am italienischen Russlandfeldzug teilgenommen hatte, bei dem Zehntausende junger italienischer Soldaten starben. „Diese Erfahrung hat ihn noch mehr auf den Weg des Glaubens gebracht und zusammen mit dem Diener Gottes Marcello Candia zu wichtigen Hilfsaktionen geführt. Eine der wichtigsten Initiativen war das Leprosenhaus in Picos, einer brasilianischen Gemeinde im Bundesstaat Pia – einer der am stärksten benachteiligten Regionen des Landes. Er ist ein Vorbild für alle Ordensmitglieder: Er hat sein Leben in innere Kontemplation verwandelt“, so Fra‘ Giovanni Scarabelli.

In einer seiner letzten Erklärungen im vergangenen März, anlässlich seines 100. Geburtstags, erinnerte Fra‘ Roggero an seine Hingabe an den Malteserorden. „Vom Alter her habe ich das Haus des Vaters als meine Schwelle: Die göttliche Vorsehung wird entscheiden, wann. Aber aufgrund des Willens und des Bewusstseins der Mission, die ich als Ritter des Malteserordens übernommen habe, auch wenn ich derzeit nur betend kämpfe, verpflichte ich mich, danach zu streben, dass die Welt und der Orden sich verbessern und dem Glauben und den Armen immer mehr dienen“.

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