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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta
    Vicario Generale sua Santità per la Diocesi di Roma

    In Anwesenheit des Statthalters des Großmeisters, Fra‘ Marco Luzzago, fand heute Morgen die feierliche Aufnahme von Kardinal Angelo De Donatis, Generalvikar Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom, in den Malteserorden mit der Würde und dem Rang eines Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli statt.

    Der Kardinal erhielt die Insignien des Großpriorats von Rom in der Kapelle des Magistralpalastes während der Heiligen Messe. Ebenfalls anwesend waren der Großkanzler des Malteserordens, Albrecht Boeselager, und der Botschafter des Ordens beim Heiligen Stuhl, Antonio Zanardi Landi.

    Der am 4. Januar 1954 in Casarano, Apulien, geborene Kardinal wurde 1980 zum Priester für die Diözese Nardò Gallipoli geweiht. Am 26. Mai 2017 ernannte ihn Papst Franziskus zum Generalvikar Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom und erhob ihn in den erzbischöflichen Stand. Im Konsistorium vom 28. Juni 2018 kreierte ihn Papst Franziskus zum Kardinal.

    French Senate Order of Malta Lebanon

    Der französische Senat organisiert ein Symposium zur Unterstützung der libanesischen Bevölkerung und zur Arbeit des Malteserordens
    Die humanitäre Tätigkeit des Malteserordens im Libanon stand im Mittelpunkt einer Konferenz, die der französische Senat in der vergangenen Woche, am 26. November, unter dem Vorsitz seines Präsidenten Gérard Larcher veranstaltete. Die Nummer Zwei des französischen Staates rief dazu auf, zur Unterstützung der libanesischen Bevölkerung eine interlibanesische Konferenz über die Souveränität des Libanon zu organisieren: „Wir haben eine besondere Verantwortung, auf die Situation unserer libanesischen Freunde aufmerksam zu machen“, sagte Präsident Larcher.

    An der Konferenz nahmen zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft und Vereinswesen sowie Abgeordnete und Minister teil, die eigens aus Monaco und Deutschland angereist waren.

    Mit Blick auf die soziale und wirtschaftliche Krise, in der sich die libanesische Bevölkerung befindet, betonte Präsident Larcher: „Der Malteserorden spielt in dieser Hinsicht einmal mehr eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Libanon. Er war in der Lage, die sensibelsten Handlungsbereiche genau zu identifizieren, um wirksame Hilfe zu leisten, die sofortige Wirkung zeigt“.

    Der Präsident der libanesischen Assoziation des Malteserordens, Marwan Sehnaoui, bekräftigte in einer herzlichen Ansprache: „Der Libanon ist in Geiselhaft, und zu viele Libanesen sind ausgewandert, um zu leben und nicht zu sterben, um nicht mehr zu zittern, nicht mehr zu weinen und nicht mehr zu beerdigen, und entziehen diesem gemarterten Land seine lebendigen Kräfte: seine Jugend, seine Ärzte, seine Krankenschwestern, seine Professoren, seine Touristen, seine Anwälte, seine Ingenieure und so viele andere gute Menschen…“

    Präsident Sehnaoui erinnerte an das Motto, das die Arbeit des Malteserordens im Libanon leitet: „Ich frage dich nicht nach deiner Rasse, deiner Hautfarbe, deiner Sprache oder deiner Religion… Sag mir, woran Du leidest“, und erläuterte dann die Mission des Ordens im Land: „Wir handeln mit einer langfristigen Vision auf der Grundlage von Governance, Transparenz und Exzellenz, aber vor allem mit Liebe, Demut, Respekt für andere, Selbstvergessenheit und -hingabe als treibende Kraft und Werte“.

    An dem Symposium nahmen auch Thierry Beaumont-Beynac, Präsident der französischen Assoziation des Malteserordens, und Clemens Mirbach-Harff, Generalsekretär von Malteser International, der weltweiten Hilfsorganisation des Malteserordens, teil.

    Die Präsenz des Malteserordens im Libanon geht auf das Jahr 1955 zurück, als der Orden diplomatische Beziehungen mit der Libanesischen Republik aufnahm. Heute betreibt der Orden ein Netzwerk von 40 verschiedenen Projekten, darunter mehr als zehn Gesundheitszentren und mehrere mobile Kliniken, mit dem Ziel, das Wohlergehen der Menschen zu gewährleisten und mehr als 400.000 sozialmedizinische Maßnahmen durchzuführen.

    Order of Malta Lithuania 30th anniversary

    Anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Hilfsorganisation des Malteserordens in Litauen (Maltiečiai) stattete der Großhospitalier des Malteserordens, Dominique de La Rochefoucauld-Montbel, dem Land einen Besuch ab. Zwischen dem 15. und 17. September traf er mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nausėda, dem Innenminister, dem Gesundheitsminister und dem Minister für soziale Sicherheit und Arbeit zusammen. Hauptthema der Begegnungen war die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Malteserorden und Litauen bei der Bewältigung der negativen Langzeitfolgen der Pandemie sowie der Flüchtlings- und Migrantenströme.

    Während des Besuchs des Großhospitaliers wurde das Altenheim St. Johannes der Täufer in Viekšnaliai im Norden des Landes eingeweiht. Diese neue Einrichtung, in der 30 ältere Menschen untergebracht und betreut werden können, ist ein Projekt, das vollständig vom Hilfswerk des Malteserordens in Litauen verwaltet wird. An den Feierlichkeiten nahm auch die litauische Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit Monika Navickienė teil.

    Während seines Besuchs in Litauen hatte der Großhospitalier auch ein Gespräch mit dem Bischof von Telšiai, Algirdas Jurevičius.

    Vor wenigen Tagen, am 6. September, die litauische Ministerpräsidentin Ingrida Šimonytė  war vom Großkanzler des Malteserordens, Albrecht Boeselager, in Rom im Magistralpalast empfangen worden.

    Das 1991 gegründete Hilfswerk in Litauen führt in 30 verschiedenen Städten soziale und medizinische Programme zur Unterstützung von älteren Menschen, Bedürftigen, Behinderten und Kindern aus sozial schwachen Familien durch. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören das 1993 ins Leben gerufene Projekt „Essen auf Rädern“, das jährlich mehr als 132 000 warme Mahlzeiten liefert, und Spendenaktionen wie die Malteser-Suppenkampagne, die jedes Jahr vor Weihnachten stattfindet und rund 500 000 Euro für die Sozialprogramme des Hilfswerks zur Unterstützung benachteiligter Menschen einbringt.

    Die Aktivitäten werden von der Botschaft des Malteserordens in Vilnius unterstützt, die 1992 anlässlich der Aufnahme diplomatischer Beziehungen eröffnet wurde.

    Grand Chancellor 75th United Nations General Assembly

     

    Albrecht Boeselager forderte eine faire, breite und schnelle Verteilung des Impfstoffs gegen Covid-19

    Die 75. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurde am 15. September unter dem Thema „„Die Zukunft, die wir wollen, die Vereinten Nationen, die wir brauchen; Bekräftigung unseres kollektiven Engagements für den Multilateralismus – Covid-19 durch wirksames multilaterales Handeln entgegentreten“ eröffnet. Der Abschluss ist am 29. September, die hochrangige Generaldebatte – die in diesem Jahr aufgrund der Beschränkungen der Covid-19-Pandemie hauptsächlich online stattfindet – begann am 22. September und endet am 26. September. Die führenden Politiker der Welt halten ihre Reden virtuell. In seiner Erklärung ging der Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Albrecht Boeselager, auf das zentrale Thema des diesjährigen hochrangigen Treffens ein und erklärte: „Der Multilateralismus hat den Schutz aller Menschen, die Menschenwürde und die Religionsfreiheit gefestigt“. Anschließend warnte er jedoch vor der Gefahr einer Rückkehr zur Logik der Macht, des Nationalismus und des Populismus, die die Logik des Dialogs überlagern. „Heute mehr denn je“ – erklärte er – „muss jeder Mann guten Willens seine Stimme erheben, um die Rechte aller Menschen und aller Minderheiten, die Achtung der Menschenwürde, die internationale Zusammenarbeit und Solidarität zu garantieren“.

    Der Großkanzler veranschaulichte dann den Auftrag des Malteserordens mit seiner weltweiten Präsenz und seinen langfristigen Programmen zur Unterstützung der Bedürftigen und Schwächsten in dieser besonders schwierigen Zeit. „Die Gesundheitseinheiten des Malteserordens sind seit Beginn der Notlage im vergangenen Frühjahr an der Covid-19-Front im Einsatz. Wir haben medizinische Ausrüstung und Medikamente für Krankenhäuser und Kliniken sowie Schutzkleidung für Ärzte und Krankenschwestern bereitgestellt. In vielen Ländern der Welt arbeiten wir daran, die negativen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die schwächeren Bevölkerungsschichten zu verringern“. Der Großkanzler erwähnte auch das „Doctor to Doctor“-Projekt, eine vom Orden organisierte Online-Tagungsreihe, die Ärzte und Gesundheitsbehörden verschiedener Länder miteinander verbindet und den Austausch über die neuesten medizinischen Erkenntnisse bei der Behandlung von Covid-19-Patienten fördern soll.

    Im Hinblick auf die Entwicklung und gerechte Verteilung eines Covid-19-Impfstoffs sagte Boeselager: „Der Malteserorden teilt und unterstützt nachdrücklich die Worte von Papst Franziskus und den Appell, den der deutsche Bundespräsident Steinmeier und vier weitere Staatschefs im vergangenen März veröffentlicht haben. Wir glauben, dass eine faire, breite und schnelle Verteilung des Impfstoffs weltweit nicht nur ethisch, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht unerlässlich ist, um mögliche nächste Wellen der Pandemie einzudämmen“, so Boeselager.

    Dies ist die erste Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Geschichte der UNO, die „remote“ organisiert wird. Wie der Generalsekretär Antonio Guterres feststellte, ist die Generalversammlung eine „Volksdebatte, die verspricht, das größte und weitreichendste globale Gespräch zu werden, das jemals über den Aufbau der Zukunft, die wir wollen, geführt wurde“.

    Munich Security Conference

    Der Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Albrecht Boeselager, nahm an der Münchner Sicherheitskonferenz 2020 teil, die vom 14. bis 16. Februar stattfand. Bei dem seit über 50 Jahren stattfindenden Treffen kommen Hunderte von hochrangigen Führungskräften aus Politik, internationalen Organisationen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um einige der drängendsten Probleme der Welt zu erörtern.

    In diesem Jahr nahmen mehr als 30 Regierungs- und Staatschefs sowie fast 100 Kabinettsminister an der zweitägigen Konferenz teil.

    Hauptthemen der Veranstaltung waren die Rolle Europas und die Frage, wie Europa seine Reichweite weltweit erhöhen kann, Zunahme von Nationalismen sowie Klimawandel und die globalen Gesundheitsrisiken, die durch Epidemien wie das Coronavirus entstehen.

    Neben der Hauptkonferenz wurden mehrere Veranstaltungen mit spezifischen Schwerpunkten organisiert. Albrecht Boeselager nahm am Runden Tisch zur „Transnationalen Sicherheit“ teil, der sich mit den Herausforderungen der illegalen Ströme – Waffen-, Drogen- und Menschenhandel – und der damit verbundenen transnationalen Sicherheitsbedrohung beschäftigte. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen Staaten, internationalen Organisationen und nichtstaatlichen Akteuren zu stärken.

    Grand Master in Slovenia

    Fra Giacomo Dalla Torre wurde vom slowenischen Präsidenten Pahor empfangen und nahm an der nationalen Wallfahrt für Kranke und Behinderte in Brezje teil.

    Großmeister Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto machte vom 14. bis 17. Juni einen offiziellen Besuch in Slowenien. Bestandteil des Aufenthaltes waren institutionelle Treffen und Besuche an einigen der wichtigsten Orten des Landes. Am Montagmorgen wurde der Großmeister in Begleitung der Delegation des Souveränen Malteserordens – mit Großkanzler Albrecht Boeselager – vom Präsidenten der Republik Slowenien, Borut Pahor, empfangen. In Ljubljana fand – nachdem der Präsident und der Großmeister am Denkmal für die Opfer aller Kriege- Symbol für die Versöhnung der slowenischen Nation nach dem Zweiten Weltkrieg -einen Kranz niedergelegt hatten, im Präsidentensaal ein privates Treffen statt. Anschließend begegneten sich beide Delegationen. Der Großmeister und der slowenische Präsident gaben eine gemeinsame Presseerklärung heraus, gefolgt von einem Treffen mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Marjan Šarec.

    Während seines Besuchs in Slowenien, zu dem der Malteserorden seit 1992 diplomatische Beziehungen unterhält, traf der Großmeister auch mit dem Erzbischof von Ljubljana, Stanislav Zore, zusammen und nahm an der nationalen Wallfahrt der Kranken und Behinderten teil: Die Messe wurde am Samstag von Erzbischof Alojz Cvikl in der Basilika „Maria, Hilfe der Christen“ in Brezje gefeiert. Dort hat der Großmeister die Freiwilligen der slowenischen Assoziation persönlich begrüßt. Anschließend besuchte der Großmeister Das malerische Dorf Bled und die Kirche „Mariä Himmelfahrt“ auf einer kleinen Insel im Bleder See.

    Unter der Leitung des Großmeisters reiste die Delegation des Malteserordens dann nach Gora Oljka und wurde anschließend in einer der ältesten Komtureien des Ordens in Slowenien empfangen.

    Der Malteserorden in Slowenien hat zur Grundversorgung nach Naturkatastrophen beigetragen und beteiligt sich an Programmen zur sozialen Eingliederung der Roma. Der Erste-Hilfe-Service ist seit 2016 in Betrieb. Die Ordensbotschaft in Ljubljana engagiert sich auch für ältere und gefährdete Menschen und steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Kinderkrankenhaus in der Hauptstadt für Sach- und Medikamentenspenden.

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AUSWAHL JAHR
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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

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