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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

Eröffnung einer neuen Gesundheitseinrichtung im Südsudan

23/05/2022 


Malteser International, das weltweite Hilfswerk des Malteserordens, hat ein neues Gesundheitszentrum im Bezirk Yei River im äußersten Süden des Südsudan eröffnet. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkrieges, der zur Zerstörung der Infrastruktur geführt hat, ist der Zugang zur Gesundheitsversorgung stark eingeschränkt.

Die neue Gesundheitseinrichtung wurde vor einigen Tagen in dem kleinen Dorf Gimunu eingeweiht. Sie wird Gesundheitsdienste und sanitäre Einrichtungen bereitstellen und Medikamente verteilen.

„Die Bereitstellung dieser Dienste in Yei wird sich definitiv positiv auf die Gemeinde auswirken und vielen Vertriebenen helfen, in ihre Häuser zurückzukehren. Schließlich ist es der fehlende Zugang zu Gesundheitszentren, Bildung, Nahrungsmittelsicherheit, Ernährung und sanitären Einrichtungen, der die Menschen von einer Rückkehr abhält“, sagte Guya Stephen Thomas, Anwohner und Mitarbeiter von Malteser International.

Seit 1996 – also schon vor der Unabhängigkeit des Landes – ist der Malteserorden mit seinem Hilfswerk im Südsudan tätig. In den letzten Jahren konzentrierten sich die Programme vor allem auf die Verbesserung der Wasserversorgung, der sanitären Einrichtungen und der Hygiene sowie auf die Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit. Malteser International ist auch an der Untertützung Vertriebener beteiligt.

Trotz elf Jahren der Unabhängigkeit vom Sudan ist der Südsudan immer noch ein zerrissenes Land. Diese Unsicherheit hat schwerwiegende Auswirkungen auf die humanitäre Situation des sehr armen Landes, das bereits von fünf Jahren Konflikt gezeichnet ist: Im Jahr 2022 leben 70 Prozent der Bevölkerung (8,9 Millionen Menschen) von der Hilfe durch UN-Organisationen und NRO, und die große Mehrheit der Südsudanesen kämpft täglich um ein Minimum an medizinischer Versorgung, Nahrung und Wasser. Zudem hat der Südsudan nach wie vor eine der höchsten Mütter- und Säuglingssterblichkeitsraten der Welt sowie eine schwere Nahrungsmittelkrise, die durch den Klimawandel noch verschärft wird.

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