{"id":172689,"date":"2023-01-10T13:50:48","date_gmt":"2023-01-10T12:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/?post_type=news&#038;p=172689"},"modified":"2023-01-13T09:15:24","modified_gmt":"2023-01-13T08:15:24","slug":"ansprache-statthalter-grossmeister-fra-john-dunlap-souveraenen-malteserorden-akkreditierte-diplomatische-korps","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten\/ansprache-statthalter-grossmeister-fra-john-dunlap-souveraenen-malteserorden-akkreditierte-diplomatische-korps\/","title":{"rendered":"Ansprache des Statthalters des Gro\u00dfmeisters  S.E. Fra&#8216; John T. Dunlap an das beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierte Diplomatische Korps"},"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-172689","news","type-news","status-publish","hentry","news_categories-diplomatischen-aktivitaten","news_categories-nachrichten"],"acf":{"highlighted":"no","evidence":"yes","focus_on":"no","breaking":"yes","news_content":"<p><strong>Der Statthalter des Gro\u00dfmeisters Fra\u2018 John Dunlap hielt heute die Audienz zum Jahresbeginn mit dem beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps. Die Audienz fand in der Magistralvilla in Rom statt und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KRgUB5RvxoI\">wurde live \u00fcbertragen<\/a>. Ebenfalls anwesend waren die Botschafter der Vereinigten Staaten, Gro\u00dfbritanniens, Australiens, Belgiens, Schwedens, der Schweiz und Andorras sowie die Gesch\u00e4ftstr\u00e4ger von Frankreich und Taiwan.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/?post_type=news&amp;p=172500\">Im Anschluss an die Rede des Dekans<\/a> des diplomatischen Korps, Antoine Zanga, Botschafter der Kamerun, hielt der Statthalter des Gro\u00dfmeisters seine Ansprache.<\/strong><\/p>\n<p><em>Mr. Doyen, Exzellenzen, meine Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p>ich freue mich sehr, Sie heute zum traditionellen Neujahrsempfang des beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten diplomatischen Korps begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich danke dem Botschafter von Kamerun, S.E. Antoine Zanga, herzlich f\u00fcr seine inspirierenden und ermutigenden Worte.<br \/>\nIch m\u00f6chte auch die neuen Botschafter von Serbien, der Elfenbeink\u00fcste, dem Senegal, den Philippinen, Italien, \u00c4gypten, Spanien, der Dominikanischen Republik, Peru, Griechenland, Bolivien, Polen, Chile, Thailand, der Ukraine, Portugal, \u00d6sterreich, Ecuador und Nordmazedonien herzlich begr\u00fc\u00dfen, die ihre Beglaubigungsschreiben vorgelegt und im Laufe des Jahres 2022 ihre wertvolle Mission bei uns begonnen haben.<\/p>\n<p>Wir befinden uns inmitten mehrerer Krisen.<\/p>\n<p>Die Weltbank sch\u00e4tzt, dass die <strong>Pandemie<\/strong> eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen seit 1870 ausgel\u00f6st hat und Millionen von Menschen an den Rand der Gesellschaft dr\u00e4ngt. Der Krieg in der Ukraine hat die Situation weiter verschlimmert, vor allem f\u00fcr die ukrainische Bev\u00f6lkerung mit weitreichenden Folgen. Steigende Rohstoff- und Energiekosten treiben viele Volkswirtschaften in die Rezession.<\/p>\n<p>Fast acht Millionen Ukrainer sind vor den Bombenangriffen und den Verw\u00fcstungen geflohen, und die meisten haben in der Europ\u00e4ischen Union Zuflucht gesucht. Viele europ\u00e4ische L\u00e4nder haben sich sehr gro\u00dfz\u00fcgig gezeigt und sie im Rahmen des vor\u00fcbergehenden Schutzes f\u00fcr Ukrainer aufgenommen, stehen nun aber im Zuge der Wirtschafts- und Energiekrise vor extremen Herausforderungen. Der Winter hat die Bedingungen f\u00fcr die Vertriebenen verschlechtert und stellt ein gr\u00f6\u00dferes Gesundheitsrisiko dar.<\/p>\n<p><strong>Wir schlie\u00dfen uns den wiederholten Appellen Seiner Heiligkeit Papst Franziskus an, der in den letzten Monaten nachdr\u00fccklich zum Frieden in der Ukraine aufgerufen hat. Es f\u00e4llt mir schwer, weitere Tote, Verletzte, Leid und Zerst\u00f6rung hinzunehmen. Wir ermutigen nachdr\u00fccklich zum Dialog und zur Diplomatie anstelle des Einsatzes von Waffen.<\/strong><\/p>\n<p>Als Hospitalorden mit dem Auftrag, den Bed\u00fcrftigen zu helfen, stellt diese doppelte Krise, mit der wir jetzt konfrontiert sind, unsere F\u00e4higkeit auf die Probe, auf die wachsenden Bed\u00fcrfnisse in der Welt zu reagieren. In dieser schwierigen Zeit ist es unsere Pflicht, auch die vielen vergessenen Kriege zu beleuchten, die an verschiedenen Enden der Welt gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Im Jemen fordert die durch den achtj\u00e4hrigen B\u00fcrgerkrieg verursachte Hungersnot Tausende von Menschenleben; der seit elf Jahren andauernde Krieg in Syrien vertrieb mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung; in \u00c4thiopien hat der B\u00fcrgerkrieg in zwei Jahren fast 800 000 Menschenleben gefordert und 2,5 Millionen Menschen vertrieben. Trotz des Anfang November unterzeichneten Waffenstillstands rei\u00dfen Massaker und Gewalt nicht ab. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Instabilit\u00e4t herrscht in Libyen politischer Stillstand, und die Aussicht auf einen neuen Krieg droht, w\u00e4hrend sich die humanit\u00e4re Lage in Myanmar nach dem Milit\u00e4rputsch von 2021 verschlechtert hat.<\/p>\n<p>Wir sind auch zutiefst besorgt \u00fcber die humanit\u00e4re Lage in Bergkarabach und sollten unser Bestes tun, um die Freiheit und Sicherheit des Verkehrs zwischen Armenien und Bergkarabach zu gew\u00e4hrleisten. Der Malteserorden ermutigt Armenien und Aserbaidschan, sich f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung ihrer Streitigkeiten einzusetzen.<\/p>\n<p>Ich kann es nicht unterlassen, andere Konflikte und Spannungen im Kaukasus, insbesondere in Georgien, zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p><strong>Sehr gro\u00df ist meine Besorgnis \u00fcber die akuten Menschenrechtsverletzungen, die in einigen L\u00e4ndern gegen wehrlose Zivilisten durch Diskriminierung, Gewalt, Folter und Todesurteile begangen werden. Ich hoffe, dass die internationale Gemeinschaft ihre Ma\u00dfnahmen verst\u00e4rken wird, um diese schrecklichen Verletzungen und Verst\u00f6\u00dfe gegen grundlegende Menschenrechte zu beenden.<\/strong><\/p>\n<p>Krieg ist der Feind Nummer eins von Entwicklung und Wohlstand. Wenn Konflikte andauern, w\u00e4chst die Armut, Gewalt und Missbrauch h\u00e4ufen sich, und Menschenrechtsverletzungen werden immer zahlreicher. Kriege und Klimawandel verst\u00e4rken Ungleichheit, Armut und die Zersplitterung der Welt in geopolitische Bl\u00f6cke. Zum ersten Mal seit vielen Jahren setzt die Inflation L\u00e4nder unter Druck.<\/p>\n<p>Wir erleben derzeit einen Anstieg von Krankheiten, die wir einst f\u00fcr besiegt hielten. W\u00e4hrend die Tuberkulose im letzten Jahr um fast 5 Prozent zugenommen hat, steigt die Antibiotikaresistenz in allen Teilen der Welt auf ein gef\u00e4hrlich hohes Niveau und stellt eine Bedrohung f\u00fcr die globale Gesundheit, die Ern\u00e4hrungssicherheit und die Entwicklung dar.<\/p>\n<p><strong>Dies ist ein d\u00fcsteres Szenario, aber auch ein Weckruf f\u00fcr uns alle. Es ist an der Zeit, sich zu vereinen und die Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um den Schw\u00e4chsten zu helfen, mit konkreten Ma\u00dfnahmen, aber auch indem wir Hoffnung schenken. Wie Papst Franziskus k\u00fcrzlich sagte: &#8222;Lasst uns Zeugnis ablegen: Lasst uns inmitten der Dunkelheit Lichter der Hoffnung anz\u00fcnden; nehmen wir in dramatischen Situationen die Gelegenheit wahr, das Evangelium der Freude zu bezeugen und eine geschwisterlichere Welt aufzubauen.\u201c<\/strong><br \/>\n<strong>Dieser Wunsch nach Frieden zeigt deutlich den Weg, den wir gehen m\u00fcssen, und das Ziel, das wir anstreben m\u00fcssen. Der heutige Empfang bietet mir die M\u00f6glichkeit, unsere weltweiten Bem\u00fchungen mit den Tausenden von medizinischen und sozialen Initiativen, die wir entwickelt haben, aufzuzeigen und auf ein ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr des Souver\u00e4nen Malteserordens zur\u00fcckzublicken.<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte ausdr\u00fccklich betonen, dass alle diese Initiativen dank der Zusammenarbeit der L\u00e4nder, die Sie vertreten, und dank Ihres Engagements und Ihrer Unterst\u00fctzung m\u00f6glich sind. Wenn wir in der Lage sind, Leiden zu lindern und die Lebensbedingungen so vieler Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern, so ist dies unseren engagierten Mitgliedern, Mitarbeitern, Freiwilligen und Spendern zu verdanken, aber auch unseren diplomatischen Beziehungen zu den L\u00e4ndern, in denen wir t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Dies ist ein Moment gro\u00dfer Trauer f\u00fcr die gesamte Kirche und f\u00fcr alle, die die Gnade hatten, <strong>Seine Heiligkeit Benedikt XVI<\/strong>. kennenzulernen, aber auch ein Anlass zu geistlicher Freude \u00fcber die Vollendung seines irdischen Weges und der ihm anvertrauten Mission als treuer Diener des Herrn und der Kirche.<\/p>\n<p>Der Malteserorden hatte die Ehre, viele Jahre lang den damaligen Joseph Kardinal Ratzinger zu seinen ber\u00fchmtesten Mitgliedern zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Der pl\u00f6tzliche Tod meines Vorg\u00e4ngers <strong>Fra&#8216; Marco Luzzago<\/strong> im vergangenen Juni war f\u00fcr uns alle ein gro\u00dfer Schock. Er war ein friedlicher Mensch, der einen wichtigen Teil seines Lebens mit Disziplin, Demut und Wohlwollen den Werken unseres Ordens gewidmet hat.<\/p>\n<p>Der Orden hat in den vielen Jahrhunderten seines Bestehens viele St\u00fcrme \u00fcberstanden und ist immer gest\u00e4rkt daraus hervorgegangen, wobei er sich im Laufe der Jahre st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">***<\/p>\n<p>Heute ist der Orden sowohl auf Kriegsschaupl\u00e4tzen als auch in den Vororten der St\u00e4dte t\u00e4tig. Er k\u00e4mpft gegen Armut, Ausgrenzung und Menschenhandel, behandelt vergessene Krankheiten und bek\u00e4mpft den Klimawandel. Seine Mission entwickelt sich weiter und passt sich den aktuellen Herausforderungen an.<\/p>\n<p><strong>1. Hilfe f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Opfer von Konflikten und Kriegen<\/strong><\/p>\n<p>Derzeit zielen viele unserer Bem\u00fchungen darauf ab, den Menschen in der <strong>Ukraine<\/strong> zu helfen. Seit dem ersten Tag des Krieges in der Ukraine leistet unser Hilfsdienst in diesem Land humanit\u00e4re Hilfe, k\u00fcmmert sich um Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Vertriebene, verteilt warme Mahlzeiten an Fl\u00fcchtlinge &#8211; auf Bahnh\u00f6fen und an Grenz\u00fcberg\u00e4ngen -, f\u00fchrt ein Winterprogramm zur Wiederherstellung zerst\u00f6rter Geb\u00e4ude durch und organisiert Camps f\u00fcr vertriebene Kinder. Seit 2014 wird psychosoziale Unterst\u00fctzung geleistet, und inzwischen sind 38 Stellen f\u00fcr psychologische Unterst\u00fctzung in verschiedenen Regionen der Ukraine aktiv. K\u00fcrzlich wurde ein zus\u00e4tzliches Projekt zur Herstellung von Prothesen in Lemberg gestartet, und viele neue Sonderprojekte zur Unterst\u00fctzung der Menschen in den Regionen an der Front &#8211; wie Odessa, Cherson, Saporischschja und Charkiw &#8211; wurden ebenfalls ins Leben gerufen.<br \/>\nUnsere Assoziationen in den Nachbarl\u00e4ndern sind ebenso rund um die Uhr im Einsatz, um den vielen Fl\u00fcchtlingen, die die Grenzen \u00fcberqueren, Hilfe und Schutz zu bieten. Der Malteserorden in <strong>Polen, Ungarn, <\/strong>der<strong> Slowakei <\/strong>und <strong>Rum\u00e4nien<\/strong> hat Tausende von Menschen gerettet und ihnen medizinische Hilfe, Nahrungsmittel, Unterk\u00fcnfte, logistische und rechtliche Unterst\u00fctzung angeboten. Andere europ\u00e4ische Einrichtungen des Malteserordens &#8211; von Deutschland bis Frankreich &#8211; haben Eins\u00e4tze von Freiwilligen, Transporte von Grundg\u00fctern und den Transport von Kranken und Verletzten an sichere Orte organisiert.<br \/>\nDiese Bem\u00fchungen wurden von <strong>Malteser International<\/strong>, dem weltweiten Hilfswerk des Malteserordens, und von unserem Assoziations-Netzwerk koordiniert, das schnell gehandelt hat, um eine koordinierte und effiziente Antwort auf die N\u00f6te zu erm\u00f6glichen und Ressourcen und Know-how an vorderster Front einzusetzen. Das diplomatische Netz des Malteserordens spielte eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung, dass die humanit\u00e4ren G\u00fcter in die H\u00e4nde der Bed\u00fcrftigen gelangen und dass das Personal vor Ort durch die internationalen Schutzgesetze in Sicherheit ist. Auch unsere st\u00e4ndigen Beobachter bei der UNO in New York und Genf haben unz\u00e4hlige Appelle zur Beendigung der Feindseligkeiten und zum Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung ver\u00f6ffentlicht. Der Malteserorden hat auch auf die Gefahr des Menschenhandels aufmerksam gemacht, eine Gei\u00dfel, die sich auf Kriegsschaupl\u00e4tzen nur verschlimmert. Zu diesem Zweck wurden Kampagnen gestartet, um insbesondere Frauen und Kinder &#8211; die den Gro\u00dfteil der Fl\u00fcchtlinge ausmachen &#8211; vor der Entf\u00fchrung durch kriminelle Banden zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDiese koordinierte Antwort, bei der &#8222;hands-on Projekte&#8220; von qualifizierten Fachleuten mit Unterst\u00fctzung des weltweiten diplomatischen und institutionellen Netzes durchgef\u00fchrt werden, war f\u00fcr die rechtzeitige Bereitstellung der Hilfe von entscheidender Bedeutung. Es ist der Modus Operandi des Malteserordens, daf\u00fcr zu sorgen, dass alle Bem\u00fchungen darauf ausgerichtet sind, den Bed\u00fcrftigen auf bestm\u00f6gliche Weise zu helfen.<br \/>\nDas Gleiche gilt f\u00fcr andere Krisengebiete. Seit 2011 leisten medizinische Teams von Malteser International Hilfe und Unterst\u00fctzung f\u00fcr syrische Kriegsfl\u00fcchtlinge. Es wurden mobile medizinische Einheiten und Feldlager eingerichtet, um Verletzte und Kranke zu retten, und in den umliegenden Regionen wurden zahlreiche Programme zur medizinischen Versorgung und Unterst\u00fctzung der Fl\u00fcchtlinge durchgef\u00fchrt. In der T\u00fcrkei f\u00fchrt der Malteserorden Bildungsprogramme f\u00fcr syrische Kinder durch und bietet Integrationsprojekte f\u00fcr Familien an. Im Irak k\u00fcmmern wir uns seit fast zehn Jahren mit einer st\u00e4ndigen Pr\u00e4senz vor Ort um Fl\u00fcchtlinge und Vertriebene. Wir beteiligen uns an einem umfassenden Wiederaufbauprogramm, um insbesondere vertriebenen Minderheiten in Ninewa im Norden des Landes die R\u00fcckkehr in ihre Heimat zu erm\u00f6glichen, helfen kleinen und mittleren Unternehmen beim Neustart, schaffen Arbeitspl\u00e4tze und Ausbildungspl\u00e4tze, f\u00f6rdern den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben der verschiedenen ethnisch-religi\u00f6sen Gruppen und verbessern den Zugang zur Gesundheitsversorgung.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen laufend viele andere Gemeinschaften, die aus ihren L\u00e4ndern fliehen mussten, z. B. venezolanische Fl\u00fcchtlinge in <strong>Kolumbien<\/strong> und Rohingya-Fl\u00fcchtlinge in <strong>Thailand<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>2. Unterst\u00fctzung lokaler Gemeinschaften, Schutz der Bed\u00fcrftigen und Verbesserung der Lebensgrundlage<\/strong><\/p>\n<p>Der Malteserorden spielt weiterhin eine wichtige Rolle im Heiligen Land. In <strong>Bethlehem<\/strong> leiten wir ein <strong>Geburtskrankenhaus<\/strong>, in dem jedes Jahr \u00fcber 4.600 Babys das Licht der Welt erblicken. In dieser Woche haben wir sogar die Geburt des <strong>100.000 Babys<\/strong> im Krankenhaus gefeiert. Die schlechten Lebensbedingungen der Pal\u00e4stinenser im Westjordanland \u2013 durch die Pandemie, welche die Gemeinschaft schwer getroffen hat, und den wirtschaftlichen und sozialen Problemen, mit denen das Gebiet konfrontiert ist &#8211; haben zu einem Anstieg der Fr\u00fchgeburten gef\u00fchrt, und viele M\u00fctter leiden an Unterern\u00e4hrung und anderen armutsbedingten Krankheiten. Das Krankenhaus der Heiligen Familie k\u00fcmmert sich um gef\u00e4hrdete M\u00fctter und Babys: Auf seiner Neugeborenen-Intensivstation &#8211; der einzigen in der Region &#8211; werden viele Neugeborene mit angeborenen Krankheiten behandelt, von denen einige bereits in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Die mobile medizinische Klinik, die das Krankenhaus betreibt, hilft den vielen Frauen, die in der W\u00fcstenregion leben. F\u00fcr die meisten von ihnen ist dies die einzige M\u00f6glichkeit, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten und sich pr\u00e4natalen Untersuchungen und Bluttests zu unterziehen.<\/p>\n<p>Im Libanon &#8211; wo die politische und wirtschaftliche Lage sehr besorgniserregend ist &#8211; unterh\u00e4lt der Malteserorden ein Dutzend medizinischer Zentren im ganzen Land und f\u00fchrt eine Reihe von Projekten gemeinsam mit den sunnitischen und schiitischen Gemeinschaften durch. Diese tief verwurzelte Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gemeinschaften zeigt deutlich, dass die Religionen, wenn sie ihre Kr\u00e4fte f\u00fcr humanit\u00e4re Aktionen b\u00fcndeln, nicht nur soziale Gerechtigkeit und Frieden f\u00f6rdern und die Menschenrechte und die Werte des Lebens verteidigen, sondern vor allem auch Br\u00fccken bauen und Mauern abbauen.<br \/>\nWas die Levante betrifft, so beunruhigt uns der anhaltende Verlust von Christen, die ein traditionelles Element des Dialogs und der Stabilit\u00e4t in dieser Region sind.<\/p>\n<p>Die Projekte des Malteserordens zur Anpassung an den <strong>Klimawandel<\/strong> werden stetig ausgeweitet, wie unser j\u00fcngstes Treffen mit den Assoziationen des Malteserordens im <strong>pazifischen<\/strong> Raum im vergangenen Oktober gezeigt hat. Vier Monate nach den verheerenden \u00dcberschwemmungen in Pakistan k\u00e4mpft das Land noch immer mit den Folgen der Katastrophe. Um die Menschen in der besonders betroffenen und dicht besiedelten s\u00fcdlichen Provinz Sindh zu unterst\u00fctzen, weitet Malteser International seine Hilfe aus. Neben mobilen medizinischen Teams, die weiterhin t\u00e4glich rund 200 Patienten kostenlos behandeln, verteilen lokale Partnerorganisationen Bargeld, Zelte, Wasserbeh\u00e4lter, Wasserreinigungstabletten und Lebensmittelpakete an die Menschen. Da Millionen von Einwohnern ihr Zuhause verloren haben, unterst\u00fctzen wir die Gemeinden beim Wiederaufbau ihrer H\u00e4user.<\/p>\n<p>Auch in <strong>Afrika<\/strong>, wo B\u00fcrgerkriege, Armut und D\u00fcrren die Menschen weiterhin aus ihrer Heimat vertreiben, weiten wir unseren Aktionsradius aus. Im September 2021 erkl\u00e4rte die kenianische Regierung die D\u00fcrre in den n\u00f6rdlichen Teilen des Landes zur nationalen Katastrophe. Die Situation ist dramatisch: Etwa 36 Millionen Menschen am Horn von Afrika sind auf externe Hilfe angewiesen, und in Kenia ben\u00f6tigen etwa 4-5 Millionen Menschen humanit\u00e4re Hilfe, um zu \u00fcberleben. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner leistet der Malteserorden Nothilfe in dem betroffenen Gebiet. Im S\u00fcdsudan haben wir vor kurzem ein neues Gesundheitszentrum im Bezirk Yei River im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden des Landes er\u00f6ffnet, einer Region, in der der Zugang zur Gesundheitsversorgung aufgrund des anhaltenden B\u00fcrgerkriegs, der zur Zerst\u00f6rung vieler Infrastrukturen gef\u00fchrt hat, stark eingeschr\u00e4nkt ist.<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung des <strong>franz\u00f6sischen Malteserordens<\/strong> wurde vor wenigen Monaten eine Entbindungsstation im Norden Kameruns eingeweiht, einer Region mit der h\u00f6chsten Geburtenrate des Landes, w\u00e4hrend das Krankenhaus des Malteserordens in Djougou, im Norden Benins, weiterhin als regionales Referenzzentrum f\u00fcr M\u00fctter und Neugeborene des Landes fungiert.<\/p>\n<p>Auf dem <strong>amerikanischen Kontinent<\/strong> setzt der Souver\u00e4ne Malteserorden sein Engagement zur Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung in Mittelamerika fort, die immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird. In Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinschaften werden Nahrungsmittel-, Versorgungs- und Gesundheitsprojekte durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Unser Appell, den bed\u00fcrftigsten Gemeinschaften zu helfen, wird immer umfangreicher: In mehreren osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern unterst\u00fctzen wir die Roma-Gemeinschaft und haben Projekte entwickelt, um ihre Integration in die Gesellschaft zu f\u00f6rdern. In S\u00fcdafrika leisten wir medizinische Hilfe f\u00fcr HIV-AIDS-Patienten und k\u00fcmmern uns um viele Kinder, die durch die Krankheit zu Waisen geworden sind.<\/p>\n<p><strong>3. Hilfe f\u00fcr die Armen, Behinderten und Ausgegrenzten<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Jahr erneuern wir unsere Zusage, den Armen zu helfen. Unsere Gro\u00dfk\u00fcchen, Suppenk\u00fcchen und unsere Mahlzeitenverteilungsprogramme helfen Millionen von Menschen in der ganzen Welt. Jedes Jahr werden mehr als 5,5 Millionen Mahlzeiten verteilt, und angesichts der sich abzeichnenden weltweiten Nahrungsmittelkrise versuchen wir unser Bestes, um die Reichweite unserer Ma\u00dfnahmen sowohl in belebten St\u00e4dten als auch in abgelegenen Gebieten zu steigern.<br \/>\nWir k\u00fcmmern uns auch weiterhin um \u00e4ltere Menschen, sowohl mit Haushaltshilfeprojekten als auch mit unseren Pflegeheimen, vor allem in Europa, wo wir viele Einrichtungen mit fortschrittlichen Programmen f\u00fcr Menschen betreiben, die an Demenz und Alzheimer erkrankt sind. Die neueste Einrichtung wurde erst vor wenigen Monaten in Wien, \u00d6sterreich, eingeweiht.<\/p>\n<p>In den Vereinigten Staaten leiten wir das Projekt der Gef\u00e4ngnispastoral, das inhaftierte Menschen, ihre Familien und das Leben nach der Haft unterst\u00fctzt, indem wir ihnen soziale und psychologische Hilfe anbieten und ihnen helfen, ihr Leben in der Gesellschaft wieder in die Hand zu nehmen. Das Programm wird derzeit in 36 US-Bundesstaaten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung von Menschen mit Behinderungen ist eine zentrale Aufgabe, und bitte erlauben Sie mir, die unglaubliche Arbeit zu erw\u00e4hnen, die unsere Freiwilligen jedes Jahr leisten, um das <strong>internationale Sommercamp<\/strong> f\u00fcr junge Menschen mit Behinderungen vorzubereiten. Ein Projekt, das seit etwa 40 Jahren l\u00e4uft und jedes Jahr in einem anderen europ\u00e4ischen Land Hunderte von jungen Freiwilligen und Menschen mit Behinderungen aus \u00fcber 20 L\u00e4ndern zusammenbringt, um eine Woche lang gemeinsam Aktivit\u00e4ten im Freien, touristische Besichtigungen, soziale Kontakte und geistige Unterst\u00fctzung zu genie\u00dfen. Ich kann Ihnen versichern, dass die Freude und Dankbarkeit, die ich immer wieder in den Augen unserer jungen G\u00e4ste sehe, r\u00fchrend und \u00fcberw\u00e4ltigend ist, und ich freue mich, dass wir dieses Jahr die Camps nach der zweij\u00e4hrigen Unterbrechung durch die Pandemie wieder aufnehmen konnten. Das internationale Camp wird durch zahlreiche Camps auf nationaler Ebene in der ganzen Welt erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p><strong>4. Wichtigste institutionelle Besuche und Veranstaltungen sowie diplomatisches Engagement<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2022 brachte f\u00fcr das Gro\u00dfmagisterium eine schrittweise Zunahme der institutionellen Veranstaltungen. In erster Linie hatte ich die Ehre, den Pr\u00e4sidenten der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, zu besuchen, mit dem ich ein bedeutsames und fruchtbares Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt habe. Im Anschluss an diese Audienz werde ich den italienischen Vizepremierminister und Au\u00dfenminister <strong>Antonio Tajani<\/strong> empfangen. Im Laufe des Jahres hatte ich auch das Vergn\u00fcgen, mit dem <strong>Pr\u00e4sidenten von Albanien<\/strong> zusammenzutreffen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden ausl\u00e4ndische Autorit\u00e4ten aus <strong>Panama, El Salvador, Argentinien, Taiwan, Armenien, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Lettland, Slowenien, <\/strong>der <strong>Tschechischen Republik <\/strong>sowie aus <strong>Rum\u00e4nien<\/strong> am Sitz des Ordens empfangen.<br \/>\nZu den H\u00f6hepunkten des Jahres im Bereich des diplomatischen Engagements geh\u00f6rt die Teilnahme des Malteserordens an der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Februar, wo wir eine Nebenveranstaltung zum Thema Migration und Sicherheit organisiert haben.<\/p>\n<p>Unsere Abteilung f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten bereitet auch unseren Beitrag zum diesj\u00e4hrigen Treffen vor, das eines der besten internationalen Foren zu den wichtigsten au\u00dfen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit darstellt.<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck haben wir im vergangenen Juni hier in Rom ein Treffen des \u201eTransatlantic Policy Network on Religion and Diplomacy\u201c organisiert, ein Forum von Diplomaten aus Europa und Nordamerika, das sich regelm\u00e4\u00dfig trifft, um die Zusammenarbeit im Bereich der Geopolitik der Religion zu f\u00f6rdern und das religi\u00f6se Bewusstsein zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Statistiken zeigen, dass sich 85 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung zu Religion oder Glauben bekennen, in denen Prinzipien wie Br\u00fcderlichkeit, Respekt, Barmherzigkeit und Mitgef\u00fchl geteilt werden. Religionsf\u00fchrer und religi\u00f6se Einrichtungen stehen zunehmend in der Verantwortung, gemeinsam die Werte Solidarit\u00e4t, Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, Toleranz, Gastfreundschaft und Achtung der Menschenw\u00fcrde zu bezeugen und zu verk\u00fcnden, die die harmonische Entwicklung der Gesellschaften und der internationalen Beziehungen leiten sollten.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht umhin festzustellen, dass die Religion in den internationalen Beziehungen eine immer wichtigere Rolle spielt und dass die F\u00f6rderung und der Schutz der Religions- und Glaubensfreiheit sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene an Bedeutung gewinnt. Der Malteserorden ist als Mitglied oder als Beobachter in internationalen Foren pr\u00e4sent &#8211; insbesondere bei den <strong>Vereinten Nationen<\/strong> in <strong>New York, Genf <\/strong>und <strong>Wien<\/strong> &#8211; und bringt seine Werte, Erfahrungen, Ideen und Vorschl\u00e4ge ein.<br \/>\nWir haben an der <strong>Internationalen Ministerkonferenz \u00fcber Religions- und Glaubensfreiheit<\/strong> teilgenommen, die im Juli in London stattfand und die ihr st\u00e4ndiges Engagement f\u00fcr die F\u00f6rderung des interreligi\u00f6sen Dialogs und die Rolle religi\u00f6ser Einrichtungen bekr\u00e4ftigt hat.<br \/>\nDer Orden nahm aktiv als Beobachter an der letzten <strong>Generalversammlung<\/strong> der <strong>Internationalen Parlamentarischen Union (IPU)<\/strong> teil, die im vergangenen Oktober in Kigali stattfand.<br \/>\nDas internationale Szenario entwickelt sich rasant und auch die Diplomatie ist nicht mehr die traditionelle Diplomatie des letzten Jahrhunderts, aber der Malteserorden ist mit all seinen verschiedenen Komponenten gut ger\u00fcstet, um sich den neuen Herausforderungen zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">***<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns auf eine noch nie dagewesene weltweite Nahrungsmittelkrise vorbereiten und der Klimawandel und Kriege weiterhin Dominoeffekte und weitreichende Auswirkungen haben, erneuert der Malteserorden sein Versprechen, denen zu helfen, die in Not sind. Wir haben nicht die Zahlen der gro\u00dfen internationalen Organisationen, aber wie der Maler Vincent Van Gogh sagte: &#8222;Gro\u00dfe Dinge werden durch eine Reihe von kleinen Dingen erreicht, die zusammengebracht werden&#8220;. Und das ist es, was wir tun: wir flicken und n\u00e4hen, wir pflegen und ern\u00e4hren, wir begleiten und h\u00f6ren zu.<br \/>\nSehr geehrte Exzellenzen, meine Damen und Herren, bitte nehmen Sie meine besten W\u00fcnsche f\u00fcr ein gl\u00fcckliches und friedliches Jahr 2023 mit allem Segen unseres Herrn entgegen. Ich danke Ihnen.<\/p>\n<p>Ein frohes neues Jahr, Buon anno, Bonne et heureuse ann\u00e9e , pr\u00f3spero a\u00f1o nuev!<\/p>\n","news_gallery":"yes","news_cover":{"id":172808,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2G0A1387.jpeg"},"news_gallery_elements":[{"id":172822,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2G0A1358.jpeg"},{"id":172794,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2G0A1412.jpeg"},{"id":172780,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/NICU8989_1.jpeg"},{"id":172837,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2G0A1343-1.jpeg"},{"id":172751,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2G0A1320.jpeg"}],"news_excerpt":"Mr. Doyen, Exzellenzen, meine Damen und Herren,\r\nich freue mich sehr, Sie heute zum traditionellen Neujahrsempfang des beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten diplomatischen Korps begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen."},"news_categories":[{"id":117,"name":"Diplomatischen aktivit\u00e4ten","slug":"diplomatischen-aktivitaten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/diplomatischen-aktivitaten\/"},{"id":115,"name":"Nachrichten","slug":"nachrichten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/172689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/172689\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}