{"id":245745,"date":"2025-01-10T13:41:22","date_gmt":"2025-01-10T11:41:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/?post_type=news&#038;p=245745"},"modified":"2025-01-13T19:09:47","modified_gmt":"2025-01-13T17:09:47","slug":"ansprache-grossmeister-malteserorden-akkreditierte-diplomatische-korps","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten\/ansprache-grossmeister-malteserorden-akkreditierte-diplomatische-korps\/","title":{"rendered":"Ansprache des Gro\u00dfmeisters Fra\u2018 John Dunlap an das beim Malteserorden akkreditierte Diplomatische Korps"},"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-245745","news","type-news","status-publish","hentry","news_categories-diplomatischen-aktivitaten","news_categories-grosmeister-news","news_categories-nachrichten"],"acf":{"not_a_news":false,"highlighted":"no","news_content":"<p><strong>Der Gro\u00dfmeister Fra\u2018 John Dunlap hielt heute die Audienz zum Jahresbeginn mit dem beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps. Die Audienz fand in der Magistralvilla in Rom statt. <\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten\/ansprache-doyen-diplomatischen-korps-akkreditiert-beim-malteserorden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Anschluss an die Rede des Dekans des diplomatischen Korps<\/a>, Antoine Zanga, Botschafter der Kamerun, hielt der Gro\u00dfmeister seine Ansprache.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Monsieur le Doyen, Exzellenzen, meine Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p>ich freue mich sehr, Sie heute zur traditionellen Neujahrsaudienz des beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich danke dem Botschafter von Kamerun, S.E. M. Antoine Zanga, aufrichtig f\u00fcr seine inspirierenden und ermutigenden Worte.<\/p>\n<p>Der j\u00e4hrliche Neujahrsempfang hat eine lange Tradition und ist eine meiner liebsten Aufgaben des Jahres. Nicht nur, dass ich Freunde und Mitarbeiter unter den angenehmsten Umst\u00e4nden sehe, Ihre Anwesenheit erinnert mich auch daran, wie wichtig unsere gemeinsame Arbeit f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt ist. Es ist mir daher eine Ehre und Freude, heute bei Ihnen zu sein.<\/p>\n<p>Ein weiteres Jahr, 2025, steht vor der T\u00fcr. Seine Heiligkeit Papst Franziskus hat es zum Heiligen Jahr erkl\u00e4rt. Wird es uns den Frieden bringen, nach dem sich so viele Menschen auf der Welt sehnen? Oder wird 2025 &#8211; trotz unserer besten diplomatischen Bem\u00fchungen &#8211; eine Fortsetzung von Gewalt, Ungerechtigkeit und Vertreibung sein, an die wir uns leider gew\u00f6hnt haben? Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen unsere Bem\u00fchungen allein die Welt nicht von heute auf morgen ver\u00e4ndern. Aber machen wir uns nichts vor: Wenn wir uns gemeinsam f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, k\u00f6nnen wir das Leben der Armen, Vergessenen und Ausgegrenzten enorm verbessern.<\/p>\n<p>Dies ist letztlich das Ziel und der Zweck der Diplomatie des Ordens. Unsere einzigartige Stellung sowohl als religi\u00f6se Organisation als auch als souver\u00e4nes V\u00f6lkerrechtssubjekt erm\u00f6glicht es uns, mit anderen L\u00e4ndern zusammenzuarbeiten, um humanit\u00e4re Hilfe, medizinische Unterst\u00fctzung und Fl\u00fcchtlingshilfe in allen Teilen der Welt zu leisten. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Nationen wie den Ihren. Mit anderen Worten, unsere Diplomatie ist nicht darauf ausgerichtet, die Interessen des Ordens zu f\u00f6rdern. Vielmehr stellen wir unsere Diplomatie in den Dienst der Kranken und der Armen &#8211; unabh\u00e4ngig von Religion, Rasse oder Volkszugeh\u00f6rigkeit &#8211; und erf\u00fcllen so unser Charisma: Tuitio Fidei, Obsequium Pauperum (Verteidigung des Glaubens, Hilfe den Bed\u00fcrftigen).<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl wird in diesem Jahr auch durch ein umfangreiches Programm vertieft, das der Souver\u00e4ne Malteserorden f\u00fcr das Jubil\u00e4umsjahr aufgestellt hat. Mehr als 2.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus rund 20 L\u00e4ndern der Welt werden in den Erste-Hilfe-Stationen des Malteserordens in den vier p\u00e4pstlichen Basiliken Dienst tun.<\/p>\n<p>Das B\u00fcro des Gro\u00dfhospitaliers organisiert den Einsatz der freiwilligen Helfer, die in jeder Basilika in zwei Schichten pro Tag t\u00e4tig sein werden. Jede Schicht besteht aus einem Arzt, einer Krankenschwester und zwei Sanit\u00e4tern, also insgesamt 32 Freiwilligen pro Woche f\u00fcr 55 Wochen.<\/p>\n<p>Das ist eine enorme Anstrengung f\u00fcr uns, aber es ist Teil unserer urspr\u00fcnglichen Mission: den Pilgern zu helfen.<\/p>\n<p>Wenn die Diplomatie des Ordens unsere weltweiten Aktivit\u00e4ten im Namen der Armen wirksam unterst\u00fctzen soll, dann m\u00fcssen wir eine gro\u00dfe strategische Investition in unsere diplomatische Infrastruktur t\u00e4tigen. Meine Regierung ist bestrebt, die Zahl der L\u00e4nder zu erh\u00f6hen, mit denen wir diplomatische Beziehungen unterhalten.<\/p>\n<p>Dies erfordert ein erhebliches Engagement, um ein wachsendes, effizientes Diplomatisches Corps aufrechtzuerhalten, sowie einen Einsatz meiner Zeit und der des Gro\u00dfkanzlers.<\/p>\n<p>Da der Orden ein ungew\u00f6hnliches souver\u00e4nes Rechtssubjekt ist, sind die Vorteile diplomatischer Beziehungen zu ihm nicht immer offensichtlich. Es ist zum Beispiel wichtig, dass Nationen und internationale Organisationen den Wert der strikten Neutralit\u00e4t des Ordens anerkennen und wissen, dass diese Neutralit\u00e4t es dem Orden erm\u00f6glicht, Hilfe und humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung dort zu leisten, wo andere nicht hingelangen k\u00f6nnen. Und es ist wichtig, dass unsere diplomatischen Partner wissen, dass sie auf den Orden z\u00e4hlen k\u00f6nnen, wenn es darum geht, ihre eigenen humanit\u00e4ren Bem\u00fchungen zu unterst\u00fctzen. Gleichzeitig erm\u00f6glichen es unsere formellen Beziehungen zu so vielen L\u00e4ndern dem Orden, humanit\u00e4re Hilfe schnell und mit einem Minimum an Intervention in Kriegsgebieten, \u00fcber geschlossene Grenzen hinweg und in den entlegensten Winkeln der Erde zu leisten.<\/p>\n<p>Als ich im Jahr 2023 zum Gro\u00dfmeister gew\u00e4hlt wurde, war es mir ein Anliegen, so bald wie m\u00f6glich mit den Staats- und Regierungschefs von drei Nationen zusammenzutreffen, welche die weltweiten Hilfsaktivit\u00e4ten des Ordens und seine v\u00f6lkerrechtlichen Hoheitsrechte stets unterst\u00fctzt haben. Auch die fr\u00fcheren Regierungen dieser Nationen haben dem Orden zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihre Unterst\u00fctzung zugesagt, als er die schwierige Aufgabe in Angriff nahm, seine Aktivit\u00e4ten neu zu ordnen und neue Wege zu finden, um seinem Kernversprechen, den Armen und Kranken zu dienen, gerecht zu werden. Es war mir daher eine gro\u00dfe Freude, dem Heiligen Vater, dem Pr\u00e4sidenten der Republik Malta und dem Pr\u00e4sidenten der Republik Italien offizielle Besuche abstatten zu k\u00f6nnen. Die Republik Malta hat vor allem seit ihrer Unabh\u00e4ngigkeit im Jahr 1964 immer wieder ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter Beweis gestellt und sich zunehmend ihrer 268-j\u00e4hrigen gemeinsamen Geschichte mit dem Orden erinnert. Italien ist seit Jahrhunderten ein enger Freund des Ordens, ebenso wie das Papsttum, das erstmals vor mehr als 900 Jahren seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Orden und seine Autonomie zum Ausdruck gebracht hat.<\/p>\n<p>Ich muss sagen, dass es mir eine gro\u00dfe Freude war, meine Regierungszeit mit Besuchen bei so gro\u00dfen moralischen Autorit\u00e4ten und guten Freunden des Ordens zu beginnen.<\/p>\n<p>Nach meinen ersten Besuchen beim Heiligen Stuhl, in der Republik Malta und in Italien habe ich mich besonders mit einigen L\u00e4ndern befasst, die f\u00fcr die Geschichte des Ordens von besonderer Bedeutung sind: Polen, Ungarn und Griechenland. Mit diesen drei L\u00e4ndern ist der Orden seit langem eng verbunden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte den Botschaftern dieser L\u00e4nder pers\u00f6nlich f\u00fcr ihre Hilfe bei der Organisation dieser offiziellen Besuche danken.<\/p>\n<p>Mit Griechenland verbindet uns vor allem die 212-j\u00e4hrige Herrschaft des Ordens auf der Insel Rhodos. Ich hatte die gro\u00dfe Ehre, ein virtuelles Museum \u00fcber die Geschichte des Ordens auf Rhodos von 1310 bis 1522 offiziell zu er\u00f6ffnen. Obwohl unsere Jahre auf Rhodos weit zur\u00fcckliegen, liefert die Vergangenheit in gewisser Weise die Bausteine f\u00fcr unsere heutigen Beziehungen. W\u00e4hrend wir uns in Rhodos unserer gemeinsamen Vergangenheit bewusst wurden, haben wir Gespr\u00e4che \u00fcber den Abschluss eines Kooperationsabkommens mit der Hellenischen Republik aufgenommen.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr haben wir ein Memorandum of Understanding mit Gro\u00dfbritannien unterzeichnet. Dieses Abkommen basiert auf einem innovativen Modell, das den Austausch offizieller Vertreter sowie einen Mechanismus f\u00fcr gemeinsame Konsultationen und eine m\u00f6gliche Zusammenarbeit zwischen den Unterzeichnern in Situationen mit Dritten vorsieht. Ich m\u00f6chte den britischen Beh\u00f6rden und insbesondere dem britischen Botschafter beim Heiligen Stuhl f\u00fcr ihre Aufgeschlossenheit gegen\u00fcber Neuerungen und ihre Kreativit\u00e4t bei der Ausarbeitung der Einzelheiten unserer neuen Beziehungen meinen tief empfundenen Dank aussprechen. Ich bin zuversichtlich, dass wir zu gegebener Zeit volle diplomatische Beziehungen aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mehrere andere europ\u00e4ische Staaten statteten dem Gro\u00dfmagisterium offizielle Besuche ab. Ich habe die Staatsoberh\u00e4upter von Ungarn, Albanien, Lettland und Slowenien begr\u00fc\u00dft. In getrennten Begegnungen empfingen der Gro\u00dfkanzler und der Gro\u00dfhospitalier eine Reihe europ\u00e4ischer W\u00fcrdentr\u00e4ger, darunter Premierminister, Au\u00dfenminister und andere Kabinettsminister. Neben europ\u00e4ischen W\u00fcrdentr\u00e4gern empfing der Gro\u00dfkanzler auch Seine Majest\u00e4t, den K\u00f6nig von Lesotho. Wir hoffen, dass Treffen wie das mit Seiner Majest\u00e4t uns helfen werden, in der Subsahara-Region zu wachsen. In den letzten zwei Jahren haben wir diplomatische Beziehungen mit Burundi und Gambia aufgenommen und damit die Zahl der L\u00e4nder in Subsahara-Afrika, mit denen wir diplomatische Beziehungen unterhalten, weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Im Einklang mit unserem strategischen Ziel, die Zahl der Staaten, mit denen wir diplomatische Beziehungen unterhalten, zu erh\u00f6hen, habe ich mehrere Reisen in verschiedene Teile der Welt unternommen.<\/p>\n<p>In Panama, wo der Orden und seine Aktivit\u00e4ten im Dienst an den Armen weiter wachsen, habe ich an der Regionalkonferenz des Ordens f\u00fcr Lateinamerika teilgenommen. Ich habe auch dem Pr\u00e4sidenten der Republik einen offiziellen Besuch abgestattet, der mich und unsere Delegation herzlich empfangen hat. Panama war der erste von mehreren Besuchen in lateinamerikanischen L\u00e4ndern, die ich in den kommenden Jahren plane. Im Magistralpalast empfing der Gro\u00dfkanzler die First Lady von Ecuador, ein Treffen, von dem wir hoffen, dass es die bereits engen Beziehungen zu diesem Land weiter vertiefen und dazu beitragen wird, weitere Aktivit\u00e4ten in Lateinamerika anzuregen. Diese Besuche werden nicht nur unsere wachsenden Beziehungen in der Region kennzeichnen, sondern auch dazu beitragen, bestehende Verbindungen zu festigen und neue Aktivit\u00e4ten und Initiativen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Strategie reiste ich nach Australien, um den 50. Jahrestag der Gr\u00fcndung unserer \u00f6rtlichen Assoziation zu feiern. Ich besuchte viele unserer Projekte in Melbourne, Brisbane, an der Gold Coast und in Sydney. Mit gro\u00dfer Zufriedenheit nahm ich die bedeutenden Aktivit\u00e4ten des Ordens im Namen der Armen und Kranken zur Kenntnis. In Canberra traf ich auch die Generalgouverneurin. Einige Tage zuvor hatte ich bereits die Gouverneure von Queensland und New South Wales getroffen. Ich war sehr erfreut, dass jeder Vertreter des K\u00f6nigs ein bemerkenswertes Ma\u00df an Wissen \u00fcber den Orden und seine Arbeit in ihrem Land zeigte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Tage in Australien sind mir zwei grundlegende Reaktionen auf den Orden und seine Vertreter aufgefallen. Zum einen brachten sowohl die lokalen Autorit\u00e4ten als auch die einfache Bev\u00f6lkerung ihre Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die praktische Arbeit der Assoziation und ihrer freiwilligen Helfer zum Ausdruck. Zum anderen wurde unsere Delegation, obwohl sie keinen diplomatischen Status hatte, von den australischen Beamten mit jeder erdenklichen H\u00f6flichkeit behandelt. Ich glaube, der herzliche Empfang und die ausgestreckten H\u00e4nde waren das Ergebnis einer gewissen Kenntnis des Ordens und seiner Arbeit. Wenn die Menschen das Ziel des Ordens und den letztendlichen Zweck seiner Diplomatie verstehen, wenn sie unsere Ritter und Damen bei ihrer Arbeit in Suppenk\u00fcchen, Fl\u00fcchtlingslagern und Krankenh\u00e4usern sehen, dann k\u00f6nnen sie den Umfang unserer Arbeit, unseren Einsatz und die vielen Vorteile, die diplomatische Beziehungen mit dem Malteserorden mit sich bringen, in vollem Umfang ermessen.<\/p>\n<p>Unsere Unterst\u00fctzung und unser Vertrauen in internationale Organisationen haben wir auch durch unseren Beitritt zur \u201eGlobalen Allianz gegen Hunger und Armut\u201c unter Beweis gestellt. Diese Allianz wurde von den G20 bef\u00fcrwortet und urspr\u00fcnglich vom brasilianischen Pr\u00e4sidenten Lula ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist es, die weltweiten Anstrengungen zur Beseitigung der Armut zu unterst\u00fctzen und zu beschleunigen, unter anderem durch die Umsetzung evidenzbasierter L\u00f6sungen. Wir sind uns der ehrgeizigen Ziele der Allianz bewusst und stolz darauf, Teil dieser Bem\u00fchungen zu sein. Ich danke dem brasilianischen Botschafter f\u00fcr seine wertvolle Unterst\u00fctzung in dieser Hinsicht.<\/p>\n<p>2024 j\u00e4hrte sich zum 30. Mal der Tag, an dem der Orden von den Vereinten Nationen den Status eines st\u00e4ndigen Beobachters erhielt. Der Orden feierte diesen wichtigen Jahrestag mit Veranstaltungen in New York, Genf und Wien. Im September wurde ich zu einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York eingeladen. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Bestreben, unseren diplomatischen Status zu verbessern und auszubauen.<\/p>\n<p>Der Orden misst den Vereinten Nationen als Kern eines Systems multilateraler Zusammenarbeit, das auf den Grunds\u00e4tzen und Normen des V\u00f6lkerrechts beruht, besondere Bedeutung bei. Wir glauben an ein regelbasiertes internationales System. Nur so k\u00f6nnen die Grundwerte des Schutzes des menschlichen Lebens und der sozialen Solidarit\u00e4t gew\u00e4hrleistet werden. Gleichzeitig ist ein regelgest\u00fctztes System auch der wirksamste Weg, um die vielen Herausforderungen anzugehen, mit denen wir heute konfrontiert sind: die Auswirkungen des Klimawandels, die langfristigen Bem\u00fchungen um den \u00dcbergang zu einer kohlenstoffneutralen Wirtschaft, die vielen Ursachen von Instabilit\u00e4t, die Gewalt sch\u00fcren, Menschenrechtsverletzungen, Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me, Asylsuchende und Vertriebene, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Bei den Vereinten Nationen wurde ich vom Generalsekret\u00e4r, S.E. Ant\u00f3nio Guterres, herzlich empfangen. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein Gro\u00dfmeister offiziell von einem UN-Generalsekret\u00e4r empfangen wurde. Ich wurde auch eingeladen, auf dem Forum \u201eThe Summit of the Future\u201c bei den Vereinten Nationen zu sprechen, eine weitere Premiere f\u00fcr einen Gro\u00dfmeister. Der Gro\u00dfkanzler vertrat ebenfalls das Malteserkreuz bei den Vereinten Nationen, als er vom Sicherheitsrat eingeladen wurde, bei der offenen Debatte \u201eLeadership for Peace\u201c zu sprechen.<\/p>\n<p>Um unsere engen Beziehungen zu den Vereinten Nationen weiter zu st\u00e4rken, bin ich anschlie\u00dfend nach Genf gereist, wo ich im Palais des Nations die Ausstellung &#8222;Der Souver\u00e4ne Malteserorden heute&#8220; er\u00f6ffnet, die Publikation 30 Jahre Souver\u00e4ner Malteserorden bei den Vereinten Nationen&#8220; vorgestellt und vor allem nach einem Treffen mit der Generaldirektorin von UNOG, Frau Tatiana Val\u00f3vaya, vor dem Menschenrechtsrat gesprochen habe.<\/p>\n<p>Zu unseren wichtigsten diplomatischen Priorit\u00e4ten geh\u00f6ren:<\/p>\n<p>\u2013 Unser Eintreten f\u00fcr die Bedeutung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts;<\/p>\n<p>\u2013 Der Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung und der Helfer in Kriegs- und Konfliktsituationen; und<\/p>\n<p>\u2013 Die Wahrung des Wertes der Religionsfreiheit.<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 haben wir mehrere \u00f6ffentliche Veranstaltungen organisiert, an denen Experten des Ordens sowie Pers\u00f6nlichkeiten aus internationalen Organisationen, Universit\u00e4ten und Think Tanks teilgenommen haben. Beispiele sind die Sitzung \u00fcber humanit\u00e4re Hilfe bei der Botschafterkonferenz, die Veranstaltung bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz und der Workshop in der Magistralvilla zum Thema Religionsfreiheit.<\/p>\n<p>Unser Engagement f\u00fcr diese Themen ist heute wichtiger denn je. Heute werden in vielen Regionen der Welt Menschenrechte mit F\u00fc\u00dfen getreten, mit verheerenden Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung in Kriegsgebieten. In vielen Teilen der Welt sind humanit\u00e4re Krisen ausgebrochen. Die Ereignisse in Gaza, im Westjordanland, im Libanon und in der Ukraine haben uns durch ihre Grausamkeit und die v\u00f6llige Missachtung des Kriegsv\u00f6lkerrechts schockiert. Immer wieder werden Zivilisten gezielt angegriffen, ihre H\u00e4user zerst\u00f6rt und ihre St\u00e4dte vors\u00e4tzlich in Schutt und Asche gelegt.<\/p>\n<p>Die Bilder von Leid, Tod und Zerst\u00f6rung verfolgen uns. Die wachsende Zahl von Kindern, die Opfer milit\u00e4rischer Operationen werden, schockiert uns. Die hartherzige Reaktion der politischen F\u00fchrer auf diese Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung macht uns fassungslos. Aber das sind keine akzeptablen Reaktionen auf diese sich ausweitende menschliche Trag\u00f6die. Wir m\u00fcssen uns selbst und andere daran erinnern, dass wir die moralische Verpflichtung haben, uns der Erosion des internationalen Systems entgegenzustellen. Wir m\u00fcssen bei jeder sich bietenden Gelegenheit unsere Stimme erheben und Menschenrechtsverletzungen anprangern. Wir d\u00fcrfen nicht z\u00f6gern, die rechtlichen Instrumente zu nutzen, die uns die internationale Gemeinschaft zur Verf\u00fcgung gestellt hat, um die Auswirkungen von Kriegen und Konflikten zu verhindern und einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Aber es reicht nicht, sich nur f\u00fcr unsere diplomatischen Priorit\u00e4ten einzusetzen. Denn w\u00e4hrend wir in Den Haag vor Gericht und in New York vor der Generalversammlung argumentieren, werden Tausende von Zivilisten get\u00f6tet und Hunderttausende vertrieben. Sie brauchen &#8211; aber haben kein Essen, kein Wasser, keine medizinische Behandlung, keine k\u00f6rperliche Rehabilitation, keine psychologische Unterst\u00fctzung. Kinder m\u00fcssen ihre Ausbildung fortsetzen k\u00f6nnen. Der Mangel an Nahrung und medizinischer Hilfe, die Unterbrechung von Bildung und sozialen Aktivit\u00e4ten, die Bedrohung und Angriffe auf humanit\u00e4re Helfer und die Zerst\u00f6rung der zivilen Infrastruktur sind unter keinen Umst\u00e4nden hinnehmbar.<\/p>\n<p>Der Malteserorden hat die Not der Zivilbev\u00f6lkerung in einem Teufelskreis der Gewalt erkannt und sich nicht auf Advocacy beschr\u00e4nkt. Er hat vor Ort gehandelt, im Einklang mit seinem historischen Auftrag und seiner langen Tradition der humanit\u00e4ren Hilfe.<\/p>\n<p>Unsere Gedanken sind bei den israelischen Geiseln. M\u00f6ge Gott sie und ihre Familien sch\u00fctzen. Wir hoffen auf ihre sofortige Freilassung.<\/p>\n<p>Dem Orden ist es gelungen, Lebensmittel und andere Hilfsg\u00fcter nach Gaza-Stadt und in den n\u00f6rdlichen Teil des Gazastreifens zu bringen. Dies war m\u00f6glich, weil wir unsere Kr\u00e4fte und Ressourcen mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, der katholischen Gemeinde von Gaza-Stadt und der Caritas geb\u00fcndelt haben. Unsere Hilfe ist umso wichtiger, als viele humanit\u00e4re Organisationen auf un\u00fcberwindliche Schwierigkeiten sto\u00dfen, wenn es darum geht, Nahrungsmittelhilfe nach Gaza zu bringen, insbesondere in den Norden. Der Gro\u00dfteil unserer Hilfe besteht aus frischem Obst und Gem\u00fcse, Produkte, die in Gaza extrem knapp und teuer geworden sind. Wir werden diese Hilfe so lange regelm\u00e4\u00dfig leisten, wie sie ben\u00f6tigt wird. Kurzum, wir werden mit den Menschen in Gaza solidarisch sein, solange sie unter den extremen Bedingungen leiden.<\/p>\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr die Menschen im Westjordanland, wo sich die Lebensbedingungen und die humanit\u00e4re Lage weiterhin in erschreckendem Tempo verschlechtern. Vor Ort behindert ein extremes Ma\u00df an Gewalt die Durchf\u00fchrung von Hilfsma\u00dfnahmen und verhindert oft den Einsatz unserer mobilen Kliniken, wodurch beispielsweise die dringend ben\u00f6tigte medizinische Versorgung in den Beduinend\u00f6rfern nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist. Ebenso besorgt sind wir \u00fcber die Situation in Bethlehem, einer Stadt, die f\u00fcr die gesamte Christenheit von gro\u00dfer Bedeutung ist. Die Unruhen im Nahen Osten haben dazu gef\u00fchrt, dass nicht unbedingt notwendige Reisen in mehrere L\u00e4nder der Region praktisch eingestellt wurden.<\/p>\n<p>Der dramatische R\u00fcckgang der Besucher- und Pilgerstr\u00f6me nach Bethlehem zum Beispiel hat die wirtschaftliche und soziale Lage der Bev\u00f6lkerung verschlechtert und die Projekte des Ordens in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Dennoch ist der Orden weiterhin in diesem Gebiet pr\u00e4sent, vor allem durch das Holy Family Hospital, ein einzigartiges Modell f\u00fcr humanit\u00e4ren Dienst und sozialen Zusammenhalt. Trotz vieler Schwierigkeiten weht die Flagge des Ordens weiterhin auf dem Krankenhauskomplex \u2013 ein Zeugnis unseres Engagements zur Unterst\u00fctzung des pal\u00e4stinensischen Volkes.<\/p>\n<p>Im Libanon, einem weiteren Schauplatz von Konflikten und humanit\u00e4ren Krisen, spielt der Orden eine entscheidende Rolle, indem er \u00fcber sein ausgedehntes Netz von mehr als 60 Zentren Hilfe in vielen Bereichen leistet. Die Pr\u00e4senz des Ordens ist im ganzen Land durch seine nationale Assoziation sp\u00fcrbar, deren Mitglieder au\u00dfergew\u00f6hnliches Engagement und Einsatzbereitschaft gezeigt haben. Die Nothilfeeins\u00e4tze der letzten Monate sind die j\u00fcngsten Beispiele f\u00fcr die erfolgreiche Mobilisierung des Ordens in Krisenzeiten. Im kriegsgebeutelten Libanon war der Orden in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und Berufsausbildung t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Das Engagement des Ordens, der pal\u00e4stinensischen und der libanesischen Bev\u00f6lkerung humanit\u00e4re Hilfe zu leisten, gr\u00fcndet sich nicht nur auf die legitimen Bed\u00fcrfnisse dieser notleidenden V\u00f6lker, sondern auch auf die besondere Verbundenheit des Ordens mit dem Heiligen Land. Es ist die Region, in der der Orden vor fast 1000 Jahren gegr\u00fcndet wurde und seine ersten Aktivit\u00e4ten entfaltete. Es ist das Land, in dem das erste vom Orden gef\u00fchrte Krankenhaus in Jerusalem errichtet wurde. Unsere Geschichte ist so eng mit diesem Land verbunden, in dem unser Erl\u00f6ser wandelte, dass wir seine V\u00f6lker, die um einen gerechten und dauerhaften Frieden f\u00fcr diese unruhige Region bitten, nicht im Stich lassen k\u00f6nnen und wollen. Ebenso wollen wir das libanesische Volk weiterhin entschlossen unterst\u00fctzen und unser Bestes tun, um die Wiederherstellung einer funktionierenden Wirtschaft, Gesellschaft und eines funktionierenden \u00f6ffentlichen Sektors zu erreichen.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel zur Erf\u00fcllung dieser Aufgaben sind nat\u00fcrlich die mehr als 100.000 freiwilligen Helfer und die 50.000 hauptamtlichen Mitarbeiter, die Tag f\u00fcr Tag ihren unersch\u00fctterlichen Mut, ihr Engagement und ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Die Organisationen des Ordens &#8211; wie Malteser International, l&#8217;Ordre de Malte France, CISOM und einige unserer gro\u00dfen nationalen Assoziationen &#8211; geben der Diplomatie des Ordens das n\u00f6tige R\u00fcstzeug. In gewisser Weise kann man sie als die \u201eZahnr\u00e4der\u201c der Diplomatie des Ordens bezeichnen. An die Stelle der Armeen von einst treten heute Hilfsdienste, medizinische Stationen, Ern\u00e4hrungszentren, Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Migranten usw. Und unsere st\u00e4ndige Aufgabe ist es, die Liebe und F\u00fcrsorge Christi zu den Vergessenen und Ausgegrenzten zu bringen, unabh\u00e4ngig von Rasse, Religion oder ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Im Rahmen unserer Investitionen in unsere diplomatische Infrastruktur sind wir uns der Notwendigkeit bewusst, klar, h\u00e4ufig und pr\u00e4zise \u00fcber das Wesen und die Aktivit\u00e4ten des Ordens zu informieren. Im vergangenen Jahr haben wir in dieser Hinsicht bedeutende Fortschritte erzielt. Im Rahmen der Entwicklung eines strategischen Kommunikationsplans f\u00fcr 2025 haben wir geeignete Kommunikationselemente zentralisiert, um Pr\u00e4zision zu gew\u00e4hrleisten. Wir haben solide, proaktive Pl\u00e4ne f\u00fcr die Medienarbeit entwickelt und unsere Aktivit\u00e4ten in den sozialen Medien \u00fcberarbeitet.<\/p>\n<p>Wir haben auch einen neuen Fonds eingerichtet, der vom Gro\u00dfmagisterium verwaltet wird, um Initiativen und Aktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen, die von unseren nationalen Assoziationen und Botschaften gef\u00f6rdert werden. Wir haben bereits acht kleine und mittlere Projekte genehmigt und kofinanziert.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind wir fest davon \u00fcberzeugt, dass unsere diplomatischen Positionen und unsere Aktivit\u00e4ten vor Ort auf pr\u00e4gnantem und innovativem Denken und Analysieren basieren m\u00fcssen. Aus diesem Grund sind wir dabei, ein Gremium einzurichten, das hoch angesehene Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenbringt, die die Debatte \u00fcber die Ursachen und die Beseitigung der weltweiten Armut, Migration, Frieden und Gerechtigkeit, Klimawandel, Religion und Diplomatie, Eind\u00e4mmung und Beseitigung institutioneller Gewalt usw. bereichern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist tr\u00f6stlich und hilfreich zu wissen, dass wir in unserer diplomatischen T\u00e4tigkeit durch das traditionelle Charisma des Ordens, \u201eGlauben durch die Hilfe an den Bed\u00fcrftigen zu verteidigen&#8220;, und durch die Lehre des Heiligen Vaters unterst\u00fctzt werden. Wir wissen auch, dass die Welt Akteure braucht, die in der Lage sind, bedingungslose humanit\u00e4re Hilfe zu leisten und den Dialog mit allen Parteien aufzunehmen.<\/p>\n<p>Kardinal Gianfranco Ravasi sagte im Januar 2024 auf der Konferenz der Botschafter des Ordens:<\/p>\n<p>\u201eDer Malteserorden &#8211; eine sogenannte \u201edritte\u201c Institution, die mit Mut und Hoffnung ausgestattet ist &#8211; erhebt sein Haupt und wird zum Verk\u00fcnder der \u201eUtopie\u201c, indem er gro\u00dfe Visionen vorschl\u00e4gt, gewaltige Projekte ins Auge fasst und in die Zukunft blickt, ohne sich mit den gew\u00f6hnlichen Details der t\u00e4glichen Verwaltung aufzuhalten, in der \u00dcberzeugung, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt\u201c.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen meinen aufrichtigen Dank aussprechen f\u00fcr all Ihre Arbeit und Ihr Engagement und vor allem f\u00fcr die Professionalit\u00e4t und Sorgfalt, mit der Sie die Partnerschaft mit dem Malteserorden pflegen. Unsere T\u00fcren stehen Ihnen jederzeit offen, um Ihre Anfragen, Ihre Vorschl\u00e4ge und Ihre Ratschl\u00e4ge zur Verbesserung der Beziehungen zwischen unseren Regierungen anzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen, Ihren Familien und allen Mitarbeitern Ihrer Botschaften ein gl\u00fcckliches und gesegnetes neues Jahr zu w\u00fcnschen. M\u00f6ge Gott Ihre Nationen und ihre V\u00f6lker segnen.<\/p>\n<p>Vielen Dank<\/p>\n","news_gallery":"yes","news_excerpt":"Der Gro\u00dfmeister Fra\u2018 John Dunlap hielt heute die Audienz zum Jahresbeginn mit dem beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps.","focus_on":"no","breaking":"yes","evidence":"yes","hidden_news":"no","news_cover":{"id":246194,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU6208_1_1.jpg"},"news_gallery_elements":[{"id":246692,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/2025-01-10-SMOM-Ambasciatori-WEB-SOCIAL-155.jpg"},{"id":246218,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU6147_1_1.jpg"},{"id":246242,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU6128_1_1.jpg"},{"id":246290,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU1926_1_1.jpg"},{"id":246314,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU1867_1_1.jpg"},{"id":246740,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/2025-01-10-SMOM-Ambasciatori-WEB-SOCIAL-170.jpg"},{"id":246788,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/2025-01-10-SMOM-Ambasciatori-WEB-SOCIAL-145.jpg"},{"id":246170,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU6220_1_1.jpg"},{"id":246716,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/2025-01-10-SMOM-Ambasciatori-WEB-SOCIAL-174.jpg"},{"id":246764,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/2025-01-10-SMOM-Ambasciatori-WEB-SOCIAL-169.jpg"},{"id":246266,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/NICU1961_1_1.jpg"}]},"news_categories":[{"id":117,"name":"Diplomatischen aktivit\u00e4ten","slug":"diplomatischen-aktivitaten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/diplomatischen-aktivitaten\/"},{"id":118,"name":"Gro\u00dfmeister News","slug":"grosmeister-news","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/grosmeister-news\/"},{"id":115,"name":"Nachrichten","slug":"nachrichten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/245745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/245745\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=245745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}