{"id":43100,"date":"2011-01-11T15:33:52","date_gmt":"2011-01-11T14:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/news\/die-ansprache-des-grossmeisters-an-das-diplomatische-korps-2\/"},"modified":"2011-01-11T15:33:52","modified_gmt":"2011-01-11T14:33:52","slug":"die-ansprache-des-grossmeisters-an-das-diplomatische-korps-2","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten\/die-ansprache-des-grossmeisters-an-das-diplomatische-korps-2\/","title":{"rendered":"Die ansprache des Grossmeisters an das Diplomatische Korps"},"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-43100","news","type-news","status-publish","hentry","news_categories-grosmeister-news","news_categories-nachrichten"],"acf":{"highlighted":"no","news_cover":{"id":35056,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/11_01_2011_01.jpg"},"news_content":"<p>Der Gro\u00dfmeister des Malteserordens, Fra\u2019 Matthew Festing, hat die Botschafter der 104 beim Orden akkreditierten L\u00e4nder zum traditionellen Neujahrsempfang empfangen. Der Empfang hat in der Magistralvilla des Ordens in Rom stattgefunden.<\/p>\n<p>Es folgt die ungek\u00fcrzte Ansprache des Gro\u00dfmeisters.<\/p>\n<p>Herr Doyen, Exzellenzen, meine Damen, meine Herren,<\/p>\n<p>mein allerherzlichster Gru\u00df an Sie, verehrte Mitglieder des beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten diplomatischen Korps, die Sie heute hier aus Anlass des traditionellen Gl\u00fcckwunschaustauschs zum Jahresbeginn zusammengekommen sind. Ich danke dem Doyen des diplomatischen Korps, S. Ex. Dem Botschafter Valladares Lanza, f\u00fcr seine freundlichen Worte. Besonders begr\u00fc\u00dfen m\u00f6chte ich die Botschafter von Bolivien, den Philippinen, Kuba, Lettland, Libanon, Panama, Guatemala, Nicaragua, Georgien und Portugal, die zum ersten Mal an diesem Empfang teilnehmen, sowie den Botschafter des F\u00fcrstentums Monaco nach der k\u00fcrzlich erfolgten Erweiterung unserer diplomatischen Missionen.<\/p>\n<p>Das Jahr 2010 war durch vielerlei Verpflichtungen gekennzeichnet, durch Staatsbesuche, Auslandsreisen, Versammlungen sowie durch zahlreiche humanit\u00e4re Herausforderungen und durch die Weiterf\u00fchrung unserer medizinischen Programme und Hospitaldienste in \u00fcber hundert L\u00e4ndern auf allen Kontinenten. Unter den herausragenden Ereignissen seien folgende genannt:<\/p>\n<p>(Beziehungen zum Hl. Stuhl)<\/p>\n<p>Zu allererst m\u00f6chte ich Sie in die besondere Freude einbeziehen, die die Ernennung von Erzbischof Paolo Sardi zum Kardinal durch Seine Heiligkeit Benedikt XVI. im Konsistorium vom 20. November 2010, verbunden mit der Best\u00e4tigung als Kardinal-Patron des Ordens, bei allen Ordensmitgliedern weltweit ausgel\u00f6st hat.<\/p>\n<p>Wir danken Ihren Eminenzen, dem Kardinalstaatssekret\u00e4r und dem Kardinalpr\u00e4fekten f\u00fcr die Kongregation der Ostkirchen, dass sie einen Beobachter des Malteserordens zur au\u00dferordentlichen Versammlung der Bischofsynode f\u00fcr den Mittleren Osten eingeladen haben, die im Oktober in Rom stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Der interreligi\u00f6se Dialog ist ein Bereich der traditionell eng mit unserer Geschichte verbunden ist. Die Besuche des griechisch-melkitischen Patriarchen Gregor III. Laham von Antiochia, Alexandria und Jerusalem sowie des Metropoliten Hilarion, verantwortlicher Leiter der Abteilung f\u00fcr Auswertige Angelegenheiten des Patriarchats von Moskau, waren f\u00f6rderlich f\u00fcr fruchtbare Gespr\u00e4che \u00fcber Zusammenarbeit nicht nur gegen die zunehmende S\u00e4kularisierung Europas, sondern auch f\u00fcr den Schutz des menschlichen Lebens, von der Geburt bis zum Tod, und f\u00fcr das Zusammenwirken bei der Hilfe f\u00fcr Arme und Notleidende.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gebiet des interkulturellen Dialogs darf ich ein besonderes Projekt ansprechen, das wir k\u00fcrzlich entwickelt haben und das sich \u201eCaravan\u201c nennt. Es handelt sich um ein auf sieben Monate ausgelegtes Programm f\u00fcr Jugendliche zwischen 20 und 30 Jahren jeder Nationalit\u00e4t. Es ist im Libanon entwickelt worden und verbindet die Hilfe f\u00fcr behinderte Jugendliche mit einem Studiengang der Geschichte des Mittleren Ostens, der christlichen und islamischen Religion sowie einem Sprachkurs f\u00fcr die arabische Sprache. Es ist ein einzigartiger Versuch, durch den ein vertieftes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Not der Behinderten und eine offene Aufnahmebereitschaft f\u00fcr das multikulturelle Erbe der Region gef\u00f6rdert werden soll.<\/p>\n<p>(Hospitaldienste und humanit\u00e4re Aktivit\u00e4ten)<\/p>\n<p>Genau morgen j\u00e4hrt sich zum ersten Mal der Tag, an dem die Welt mit der Nachricht eines verheerenden Erdbebens in Haiti erwacht ist, dessen Auswirkungen schrecklich waren. Unglaublich war die umfassende humanit\u00e4re Mobilisierung. Dank der sofortigen Reaktion unserer Botschaft in der Dominikanischen Republik zusammen mit den Mitgliedern unserer Assoziationen in den Vereinigten Staaten und in Kuba, denen sich die Assoziationen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und unser internationales Hilfskorps, Malteser International, anschlossen, konnte der Malteserorden 2 St\u00fctzpunkte errichten, von denen aus medizinische Hilfe geleistet wurde. In Leogane ist eine mobile Klinik eingerichtet worden, in der in den ersten zwei Wochen nach dem Beben \u00fcber 2000 Patienten behandelt wurden. In Darbonne ist eine Ambulanzstation eingerichtet worden, die sich zum Zentrum f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten unserer mobilen Sanit\u00e4tseinheiten in der Region entwickelte. Im Krankenhaus Sacr\u00e9 Coeur in Milot, im Norden des Landes, das seit 15 Jahren vom Orden unterst\u00fctzt wird, sind in den ersten drei Wochen nach der Katastrophe 400 Menschen notoperiert worden. Unser Einsatz, der urspr\u00fcnglich als medizinischer Nothilfeeinsatz konzipiert war, hat sich inzwischen zu einem Einsatz zur F\u00f6rderung von Wiederaufbau entwickelt und ist im Moment mit einer vorbeugenden Aufkl\u00e4rungskampagne gegen die Ausbreitung der Cholera befasst.<\/p>\n<p>Im vergangenen Juli haben starke Monsunregen ein F\u00fcnftel der Landfl\u00e4che von Pakistan \u00fcberschwemmt. Nach offiziellen Sch\u00e4tzungen sollen \u00fcber 17 Millionen Menschen durch die von den Fluten zerst\u00f6rten Lebensgrundlagen und Strukturen direkt betroffen sein. Der Orden leistet seit \u00fcber 20 Jahren Entwicklungshilfe im Land. Unsere \u00c4rzteteams, die besonders f\u00fcr die Behandlung der durch die \u00dcberschwemmungen verursachten Krankheiten ausgestattet sind, konnten rasch im Distrikt von Swat t\u00e4tig werde, ebenso wie in Kohistan und Punjab. Die erste Not ist \u00fcberstanden. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich jetzt auf die Wiederherstellung der Lebensbedingungen durch die Errichtung von gebirgstauglichen Notunterk\u00fcnften, von Wasseraufbereitungsanlagen und durch Aufkl\u00e4rung auf dem Gebiet der Hygiene, um so der Ausbreitung von Krankheiten vorzubeugen.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr hatte ich Gelegenheit, offiziell den afrikanischen Kontinent zu besuchen, wo wir mit einem breiten Spektrum von medizinischen und humanit\u00e4ren Leistungen in 35 L\u00e4ndern t\u00e4tig sind. Ich hatte ein sehr interessantes Treffen mit S. Exz. dem Pr\u00e4sidenten und den Regierungsmitgliedern von Kenia. Hier sind wir mit Malteser International seit 2001 pr\u00e4sent mit Programmen zur Bek\u00e4mpfung der Tuberkulose und der HIV-Infektion sowie mit der Ausbildung von einheimischem Hilfspersonal in acht Barackensiedlungen von Nairobi, in denen ca. 600.000 Menschen unter entsetzlichen medizinischen und hygienischen Bedingungen leben.<\/p>\n<p>Zu einem offiziellen Besuch konnte ich auch in die Demokratische Republik des Kongo reisen. Hier unterh\u00e4lt der Orden, dank des starken Engagements unserer Botschaft in Kinshasa, zusammen mit den Organisationen des Ordens in Deutschland, Frankreich und Belgien und unserem internationalen Hilfskorps, Malteser International, ca. 350 medizinische Zentren. \u00dcber zweieinhalb Millionen Menschen haben so Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung mit Impfkampagnen und Therapien gegen Tuberkulose und HIV-Infektion. Im Osten des Kongo, in der von kriegerischen Auseinandersetzungen zerrissenen Provinz S\u00fcd-Kivu, haben wir im Verlauf der letzten sechs Jahre etwa 49.000 Frauen und M\u00e4dchen medizinisch und psychologisch betreut, unschuldige Opfer von Gewalt, Vergewaltigung und Verst\u00fcmmelung. Um dabei zu helfen, dass k\u00fcnftig solche humanit\u00e4ren Desaster, Mord und Zerst\u00f6rung m\u00f6glichst vermieden werden, werden wir, wie wir es in solchen F\u00e4llen stets tun, hier langfristig engagiert bleiben.<\/p>\n<p>Hier in Italien arbeitet unser in der N\u00e4he des Flughafens Fiumicino gelegenes Krankenhaus, San Giovanni Battista, weiter an seiner lebenswichtigen Aufgabe, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Insbesondere die allgemein anerkannte Aufwachstation ist eine der wenigen medizinischen Einrichtungen in Italien, die spezialisiert ist auf die therapeutische Behandlung von Patienten, die aus einem Koma erwachen. In Italien sind, einschlie\u00dflich der bestehenden 12 Diabeteszentren, insgesamt 65.000 Patienten behandelt worden.<\/p>\n<p>Unsere Zusammenarbeit mit dem Italienischen K\u00fcstenschutz hinsichtlich der Hilfe f\u00fcr die Bootsfl\u00fcchtlinge entwickelt sich weiter gut: das 2007 unterzeichnete Abkommen ist um weitere drei Jahre verl\u00e4ngert worden. Mit der italienischen Zollbeh\u00f6rde ist au\u00dferdem ein Protokoll unterzeichnet worden, das die Wahrung der Menschenrechte bei \u00e4rztlichen Hilfseins\u00e4tzen zum Gegenstand hat. 300 \u00c4rzte und freiwillige Helfer des italienischen Hilfskorps des Malteserordens arbeiten zusammen mit den Zollbeh\u00f6rden und dem K\u00fcstenschutz um erste Hilfe direkt auf den Booten und Flugzeugen leisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass der Orden im Verlauf seiner Geschichte stets innovativ im Pflegebereich gehandelt hat. So sind von unseren Zentren in Deutschland neue Behandlungsmethoden f\u00fcr Demenzkranke entwickelt worden. Nicht zuletzt dank neuer Erkenntnisse \u00fcber die Entwicklung der Krankheit und der notwendigen Begleitung, sind die Unterbringung und der Tagesablauf der Patienten neu organisiert worden. Diese Ma\u00dfnahmen haben sich als sehr effizient beim Umgang mit der Demenzerkrankung erwiesen. Auch unsere Assoziationen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien verzeichnen inzwischen beachtliche Erfolge durch die neuen Behandlungsmethoden.<\/p>\n<p>(Staatsbesuche und offizielle Besuche )<\/p>\n<p>\u00dcber unser diplomatisches Netzwerk sind wir in der Lage, in v\u00f6lliger Unparteilichkeit und Neutralit\u00e4t humanit\u00e4re Hilfe zu leisten und im Geiste dieser Unabh\u00e4ngigkeit habe ich 2010 Staatsoberh\u00e4upter und Regierungschefs begegnet.<\/p>\n<p>Wir hatten die Freude die Pr\u00e4sidenten der Dominikanischen Republik, von Kroatien, und den Seychellen zu empfangen sowie den Premierminister von Bulgarien, die Au\u00dfenminister von Paraguay und Lettland, den franz\u00f6sischen Gesundheitsminister, den tschechischen Parlamentspr\u00e4sidenten, den Generaldirektor der UNESCO und den kanadischen Senatspr\u00e4sidenten, dem ich meinen besonderen Dank f\u00fcr die Einladung des kanadischen Senats zu den Feierlichkeiten anl\u00e4sslich des hundertj\u00e4hrigen Bestehens der kanadischen Marine in Anwesenheit Ihrer Majest\u00e4t K\u00f6nigin Elisabeth II. aussprechen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Besonders geehrt waren wir durch den Besuch des Pr\u00e4sidenten der europ\u00e4ischen Kommission, S. Exz. Jos\u00e9 Manuel Barroso, an dessen Empfang viele von Ihnen teilgenommen haben. Die europ\u00e4ische Kommission und der Malteserorden entwickeln gemeinsam humanit\u00e4re Projekte in der Demokratischen Republik des Kongo, in Thailand, Kambodscha, und Myanmar\/Birma. Wir arbeiten gemeinsam an neuen Programmen im Mittleren Osten, wo der Erhalt der kulturellen und religi\u00f6sen Vielfalt in Gefahr ist, um den Menschen dort die M\u00f6glichkeit zum Verbleib zu geben und um einen Beitrag zur Stabilisierung der Region zu leisten.<\/p>\n<p>Ich darf auch den k\u00fcrzlich erfolgten sehr erfreulichen Besuch in Portugal erw\u00e4hnen, wo unsere alten Bindungen im Rahmen von interessanten Gespr\u00e4chen mit S. Exz. dem Pr\u00e4sidenten Anibal Cavaco Silva und h\u00f6chsten Vertretern von Kirche und Staat best\u00e4rkt wurden. Es hat mich sehr gefreut bei dieser Gelegenheit mit den Botschaftern der Gemeinschaft Portugiesisch sprechender L\u00e4nder zusammenzutreffen, mit der ein Kooperationsabkommen geschlossen worden ist.<\/p>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt soll die freundliche private Unterredung bleiben, die ich vor Weihnachten mit dem \u00f6sterreichischen Pr\u00e4sidenten, S. Exz. Dr. Heinz Fischer, und seinen R\u00e4ten in der Wiener Hofburg hatte.<\/p>\n<p>(Kooperationsabkommen)<\/p>\n<p>Zur St\u00e4rkung der gegenseitigen Zusammenarbeit in den einzelnen L\u00e4ndern, haben wir verschiedene Kooperationsabkommen geschlossen. Besonders freut uns in diesem Zusammenhang das mit der ungarischen Regierung geschlossene und im vergangenen November vom ungarischen Parlament ratifizierte Abkommen, durch das die Leistungen, die die nationale Organisation des Ordens in den vergangenen zwei Jahrzehnten f\u00fcr die ungarische Bev\u00f6lkerung erbracht hat, weiter ausgebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das zwischen dem italienischen Hilfskorps des Malteserordens \u2013 CISOM \u2013 und dem Zivilschutz der russischen F\u00f6deration \u2013 EMERCOM \u2013 geschlossene Abkommen sieht die Entwicklung von Kooperationsabkommen, die Koordinierung von Notfallpl\u00e4nen, die Einsatzorganisation von freiwilligen Helfern sowie bilaterale Fortbildungsveranstaltungen vor.<\/p>\n<p>Weitere Kooperationsabkommen sind mit der Tschechischen Republik und der Gemeinschaft Portugiesisch sprechender L\u00e4nder unterzeichnet worden, die die L\u00e4nder Portugal, Brasilien, Angola, Kap Verden, Guinea-Bissau, Mosambik, Sao Tom\u00e9 und Ost- Timor umfasst.<\/p>\n<p>*****<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte meine volle Unterst\u00fctzung der Erkl\u00e4rung des Heiligen Vaters und der gesamten internationalen Gemeinschaft zur neuen Welle der Gewalt ausdr\u00fccken, die \u00fcber die Christen in Pakistan, Indonesien, Sudan, Nigeria und in den Philippinen hereingebrochen ist.<\/p>\n<p>Der Heilige Vater hat die Gewalt mit aller Deutlichkeit verurteilt.<\/p>\n<p>Sollen Maroniten, Chald\u00e4er, Melkiten und Kopten verschwinden? Sollen sie nur die Wahl zwischen Exil, Schweigen und Tod haben?<\/p>\n<p>Ganz deutlich m\u00fcssen wir feststellen, dass sich das Ph\u00e4nomen der Gewalt bedrohlich in der Welt ausbreitet. Sie manifestiert sich nicht mehr nur im Rahmen bewaffneter Konflikte, sondern zunehmend auch unter den verschiedensten Formen von Protestkundgebungen. Sie geht von Gruppen aus ebenso wie von Einzelindividuen, f\u00fcr die der Gewaltakt, der Zerst\u00f6rungsakt, Mittel ist, um der Welt das Eigensein zu bekunden, eine Existenz, die selber zu gestalten sie nicht in der Lage sind. Dieses Ph\u00e4nomen, die Gewalt, kann eine der gro\u00dfen Herausforderungen unseres Jahrhunderts sein.<\/p>\n<p>Bei den Konflikten, bei denen humanit\u00e4re Organisationen t\u00e4tig werden, sind mehr denn je Zivilisten das Ziel von Terror und kriminellen Vereinigungen.<\/p>\n<p>Hierbei sind die internationalen humanit\u00e4ren Organisationen inzwischen unverzichtbare operative Ansprechpartner, neben den Staaten, den Vereinten Nationen, der Europ\u00e4ischen Union und sonstigen internationalen Organisationen.<\/p>\n<p>Diese Situation hat den Malteserorden in Frankreich bewogen, am Ende dieses Monats eine internationale Konferenz \u00fcber die \u201eHumanit\u00e4re Diplomatie und die Bew\u00e4ltigung internationaler Krisen\u201c einzuberufen. Die Konferenz wird am Sitz der UNESCO in Paris stattfinden und sie wird international bekannte Pers\u00f6nlichkeiten aus dem milit\u00e4rischen Bereich und Pers\u00f6nlichkeiten zusammenbringen, die insbesondere mit zivil-humanit\u00e4ren Aufgaben befasst sind. Ziel ist es, diejenigen Prinzipien zu bestimmen, die von den Beteiligten bei den humanit\u00e4ren Operationen vor Ort zu beachten sind und die Ethik bei diesem Engagement zu definieren. Sie alle sind herzlich zu dieser Konferenz eingeladen.<\/p>\n<p>*****<\/p>\n<p>Sehr geehrte Botschafter und Mitglieder der diplomatischen Missionen, wir sind hoch erfreut, so enge und vertrauensvolle Beziehungen zu Ihren L\u00e4ndern unterhalten zu k\u00f6nnen. Wir sch\u00e4tzen die stete pers\u00f6nliche Bereitschaft und Mitwirkung, die Sie so freundschaftlich dem Gro\u00dfmagisterium bei dessen Auftrag entgegenbringen, jenen zu helfen, die sich in Not befinden. Meine besten W\u00fcnsche gelten Ihnen und Ihren Familien, und Wohlstand und Frieden den Nationen, die Sie so w\u00fcrdig vertreten.<\/p>\n","news_gallery":"no"},"news_categories":[{"id":118,"name":"Gro\u00dfmeister News","slug":"grosmeister-news","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/grosmeister-news\/"},{"id":115,"name":"Nachrichten","slug":"nachrichten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/43100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/43100\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}