{"id":43955,"date":"2020-01-10T11:39:51","date_gmt":"2020-01-10T10:39:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/news\/rede-des-grosmeisters-fra-giacomo-dalla-torre-del-tempio-di-sanguinetto-vor-dem-beim-souveranen-malteserorden-akkreditierten-diplomatischen-korps\/"},"modified":"2023-03-08T13:36:50","modified_gmt":"2023-03-08T12:36:50","slug":"rede-des-grosmeisters-fra-giacomo-dalla-torre-del-tempio-di-sanguinetto-vor-dem-beim-souveranen-malteserorden-akkreditierten-diplomatischen-korps","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten\/rede-des-grosmeisters-fra-giacomo-dalla-torre-del-tempio-di-sanguinetto-vor-dem-beim-souveranen-malteserorden-akkreditierten-diplomatischen-korps\/","title":{"rendered":"Rede des Gro\u00dfmeisters Fra&#8216; Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto vor dem beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps"},"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-43955","news","type-news","status-publish","hentry","news_categories-diplomatischen-aktivitaten","news_categories-grosmeister-news","news_categories-nachrichten","news_tags-breaking-de","news_tags-evidence-de"],"acf":{"highlighted":"no","news_cover":{"id":38944,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3585.jpg"},"news_content":"<p><strong>Der Gro\u00dfmeister, Fra\u2019 Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto, hat heute das beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierte Diplomatische Korps zum traditionellen Neujahrsempfang begr\u00fc\u00dft. Der Empfang fand in der Magistralvilla in Rom statt.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><u><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/2020\/01\/10\/rede-des-dekans-des-diplomatischen-korps-das-dem-malteserorden-angehort\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Im Anschluss an die Rede des Dekans des diplomatischen Korps<\/a><\/u><\/span>, Antoine Zanga, Botschafter der Kamerun, hielt der Gro\u00dfmeister seine Ansprache.<\/strong><br \/>\n<strong>Wir dokumentieren sie hier ausf\u00fchrlich.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sehr geehrter Dekan, Exzellenzen, meine Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p>Ich hei\u00dfe Sie alle herzlich willkommen. Wir treffen uns zu Beginn eines neuen Jahres zum traditionellen Gru\u00dfaustausch, in der Hoffnung, dass das soeben begonnene Jahr voller neuer, ermutigende Perspektiven f\u00fcr Frieden und Dialog in der Welt sein wird. Einen besonderen Gru\u00df richte ich an die Botschafter, die zum ersten Mal an dieser Audienz mit dem beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierten diplomatischen Korps teilnehmen.<\/p>\n<p>Ich danke dem Botschafter von Kamerun, Seiner Exzellenz Antoine Zanga \u2013 ab diesem Jahr Dekan des Diplomatischen Korps &#8211; herzlich f\u00fcr seine Rede, die ich sehr gesch\u00e4tzt habe.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle umgehend meine gro\u00dfe Besorgnis \u00fcber die wachsenden Spannungen der letzten Tage im Irak, Iran und Libyen zum Ausdruck bringen. Der Souver\u00e4ne Malteserorden macht sich den Aufruf des Heiligen Vaters zu Frieden und Vers\u00f6hnung zu eigen, den Papst Franziskus anl\u00e4sslich des 53. Weltfriedenstages am 1. Januar dieses Jahres ausgesprochen hat.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen, die an Hunger leiden, ebenso wie die Kindersterblichkeitsrate zur\u00fcckgegangen: zwei wichtige Indikatoren f\u00fcr den menschlichen Fortschritt. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich dieser Trend ausschlie\u00dflich durch menschliches Handeln umkehrt und nicht durch nat\u00fcrliche Ursachen oder durch mangelnde Entwicklung. Die wahren Gr\u00fcnde sind in Kriegen und Unruhen zu finden. Das ist ein Skandal, und ich fordere Sie, meine Damen und Herren Botschafter, auf, die Regierungen immer wieder an diese unertr\u00e4gliche Gefahr zu erinnern. Meine Hoffnung ist daher, dass die humanit\u00e4re Diplomatie immer mehr zu einem unverzichtbaren Instrument der F\u00f6rderung von Dialog und Frieden und zur L\u00f6sung jahrzehntelanger Konflikte wird, die so viele Teile der Welt blutig beflecken.<\/p>\n<p>Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns. Die humanit\u00e4ren Krisen in Syrien, aber auch die im Jemen und in Venezuela, das Drama der Rohingya f\u00fchren zu einer immer gr\u00f6\u00dferen Zahl von Vertriebenen und Fl\u00fcchtlingen, die in den umliegenden \u2013 jetzt zusammenbrechenden &#8211; L\u00e4ndern Schutz suchen. Zu den gro\u00dfen Krisen, die \u2013 traurig genug &#8211; bekannt sind, kommen die stilleren, die sich fernab der Zeitungsseiten und des Rampenlichts abspielen: Ich denke dabei an die festgefahrenen Krisen und Konflikte auf dem westlichen Balkan und im S\u00fcdkaukasus, einschlie\u00dflich Georgien. In Afrika denke ich an die Spannungen in Eritrea, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Mali. Und wieder an die Notsituationen im nordzentralamerikanischen L\u00e4nderdreieck, auf Haiti und in der philippinischen Region Mindanao.<br \/>\nWir erleben einen dramatischen Negativrekord der Anzahl an Menschen, die gezwungen sind, humanit\u00e4ren Schutz in Anspruch zu nehmen: \u00fcber 130 Millionen Menschen in rund 42 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten UN-Berichten lebt jedes vierte Kind in einem von Gewalt oder Terrorismus betroffenen Staat. Eine Tatsache, die uns nach dem Internationalen Tag der Rechte des Kindes und der Jugendlichen, der im November 2019 zum 30. Mal begangen wurde, bek\u00fcmmert. Kinder sind die Schw\u00e4chsten, wenn ein Konflikt oder eine Naturkatastrophe den Zusammenbruch lebensnotwendiger Dienste verursacht. Unsere Gedanken sind bei all den Bev\u00f6lkerungsgruppen, die von lange anhaltenden Konflikten und humanit\u00e4ren Krisen betroffen sind, die zu einer weiteren Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dieses Jahr begann mit dramatischen Bildern aus Australien, das seit Monaten von verheerenden Br\u00e4nden heimgesucht wird, die Dutzende von Menschen get\u00f6tet und Millionen Hektar Land vernichtet haben sowie das \u00dcberleben vieler einheimischer Tierarten bedrohen. Der Notstand im Bereich des Klimas und der Umwelt, der jahrelang vernachl\u00e4ssigt oder sogar geleugnet wurde, zeigt weiterhin seine heftigen Auswirkungen und verursacht \u00fcberall auf der Welt St\u00fcrme, \u00dcberschwemmungen, D\u00fcrren und Taifune. Die Steigerung heftiger meteorologischer Ph\u00e4nomene ist einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr das Ph\u00e4nomen der Migration.<\/p>\n<p>Wie der UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres auf dem j\u00fcngsten Klimagipfel in Madrid sagte: &#8222;Die Wahl besteht darin, entweder auf eine bessere Welt zu hoffen oder zu kapitulieren&#8220;.<\/p>\n<p>Die Rolle der humanit\u00e4ren Organisationen, die sich f\u00fcr die Linderung von Leiden und f\u00fcr das Gemeinwohl der Menschheit einsetzen, wird immer wichtiger in einem historischen Moment, in dem die den Demokratien zugrunde liegenden Prinzipien und Werte wie Solidarit\u00e4t, Gleichheit, Achtung der Menschen- und B\u00fcrgerrechte manchmal in Frage gestellt werden.<\/p>\n<p>Ich frage mich: Was haben wir von den leidensvollen Lehren des &#8218;Jahrhunderts der Extreme&#8216; behalten? Die Europ\u00e4ische Union, die aus den Tr\u00fcmmern der beiden gro\u00dfen Weltkriege hervorgegangen ist, ist in Schwierigkeiten, und es gibt eine wachsende Zahl von Bewegungen, die Gef\u00fchle von Abschottung und Unverst\u00e4ndnis hervorrufen und dabei Mauern und Barrieren aufrichten, ausgerechnet zum drei\u00dfigsten Jahrestag des Falls der Mauer, die Symbol der ideologischen Opposition, der Freiheitsverweigerung und des Konflikts zwischen verfeindeten Bl\u00f6cken war.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht umhin, diese Ph\u00e4nomene mit Besorgnis zu betrachten. Die Mission des Malteserordens kann man als Gegenmittel gegen die Verachtung der &#8222;Anderen&#8220;, gegen die Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber dem Schmerz der anderen, gegen die Bejahung des Individualismus betrachten. Unsere 80.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter in 120 L\u00e4ndern der Welt, unser diplomatisches Netzwerk, das sich \u00fcber 109 Staaten und die wichtigsten internationalen Gremien erstreckt, unsere 13.500 Mitglieder und 42.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen arbeiten t\u00e4glich daran, den Menschen, die unter Alter, Behinderung, Krankheit oder Armut leiden, Hoffnung und Linderung zu schenken.<\/p>\n<p>Die Zeit des Jahres, in der diese Vielzahl von Aktivit\u00e4ten deutlicher wird, ist der <strong>Welttag der Armen<\/strong>, der von Papst Franziskus eingef\u00fchrt und im vergangenen November zum dritten Mal begangen wurde. Weltweit gab es zahlreiche Initiativen, um die t\u00e4gliche Pr\u00e4senz des Ordens an der Seite der Leidenden zu bezeugen. Weltweit boten im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Einrichtungen des Malteserordens medizinische Versorgung, psychologische Unterst\u00fctzung, Sicherung der Grundbed\u00fcrfnisse, warme Mahlzeiten sowie Zugang zu Duschen und Waschm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Obdachlose oder in Armut lebende Menschen. 2018 wurden allein in Italien 470.000 Mahlzeiten und 85.000 Kleidungsst\u00fccke verteilt.<\/p>\n<p>Wir haben uns den herzlichen Appell des Heiligen Vaters zu eigen gemacht, das Unterst\u00fctzungsnetz f\u00fcr \u201eFamilien, die gezwungen sind, ihr Land zu verlassen, um anderswo ihren Lebensunterhalt zu bestreiten; Waisenkindern, die ihre Eltern verloren haben oder zum Zweck brutaler Ausbeutung gewaltsam von ihnen getrennt wurden; jungen Menschen auf der Suche nach beruflicher Erf\u00fcllung, denen aufgrund kurzsichtiger Wirtschaftspolitik der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt wird; Opfer vieler Arten von Verletzungen, von der Prostitution bis zur Drogenabh\u00e4ngigkeit, die im Innersten gedem\u00fctigt werden.\u201c<\/p>\n<p>Ihnen allen reichen wir die Hand: in den westlichen St\u00e4dten, wo wir Mahlzeiten an Obdachlose verteilen, in Afrika und Asien, wo wir zwischen vergessenen Kriegen und D\u00fcrreperioden Krankenh\u00e4user und medizinische Hilfsprogramme betreiben, entlang der Hauptmigrationsrouten, wo wir Schutz und erste Hilfe anbieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>In den letzten Jahren konzentrierte sich die T\u00e4tigkeit des Souver\u00e4nen Malteserordens insbesondere auf die <strong>Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels<\/strong>. Ein abscheuliches Ph\u00e4nomen, an dem die internationale Gro\u00dfkriminalit\u00e4t stark beteiligt ist. Vor einigen Monaten haben wir in Paris die Konferenz &#8222;Wie die Ausbeutung von Frauen in Westafrika am besten bek\u00e4mpft und ihre Wiedereingliederung unterst\u00fctzt werden kann&#8220; organisiert, an der Diplomaten, Akademiker, Politiker, Vertreter europ\u00e4ischer und nigerianischer Institutionen, katholische Organisationen und Religionsgemeinschaften sowie psychosoziale Berater teilnahmen. In seiner Rede erinnerte der Gro\u00dfkanzler an die Arbeit des Malteserordens in <strong>Nigeria<\/strong>, wo Anfang 2019 mit Unterst\u00fctzung eines unserer beiden Botschafter, der f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Gei\u00dfel des Menschenhandels zust\u00e4ndig ist, ein Aufnahmezentrum in Lagos er\u00f6ffnet wurde, das den von Menschenhandel betroffenen Frauen, die in ihr Land zur\u00fcckkehren, Betreuung, Schutz und Wiedereingliederung bietet. Der Beitrag des Malteserordens in diesem dramatischen Bereich wird auch in der internationalen Gemeinschaft deutlich. In Genf beteiligt sich unsere Mission bei den Vereinten Nationen aktiv an Kampagnen und Initiativen, um effektivere Antworten einzufordern und den Fokus auf die Sklaverei zu richten, die noch nie so weit verbreitet war wie heute.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie, liebe Botschafterinnen und Botschafter, \u00fcber ein weiteres wichtiges Projekt des Malteserordens informieren, das die Wertsch\u00e4tzung der segensreichen Arbeit betrifft, die vor Ort &#8211; oft in Krisen- oder gar Kriegsgebieten &#8211; <strong>von religi\u00f6sen Organisationen und Institutionen<\/strong> geleistet wird. Oft sind diese Einrichtungen schon vor Ort pr\u00e4sent und k\u00f6nnen sich daher in den von Krisensituationen gepr\u00e4gten Szenarien besser bewegen als andere. Seit mehreren Jahren &#8211; ich erinnere mich an das Symposium in Genf im Jahr 2015 und dann an die Teilnahme am internationalen humanit\u00e4ren Weltgipfel in Istanbul im Jahr 2016 &#8211; hat sich der Malteserorden f\u00fcr die F\u00f6rderung solcher Einrichtungen eingesetzt und vor kurzem ein Dokument verfasst, das die wichtigsten Grunds\u00e4tze, die die monotheistischen Religionen teilen, wie die Heiligkeit des menschlichen Lebens und den Schutz von Kultst\u00e4tten, zusammenf\u00fchrt. Dieses Dokument &#8211; Religi\u00f6ser Pakt -, das unter Mitwirkung von Vertretern der katholischen und islamischen Religionen erstellt wurde, wird in den kommenden Monaten pr\u00e4sentiert werden. Das Dokument enth\u00e4lt Grunds\u00e4tze und Leitlinien \u00fcber die Rolle, die Religionsgemeinschaften und religi\u00f6se Institutionen spielen k\u00f6nnen, um zur L\u00f6sung von Krisensituationen beizutragen, deren Auswirkungen auf die betroffene Bev\u00f6lkerung zu mildern und die Bereitstellung und Verteilung humanit\u00e4rer Hilfe zu verbessern. Das Religi\u00f6se sollte nicht als Problem oder Ursache von Konflikten gesehen werden, sondern als Chance zur \u00dcberwindung solcher Krisen.<\/p>\n<p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass dieses Dokument einen wichtigen Beitrag zum interreligi\u00f6sen Dialog leisten kann, um &#8211; im Zeichen der gemeinsamen Werte aller Religionen &#8211; die Folgen von Konfliktsituationen f\u00fcr die betroffene Bev\u00f6lkerung besser zu bew\u00e4ltigen und zu lindern.<\/p>\n<p>Es ist nun f\u00fcr alle deutlich, dass der Mehrwert religi\u00f6ser Organisationen im Wesentlichen aus drei Elementen besteht: die Tatsache, dass sie, angefangen beim Malteserorden, bereit sind, lange Zeit vor Ort zu bleiben, was ihnen eine ungew\u00f6hnliche Glaubw\u00fcrdigkeit bei der lokalen Bev\u00f6lkerung verleiht; die zweite \u00dcberlegung ist, dass die von der internationalen Gemeinschaft durchgef\u00fchrte humanit\u00e4re Hilfe im Allgemeinen nur die materiellen Bed\u00fcrfnisse der betroffenen Bev\u00f6lkerung befriedigt, w\u00e4hrend sich religi\u00f6se Institutionen auch um die spirituellen Bed\u00fcrfnisse k\u00fcmmern, die bei gr\u00f6\u00dferen humanit\u00e4ren Interventionen oft vernachl\u00e4ssigt werden; die dritte \u00dcberlegung ist, dass das Ausspielen der &#8222;religi\u00f6sen Karte&#8220; es erleichtert, insbesondere in sozialen Zusammenh\u00e4ngen, die durch Tradition und ausgesprochen religi\u00f6se Einfl\u00fcsse gepr\u00e4gt sind, einen gemeinsamen Nenner mit den Parteien zu finden, die internationale Hilfe am wenigsten akzeptieren.<\/p>\n<p>Im Oktober unterzeichneten der Souver\u00e4ne Malteserorden und die ungarische Regierung in Budapest ein &#8222;Memorandum of Understanding&#8220;, um die Zusammenarbeit zu verst\u00e4rken und angemessen auf die Verfolgung ethnischer und religi\u00f6ser Minderheiten in Krisengebieten zu reagieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Einige der schweren humanit\u00e4ren Krisen, die ich zu Beginn meiner Rede erw\u00e4hnt habe, zeigen die starke Pr\u00e4senz und das Handeln des Malteserordens. In den Anrainerstaaten <strong>Syriens<\/strong> garantieren wir medizinische Hilfe und soziale Hilfsprojekte f\u00fcr die vielen Fl\u00fcchtlinge. Im <strong>Libanon<\/strong> &#8211; der seit Monaten von einer sehr ernsten politischen Krise betroffen ist, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft und das soziale Gef\u00fcge des Landes hat, sorgt unsere nationale Assoziation mit zehn sozialmedizinischen Zentren und mehreren mobilen Kliniken weiterhin f\u00fcr die Gesundheitsversorgung in den \u00e4rmsten Gebieten des Landes. Die Malteser helfen Libanesen und Fl\u00fcchtlingen ohne auf die Religionszugeh\u00f6rigkeit zu achten.<\/p>\n<p>In der <strong>T\u00fcrkei<\/strong> bieten wir Eingliederungs- und Reintegrationsprojekte f\u00fcr die Opfer des syrischen Krieges; im <strong>Nordirak<\/strong> haben wir in den letzten Jahren wichtige Projekte zum Schutz von ethnisch-religi\u00f6sen Gruppen &#8211; Christen, Yazidi und Shabak &#8211; sowie zur Unterst\u00fctzung von Frauen, die in den letzten Jahren Opfer von Kriegstraumata, Verfolgung und Gewalt durch den islamischen Staat geworden sind, ins Leben gerufen. Auch entlang der Hauptmigrationsrouten, wie beispielsweise dem Mittelmeer, leisten unsere Gesundheitsteams seit \u00fcber zehn Jahren Hilfe f\u00fcr Schiffbr\u00fcchige. Unsere Teams werden an Bord von Schiffen der Marine und der italienischen K\u00fcstenwache eingesetzt und sind dank der Vereinbarungen mit italienischen Institutionen weiterhin auf See t\u00e4tig. Diese T\u00e4tigkeiten und die zahlreichen Kooperationsabkommen mit der Italienischen Republik werden im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che stehen, die ich am 13. Februar auf dem Quirinal mit Pr\u00e4sident Sergio Mattarella f\u00fchren werde.<\/p>\n<p>Dieses Jahr begehen wir den 900. Todestag unseres Gr\u00fcnders, des seligen Gerhard. Zu diesem besonderen Jubil\u00e4um organisiert der Malteserorden im kommenden November eine internationale Wallfahrt ins Heilige Land. Eine Gelegenheit, unsere starke Verbindung zu dieser Region zu bekr\u00e4ftigen, in der wir weiterhin entschlossen handeln. In <strong>Bethlehem, <\/strong>Pal\u00e4stina<strong>,\u00a0<\/strong> bleibt unser Krankenhaus zur Heiligen Familie ein Bezugspunkt f\u00fcr pal\u00e4stinensische Familien. Mit 4.700 Geburten pro Jahr bietet das Krankenhaus auch eine spezialisierte Versorgung f\u00fcr Kinder, die zu fr\u00fch oder mit angeborenen Krankheiten auf die Welt kommen. Es ist die einzige Gesundheitseinrichtung in der Region, die \u00fcber eine Neonatologie-Intensiv-Station verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Seit September 2018 unterst\u00fctzt unser internationales Hilfswerk in Kolumbien Tausende von Fl\u00fcchtlingen, die aus <strong>Venezuela<\/strong> fliehen. Mit Nothilfeprojekten tr\u00e4gt Malteser International dazu bei, den Fl\u00fcchtlingen bessere Lebensbedingungen zu erm\u00f6glichen. Besonderes Augenmerk legt man auf medizinische Untersuchungen und die Verteilung von Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln, da viele Menschen unterern\u00e4hrt sind. Ebenfalls auf dem amerikanischen Kontinent, in der <strong>Dominikanischen Republik<\/strong>, gab es einen erneuten medizinischen Einsatz der kubanischen Assoziation des Malteserordens: Ein 85-k\u00f6pfiges Team, darunter \u00c4rzte, Krankenschwestern, Apotheker, Physiotherapeuten und Freiwillige, betreute rund 1.000 Patienten, die medizinische Hilfe ben\u00f6tigten. Seit mehr als 15 Jahren organisiert die kubanische Assoziation medizinische Eins\u00e4tze einschlie\u00dflich der kostenlosen Verteilung von Medikamenten. Der n\u00e4chste Einsatz ist f\u00fcr M\u00e4rz geplant.<br \/>\nIn El Salvador setzen die acht Krankenh\u00e4user des Ordens ihre wichtige Gesundheitsversorgung f\u00fcr 130.000 Patienten pro Jahr fort, w\u00e4hrend die Assoziation in Honduras einen Beitrag zum Kampf gegen den durch das Dengue-Fieber ausgel\u00f6sten Notstand leisten konnte, der das Land heimgesucht hat.<\/p>\n<p>Auch in Afrika w\u00e4chst unsere Pr\u00e4senz. Hier setzt sich der Orden f\u00fcr die Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Gemeinden und die Milderung der katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels ein. Es ist uns gelungen, die f\u00fcr die Nutzung der Solarenergie notwendige &#8222;Logistik&#8220; in den <strong>Norden<\/strong> <strong>Ugandas<\/strong> zu bringen: Damit haben sch\u00e4tzungsweise nicht weniger als 100.000 Menschen wieder die M\u00f6glichkeit, auf diesem Territorium zu leben. Dasselbe gilt f\u00fcr die D\u00f6rfer im <strong>S\u00fcdsudan<\/strong> und in der Demokratischen Republik <strong>Kongo<\/strong>, wo die Projekte des Ordens zu Trinkwasser verhalfen und so vielen M\u00e4dchen den Schulbesuch erm\u00f6glichten. Wie w\u00e4ren sonst jeden Tag gezwungen gewesen kilometerweit zu laufen \u2013 auf der Suche nach Wasser. In die <strong>Demokratische Republik Kongo<\/strong> hat der Malteserorden ein Notfallteam entsandt, das der im Sommer letzten Jahres ausgebrochenen neuen <strong>Ebola<\/strong>-Epidemie entgegentritt: In enger Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Gesundheitsministerium und der Weltgesundheitsorganisation f\u00f6rdern die Malteser Hygiene- und Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen und f\u00fchren Aufkl\u00e4rungskampagnen durch, um die Epidemie einzud\u00e4mmen. In <strong>Benin<\/strong> &#8211; einem Land, dem ich in einigen Tagen einen offiziellen Besuch abstatten werde &#8211; betreibt der Orden ein Krankenhaus, das etwa 5.000 Familien versorgt, die bisher gezwungen waren, auf oft kurvenreichen und gef\u00e4hrlichen Stra\u00dfen zu weit entfernten Heilst\u00e4tten zu fahren.<\/p>\n<p>In einigen L\u00e4ndern, die durch den Klimawandel am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet sind, entwickelt der Orden Programme zur Verringerung der Risiken von Naturkatastrophen. Ich beziehe mich insbesondere auf <strong>Myanmar<\/strong>, wo h\u00e4ufige Monsunregen die lokalen Gemeinschaften gef\u00e4hrden, und <strong>Pakistan<\/strong>, wo in der Region Sindh unsere internationale Hilfsorganisation seit 2015 eng mit der lokalen Bev\u00f6lkerung zusammenarbeitet, um ihre F\u00e4higkeit zu verbessern, auf h\u00e4ufige Ph\u00e4nomene in der Region wie \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrme und Erdbeben zu reagieren. Auch in Thailand haben zwei schwere St\u00fcrme im vergangenen Herbst etwa 400.000 Familien in zahlreichen D\u00f6rfern heimgesucht. Der Orden half in der Notsituation durch die Bereitstellung von Medikamenten und Lebensmitteln.<\/p>\n<p>Im vergangenen Monat waren unsere albanischen Freiwilligen sofort aktiv, um der vom Erdbeben in <strong>Albanien<\/strong> betroffenen Bev\u00f6lkerung zu helfen. Gemeinsam mit ihnen unterst\u00fctzte ein Team des Italienischen Hilfsdienst des Malteserordens, das \u00fcber jahrelange Erfahrung im Bereich des Notfallmanagements verf\u00fcgt, die lokalen Beh\u00f6rden bei der Unterst\u00fctzung der Evakuierten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Die medizinischen Aktivit\u00e4ten des Malteserordens im Gesundheitsbereich machen wichtige Fortschritte im <strong>Bereich der medizinischen Versorgung \u00e4lterer Menschen<\/strong>. In <strong>England<\/strong> gibt es mehr als 70 Pflegeheime, die integrierte Ans\u00e4tze zur F\u00f6rderung der kognitiven und k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4ten der Patienten anbieten. In <strong>Frankreich<\/strong> wird in dem vom Orden betriebenen Pflegeheim in der N\u00e4he von Paris &#8211; das ich vor einigen Wochen besuchen durfte &#8211; mit Robotern experimentiert, die in der Lage sind, mit Menschen zu interagieren und die Gesellschaftsf\u00e4higkeit \u00e4lterer Menschen f\u00f6rdern und ihre intellektuelle Leistungsf\u00e4higkeit stimulieren.<\/p>\n<p>Der Malteserorden achtet sehr genau auf neue Formen der Ausgrenzung, wie Behinderung, Marginalisierung, Einsamkeit, seltene Krankheiten und die digitale Kluft, die einen ernsthaften sozialen Notstand darstellen. Diese Fragen werden von einem Sondergesandten des Ordens eingehend gepr\u00fcft, der diesbez\u00fcglich konkrete operationelle Vorschl\u00e4ge ausarbeiten wird.<\/p>\n<p><strong>Sommercamps f\u00fcr junge Menschen<\/strong> mit Behinderungen ziehen weiterhin Hunderte von Jugendlichen aus der ganzen Welt an. Das internationale Sommercamp, das im vergangenen August in Deutschland stattfand, brachte \u00fcber 500 junge Menschen, darunter Freiwillige und Behinderte, aus 24 L\u00e4ndern zusammen. Ein Projekt, das 1983 begann und sich Jahr f\u00fcr Jahr weiterentwickelt hat, bis hin zu einem asiatisch-pazifischen Camp, das sich dem europ\u00e4ischen angeschlossen hat. Unsere italienischen und australischen Freiwilligen arbeiten bereits daran, den G\u00e4sten der beiden Camps, die 2020 in Rom und Brisbane stattfinden werden, eine Woche voller Unterhaltung, kultureller Aktivit\u00e4ten, Gebet und Freundschaft zu bieten. Auch im Libanon stellen die Camps in <strong>Chabrouh<\/strong> weiterhin eine M\u00f6glichkeit des Austauschs, aber auch der Ausbildung unserer jungen Freiwilligen dar, die durch diese Erfahrung das Leiden ihrer G\u00e4ste erleben und die christliche Botschaft \u2013 sehr gut ausgedr\u00fcckt durch die Worte des heiligen Thomas &#8211; voll verstehen: &#8222;Schmerz, wenn er geteilt wird, halbiert sich, Freude, wenn sie geteilt wird, verdoppelt sich&#8220;.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chte ich an die wertvolle Arbeit unserer jungen Freiwilligen auch anl\u00e4sslich des <strong>Weltjugendtages<\/strong> erinnern, der Anfang letzten Jahres in Panama stattfand. Es war eine Veranstaltung, bei der Freiwillige aus vielen Assoziationen mit dem Orden zusammenarbeiteten, um den Pilgern Hilfe anzubieten, wobei das Hauptaugenmerk auf Menschen mit besonderen Bed\u00fcrfnissen lag. Eine Tradition, die sich jedes Jahr bei unseren zahlreichen internationalen und nationalen Pilgerfahrten wiederholt. Ich erinnere an die internationale Wallfahrt nach <strong>Lourdes<\/strong>, an der etwa 7.000 Menschen teilnehmen, darunter Mitglieder, Freiwillige und Kranke, aber auch an die italienischen Pilgerfahrten nach <strong>Assisi<\/strong> und <strong>Loreto<\/strong>, an denen ich pers\u00f6nlich immer mit gro\u00dfer Freude teilnehme.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Im Laufe des Jahres 2019 habe ich nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland einen <strong>offiziellen Besuch in Berlin<\/strong> gemacht, wo ich einen fruchtbaren Austausch mit dem Bundespr\u00e4sidenten und dem Bundestagspr\u00e4sidenten hatte. Hier konnte ich einige unserer Einrichtungen besuchen, die Einwanderer- und Fl\u00fcchtlingsfamilien aufnehmen und ihnen die M\u00f6glichkeit geben, sich in die lokale Gemeinschaft zu integrieren. Im Laufe des Jahres wurde ich auch von den <strong>Staatsoberh\u00e4uptern Sloweniens und Bulgariens<\/strong> empfangen, mit denen bestehende diplomatische Beziehungen sehr stark sind und sich in zahlreichen sozialen Projekten ausdr\u00fccken. Ich hatte auch das Vergn\u00fcgen, den <strong>Pr\u00e4sidenten Litauens<\/strong> als Gast zu haben und wurde von der <strong>UNESCO<\/strong> genau in dem Jahr empfangen, in dem sich die Errichtung der st\u00e4ndigen Mission des Ordens bei den Vereinten Nationen zum 25. Mal j\u00e4hrte. In meiner Ansprache an die Generalversammlung fragte ich unter anderem, ob und wie es m\u00f6glich ist, ethische Prinzipien und Werte mit den Formeln der k\u00fcnstlichen Intelligenz in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Im Laufe des Jahres haben wir die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit mit der Regierung von <strong>Ecuador<\/strong> wieder aufgenommen. Auch f\u00fcr den Gro\u00dfkanzler war das vergangene Jahr ein intensives Jahr, das von vielen Besuchen gepr\u00e4gt war, darunter der offizielle Besuch in <strong>Peru<\/strong> im August und k\u00fcrzlich die Reise nach Australien zur neunten <strong>Asien-Pazifik-Konferenz<\/strong> des Malteserordens, ein bew\u00e4hrtes j\u00e4hrliches Ereignis, das von der wachsenden Pr\u00e4senz des Ordens in diesen Regionen zeugt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Es besteht kein Zweifel, dass das vergangene Jahr auch f\u00fcr unsere Ordensregierung voller Verpflichtungen war. Wie Sie wissen, fand im vergangenen Mai das <strong>Generalkapitel<\/strong> statt, und die Ergebnisse haben ein wichtiges Zeichen der Kontinuit\u00e4t gesetzt, das es uns erlaubt, den heiklen <strong>Prozess der laufenden Verfassungsreform<\/strong> fortzusetzen, der unter anderem ein besonderes Augenmerk auf die geistliche Ausbildung unserer Professen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Sehr geehrte Botschafterinnen und Botschafter, nur durch Zusammenarbeit und konstruktiven Dialog auf der Grundlage der Prinzipien der Achtung der Menschenw\u00fcrde k\u00f6nnen wir dazu beitragen, Krisen und Gewalt zu beenden und den neuen Generationen eine bessere Zukunft zu geben. Die Mission des Malteserordens ist davon inspiriert, nach dem Vorbild des Werkes des Heiligen Basilius, das im Altar der Kirche Santa Maria auf dem Aventin, dem Juwel von Giovan Battista Piranesi, dargestellt ist und das dank der wichtigen Restaurierungsarbeiten, die Anfang letzten Jahres abgeschlossen wurden, wieder in neuem Glanz erstrahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p>Zum Abschluss meiner Rede m\u00f6chte ich jedem einzelnen von Ihnen f\u00fcr den wichtigen Beitrag danken, den Sie t\u00e4glich leisten, um die Verletzlichkeit unserer Welt zu verhindern und zu verringern und gleichzeitig die gemeinsamen Werte des Friedens und des Zusammenlebens zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen, Ihren Familien und den L\u00e4ndern, die Sie vertreten, ein gl\u00fcckliches Jahr 2020.<\/p>\n","news_gallery":"yes","news_gallery_elements":[{"id":38969,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3566.jpg"},{"id":38979,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3593.jpg"},{"id":38959,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3549.jpg"},{"id":38974,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3582.jpg"},{"id":38984,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3599.jpg"},{"id":38964,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3563.jpg"},{"id":38989,"url":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/5I0A3613.jpg"}],"news_excerpt":"Der Gro\u00dfmeister hat heute das beim Souver\u00e4nen Malteserorden akkreditierte Diplomatische Korps zum traditionellen Neujahrsempfang begr\u00fc\u00dft.","hidden_news":"no","evidence":"no","focus_on":"no","breaking":"no"},"news_categories":[{"id":117,"name":"Diplomatischen aktivit\u00e4ten","slug":"diplomatischen-aktivitaten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/diplomatischen-aktivitaten\/"},{"id":118,"name":"Gro\u00dfmeister News","slug":"grosmeister-news","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/grosmeister-news\/"},{"id":115,"name":"Nachrichten","slug":"nachrichten","description":"","link":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/nachrichten-kategorien\/nachrichten\/"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/43955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/notizie\/43955\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orderofmalta.int\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}