Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Äquatorial-Guinea vertraut der kompetenz der italienischen assoziation des Ordens

Äquatorial-Guinea vertraut der kompetenz der italienischen assoziation des Ordens
03/01/2006

Ein Krankenhaus, ein integriertes System von Ambulanzeinrichtungen, Ausbildung von Ärzten und medizinischem Hilfspersonal in Äquatorial-Guinea. Das sind im wesentlichen die Zielvorgaben der der Italienischen Assoziation des Malteserordens vorgegebenen Machbarkeitsstudie.

Der Auftrag ergibt sich aus einer Vereinbarung zwischen der Regierung von Äquatorial-Guinea und dem Africa Charitable Trust. Hierbei handelt es sich um ein Organ des regionalen Kooperationsrates, Gesundheit und Entwicklung in Afrika, in dem mehrere Mitglieder des italienischen Parlaments vertreten sind sowie der persönliche Referent des italienischen Vertreters des Aktionsplanes für Afrika der G8 und Vertreter des Souveränen Malteserordens.

In den vergangenen Tagen ist die Vereinbarung zur Ausführung der Machbarkeitsstudie in Rom unterzeichnet worden. Bei der Unterzeichnungszeremonie, die am Sitz der Italienischen Assoziation des Ordens stattgefunden hat, war der Präsident der Republik von Äquatorial-Guinea, Theodor Obiang Nguema Mbasogo, anwesend.

Die Machbarkeitsstudie ist die Grundlage für die Kostenkalkulation der geplanten Krankenhausstruktur, für die Entwicklung von sozio-sanitären Strukturen und für die Ausbildung von Ärzten und dem erforderlichen medizinischen Hilfs- und Verwaltungspersonal. Geplant ist vor allem die Einrichtung eines Netzes von urbanen und ländlichen Ambulanzeinrichtungen, die in der Lage sein sollen, gesundheitliche Vorsorgeleistungen zu erbringen, Diagnosen zu erstellen und Heilmaßnahmen auf zahlreichen medizinischen Gebieten durchzuführen.

Das Projekt ist von besonderer Bedeutung sowohl für die Bevölkerung von Äquatorial-Guinea, wie auch für die Italienischen Assoziation, die durch ein internationales Projekt, die eigene Kompetenz auf medizinischem Gebiet zugunsten eines in Entwicklung begriffenen Landes einsetzen kann.