Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Der Großmeister trifft die libanesische First Lady Nehmat Aoun in Lourdes

Der Großmeister trifft die libanesische First Lady Nehmat Aoun in Lourdes
03/05/2026

Anlässlich der 68. internationalen Pilgerreise des Malteserordens nach Lourdes traf die libanesische First Lady Nehmat Aoun heute Vormittag den Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra’ John T. Dunlap. An dem Gespräch nahmen auch der Großkanzler Riccardo Paternò di Montecupo und der Präsident des Malteserordens im Libanon, Marwan Sehnaoui, teil.

Wie er bereits in seinem jüngsten Schreiben an den libanesischen Premierminister Nawaf Salam zum Ausdruck gebracht hat, bekräftigte der Großmeister die tiefe Verbundenheit und Unterstützung des Malteserordens für die Institutionen und die Bevölkerung des Libanon angesichts der aktuellen tragischen Umstände und der daraus resultierenden schwerwiegenden humanitären Folgen. Er versicherte, dass alle Bemühungen zur Unterstützung des Landes fortgesetzt werden. Die First Lady betonte, dass die Präsenz des Ordens im Libanon „einzigartig und unersetzlich” sei, da sie für Dienst, Zusammenhalt und Neutralität stehe.

Die libanesische Assoziation des Malteserordens (auch bekannt als „Malteserorden im Libanon”) engagiert sich seit Jahrzehnten für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen des Landes – unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit – und hält dabei höchste Qualitätsstandards ein. Durch ein Netzwerk aus 60 Projekten und Programmen – darunter 12 Gesundheitszentren, 12 mobile medizinische Einheiten, 7 agro-humanitäre Zentren, 3 mobile Gemeinschaftsküchen und 2 Aufnahmezentren für Menschen mit Behinderungen – leistet der Malteserorden im Libanon unverzichtbare medizinische, soziale und landwirtschaftliche Hilfe für Bedürftige. Er ist unpolitisch, neutral und unparteiisch, in den Prinzipien der Würde, Solidarität und des Dienstes verwurzelt und seine Mission geht über die Nothilfe hinaus, um langfristige Resilienz und Inklusion zu fördern.