Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

Der Großkanzler bei der Ministerkonferenz zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit in London

Conferenza Interministeriale sulla Libertà di Religione o Credo
09/07/2022

„Glaubensfreiheit weltweit garantieren“

Mit dem Ziel, die internationale Zusammenarbeit zur Gewährleistung und Förderung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu stärken, fand am 5. und 6. Juli in London die Ministerkonferenz zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit statt. Ziel der Veranstaltung, an der Regierungen, Parlamentarier, Vertreter von Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft teilnahmen, war es, ein stärkeres globales Engagement für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit für alle zu fordern.

An der von der britischen Regierung organisierten Konferenz nahmen auch Mitglieder der Internationalen Allianz für Religions- und Weltanschauungsfreiheit (IRFBA) teil, der der Souveräne Malteserorden seit 2021 als Beobachter angehört.

Großkanzler Albrecht Boeselager nahm an den Beratungen des ersten Tages teil und erinnerte zunächst an das ständige Engagement des Malteserordens zur Förderung des interreligiösen Dialogs und an die Bedeutung der Rolle religiös inspirierter Einrichtungen in Krisengebieten. Boeselager erläuterte mehrere Beispiele für die Arbeit des Ordens vor Ort in Zusammenarbeit mit anderen religiösen Gemeinschaften, etwa im Libanon und im Irak.
„Angesichts der Zunahme von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit in der Welt bekräftigen wir nachdrücklich unsere uralten Grundsätze und Werte, mit denen wir zu den Beratungen und Maßnahmen dieser Konferenz beitragen wollen“, erklärte Boeselager. „Wir beabsichtigen, weiterhin mit allen Menschen guten Willens zusammenzuarbeiten, um eine Kultur der Menschenrechte zu fördern, damit jeder Mensch seinen Glauben oder seine Überzeugung frei bekennen kann, insbesondere diejenigen, die religiösen Minderheiten angehören“, fügte der Großkanzler hinzu.

Zu den Zielen der Londoner Konferenz gehörten die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die aktuellen Herausforderungen der Religionsfreiheit in der Welt, die Gleichstellung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit mit anderen Menschenrechten und die Herausstellung bewährter Praktiken zur Verhinderung von Verstößen und Missbräuchen.
An der Konferenz nahmen mehrere Außenminister und Delegierte von Regierungen aus aller Welt teil.