Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Intensiver diplomatischer Terminkalender des Großkanzlers bei den Vereinten Nationen

Neue diplomatische Beziehungen in Afrika und im Pazifik
Intensiver diplomatischer Terminkalender des Großkanzlers bei den Vereinten Nationen
24/09/2026

Eine dicht gedrängte Agenda mit Treffen und bilateralen Abkommen prägt die Teilnahme des Malteserordens mit Großkanzler Riccardo Paternò di Montecupo an der Eröffnungswoche der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Zu den bedeutendsten bilateralen Treffen gehörte das gestrige Treffen mit dem libanesischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und Auswanderer, Youssef Raggi. Der Malteserorden spielt eine führende Rolle bei den sozialen Diensten und der humanitären Hilfe im Land der Zedern, mit dem er seit über 70 Jahren diplomatische Beziehungen unterhält und in dem er mit 60 Projekten in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Landwirtschaft tätig ist. Von besonderer Bedeutung sind die Nothilfemaßnahmen im sozial-gesundheitlichen Bereich, die die libanesische Assoziation seit Beginn der aktuellen Krise im Süden des Landes durchführt.

Der Großkanzler unterzeichnete zudem ein Abkommen mit dem Außenminister von Simbabwe über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Mit diesem Abkommen steigt die Zahl der Länder, mit denen der Orden in Afrika diplomatische Beziehungen unterhält, auf 40.

In diesem Zusammenhang wurden zwei Absichtserklärungen zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den Außenministern von Eswatini bzw. Tuvalu unterzeichnet.

Ein Kooperationsabkommen mit den Föderierten Staaten von Mikronesien wurde vom Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten, Botschafter Giampaolo Cantini, mit dem Ständigen Vertreter bei den Vereinten Nationen, Botschafter Jeem Lippwe, unterzeichnet. Das Abkommen legt den Grundstein für neue gemeinsame Initiativen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit, zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Unterstützung der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen angesichts immer komplexerer globaler Herausforderungen, im Einklang mit den Prioritäten des Pazifik-Insel-Forums.

Gestern nahm der Großkanzler zudem an zwei für die humanitäre Tätigkeit des Ordens äußerst wichtigen Foren teil: Auf Einladung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nahm der Großkanzler am 6. Gipfeltreffen der Krim-Plattform teil. „Treffen wie dieses“, so der Großkanzler, „sind grundlegende Instrumente, um sicherzustellen, dass der Schutz der Menschenrechte und der Grundprinzipien des Völkerrechts fest im Mittelpunkt der internationalen Agenda bleibt und dass die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft für den andauernden Krieg mit der Zeit nicht nachlässt.“

Der Orden unterstützt seit jeher die Bemühungen, die zentrale Rolle der Vereinten Nationen und des multilateralen Systems bei der Förderung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit zu bekräftigen. Dieses Engagement spiegelt sich auch in der humanitären Arbeit in der Ukraine wider, wo der Orden seit Beginn des Konflikts mit Programmen zur medizinischen, sozialen und psychologischen Hilfe sowie zur Unterstützung der schutzbedürftigsten Menschen präsent ist.

Das Zusammenspiel von Diplomatie und humanitärem Handeln stand auch im Mittelpunkt der Rede des Großkanzlers bei dem hochrangigen Treffen „Humanitäre Diplomatie in der Praxis: Diplomatie als fördernder Faktor für humanitäres Handeln“, das auf Initiative Saudi-Arabiens einberufen wurde. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, die Rolle welche die Diplomatie bei der Erleichterung humanitärer Hilfe spielen kann, insbesondere in Krisen- und Konfliktsituationen, und die Bedeutung der Achtung des Völkerrechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, erneut zu bekräftigen.