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Die First Lady von Litauen zu Besuch im Krankenhaus „San Giovanni Battista“ des Malteserordens in Rom

In Begleitung des Großkomturs hat die First Lady eine der wichtigsten Einrichtungen des Ordens im Bereich Gesundheit und Pflege kennengelernt
Lithuania's First Lady visiting Order of Malta's Hospital in Rome
07/10/2026

Die First Lady der Republik Litauen, Diana Nausėdienė, besuchte heute das Krankenhaus San Giovanni Battista in Magliana bei Rom. Die Einrichtung der Italienischen Assoziation des Malteserordens ist auf motorische und neurologische Rehabilitation spezialisiert. In Begleitung von Fra’ Emmanuel Rousseau, Großkomtur des Souveränen Malteserordens, lernte die First Lady die Aktivitäten des Krankenhauses aus nächster Nähe kennen. Diese spiegeln das Engagement des Ordens im Bereich der Rehabilitationspflege für Patienten wider, die mit Traumata und neurologischen Erkrankungen zu kämpfen haben.

Der Besuch steht im Zeichen der guten Verbindung zwischen dem Souveränen Malteserorden und der Republik Litauen. Seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1992 pflegen sie eine enge Zusammenarbeit im sozialen und humanitären Bereich. Im Juni des vergangenen Jahres reiste Großmeister Fra’ John T. Dunlap zu einem Staatsbesuch nach Litauen und traf dort Präsident Gitanas Nausėda.

In ihrer jüngsten Rede anlässlich des 35-jährigen Bestehens des litauischen Rettungsdienstes erinnerte Diana Nausėdienė daran, dass die Verbindung zwischen Litauen und dem Malteserorden in erster Linie auf christlichen Werten, Solidarität und der Hilfe für die Schwächsten beruht. Konkret findet diese Zusammenarbeit ihren Ausdruck in der Tätigkeit des litauischen Rettungsdienstes des Ordens, der rund 2.300 Freiwillige – darunter 600 Jugendliche – sowie 170 Fachkräfte umfasst. Er ist mit Programmen für ältere Menschen, Kinder in Notlagen, Menschen mit Behinderungen und Flüchtlinge an 44 Standorten vertreten.

Der Besuch im Krankenhaus „San Giovanni Battista“ bot der First Lady die Gelegenheit, sich eingehender mit dem Engagement des Malteserordens im Bereich der Gesundheitsversorgung in Italien, insbesondere in der motorischen und neurologischen Rehabilitation, vertraut zu machen. Dies ging aus den Ausführungen des ACISMOM-Präsidenten Lorenzo Borghese und des Krankenhausdirektors Edoardo Bellomo hervor. Besondere Aufmerksamkeit galt der im Jahr 2016 ins Leben gerufenen pferdegestützten Therapie, die sich zu einer der charakteristischen Aktivitäten des Krankenhauses entwickelt hat. Das Programm verfügt heute über rund 7.700 Quadratmeter Fläche für die Hippotherapie, die sich nahtlos in den „Bosco Vivo“ und den Rehabilitationsgarten einfügt. Es verbindet die motorische Rehabilitation mit der Beziehung zu Tieren und Aktivitäten im Freien und bietet dabei auch kognitive, zwischenmenschliche und emotionale Vorteile. An dem Programm haben Tausende von Patienten teilgenommen, darunter Menschen, die aus dem Koma erwacht sind, Opfer von Verkehrsunfällen und Patienten mit Parkinson. Den Daten zufolge haben 92 % der behandelten Patienten die vorgesehenen Rehabilitationsziele erreicht.

In der „Casa dei Cavalieri di Rodi“ traf die First Lady außerdem Benedetto Barberini, den Präsidenten des italienischen Rettungsdienstes, der dank des Engagements von Ärzten, Pflegekräften, Rettungskräften und Freiwilligen seit über 50 Jahren in den Bereichen Katastrophenschutz, Gesundheits- und Sozialwesen sowie humanitäre Einsätze tätig ist.

Das Gespräch bot die Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen dem italienischen und dem litauischen Rettungsdienst zu vertiefen, unter anderem durch den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen im Bereich der Notfallhilfe.