Der Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten des Souveränen Malteserordens, Botschafter Giampaolo Cantini, empfing heute im Magistralpalast Michael Brand, den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland. Das Treffen zeugt von der festen Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Malteserorden, die sich bereits seit dem 19. Jahrhundert durch eine enge Kooperation in den Bereichen humanitäre Hilfe, Gesundheitswesen und Soziales entwickelt hat und 2017 durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen besiegelt wurde.
Hervorgehoben wurde die wichtige Unterstützung der deutschen Regierung für die Aktivitäten des Malteserordens, sowohl auf internationaler Ebene durch die Hilfsorganisation ‚Malteser International’ als auch in Deutschland, wo der Orden mit einem dichten Netzwerk von Einrichtungen und Organisationen sowie einem Rettungsdienst tätig ist. Er stellt heute eine feste Größe im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen dar.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand das weltweite Engagement des Malteserordens in Krisengebieten, mit besonderem Schwerpunkt auf der humanitären Hilfe in der Ukraine – wo der Orden mit medizinischen, psychologischen und logistischen Hilfsprogrammen für die Bevölkerung tätig ist – sowie im Nahen Osten, einschließlich medizinischer Einsätze und der Verteilung von Hilfsgütern zur Unterstützung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen und im Libanon.
In seiner Eigenschaft als Beauftragter der Bundesregierung für die Bekämpfung von Rassismus gegen Sinti und Roma und für die Lebensbedingungen der Sinti und Roma in Deutschland zeigte Staatssekretär Brand zudem Interesse an den Programmen des Ordens zugunsten der Roma-Gemeinschaften – ein konkretes Engagement, das der Orden durch die Koordination von Zentren für Bildungs- und Sozialarbeit in Ungarn, Rumänien, der Slowakei, der Ukraine, Kroatien, Albanien und Österreich umsetzt.





