Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Memorandum of Understanding zwischen dem Malteserorden und Zypern zur sozial-humanitären Hilfe in Kenia

Signing of the Memorandum of Understanding between the  Order of Malta and Cyprus about the activities in Kenya
09/08/2026

Am 17. Juni 2026 wurde in Nairobi die Absichtserklärung zwischen dem Souveränen Malteser Ritterorden und dem Außenministerium der Republik Zypern vom Hohen Kommissar der Republik Zypern, Savvas Vladimirou, und dem Geschäftsträger der Botschaft des Malteserordens in Kenia, Franco De Paoli, unterzeichnet.

Das Abkommen zielt darauf ab, gemeinsame Initiativen in den Bereichen humanitäre Hilfe, Gesundheitsversorgung und Entwicklung in Kenia zu fördern, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und den Schutz der Menschenrechte sowie den universellen Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Kindern, Jugendlichen und benachteiligten sozialen Gruppen.

Die Vereinbarung sieht flächendeckende Maßnahmen in Kenia vor, darunter die Unterstützung und der Aufbau von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, die Einleitung von Programmen zur psychosozialen Betreuung, die Vergabe von Stipendien sowie die Förderung von Projekten zum Zugang zu Trinkwasser.

Das Abkommen fügt sich in den Rahmen der historischen und soliden diplomatischen Beziehungen ein, die die Republik Zypern und den Souveränen Malteser Ritterorden seit 2012 verbinden. Es bekräftigt zudem das gemeinsame Engagement für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen.

Der Malteserorden in Kenia

Der Malteserorden ist seit über zwanzig Jahren in Kenia mit Programmen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe zur Unterstützung der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen tätig. Über Malteser International, das seit 2001 im Land aktiv ist, hat der Orden Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Grundversorgung, zur Ausbildung von medizinischem Personal und zur Verbesserung des Zugangs zu medizinischer Versorgung entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Gesundheit von Müttern und Kindern sowie auf medizinischen Notfällen. Zu den wichtigsten Aktivitäten zählen die Unterstützung des Flüchtlingslagers Kakuma, die Bereitstellung von Ausrüstung und Medikamenten für lokale Einrichtungen, Hilfsmaßnahmen in von Dürren betroffenen Gebieten sowie Initiativen zur Sicherstellung der Trinkwasser- und sanitären Versorgung.