Im Magistralpalast in Rom unterzeichneten der Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Riccardo Paternò di Montecupo, und der Staatssekretär des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik, Rastislav Chovanec, eine Absichtserklärung zur Stärkung der humanitären Hilfe für die libanesische Bevölkerung.
Der Großkanzler brachte die Dankbarkeit des Malteserordens für die Entscheidung der slowakischen Regierung zum Ausdruck, medizinische Ausrüstung im Wert von 200.000 Euro zu spenden. Diese ist zur Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgungseinrichtungen des Ordens im Libanon bestimmt – einem Land, in dem der Orden seit über 60 Jahren präsent ist und den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen sowie einer erneut vom Krieg betroffenen Bevölkerung Gesundheitsversorgung, psychosoziale Unterstützung und medizinische Beratung bietet.
Die heutige Unterzeichnung stärkt die bereits bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Slowakei und dem Orden, die auf den gemeinsamen Grundsätzen Solidarität, Achtung der Menschenwürde und sozialer Gerechtigkeit beruht. Dies ist ein greifbares Ergebnis des Dialogs zwischen dem slowakischen Präsidenten Peter Pellegrini und Großmeister Fra’ John Dunlap, der während ihrer offiziellen Besuche in Rom im Jahr 2025 bzw. in Bratislava im Jahr 2026 aufgenommen wurde. Anlässlich seines Besuchs in der Slowakei im vergangenen April hat Außenminister Juraj Blanár dem Großkanzler offiziell die Absicht bekundet, die Aktivitäten des Ordens für die libanesische Bevölkerung finanziell zu unterstützen.
Dies ist ein Beweis für das Vertrauen, das die slowakische Regierung in die Arbeit des Malteserordens setzt. Der Orden ist seit 2014 über das „Malteser Aid Slovakia Relief Corps” im Land tätig. Dank des Engagements von mehr als 150 Mitgliedern und Freiwilligen konnte die Organisation zahlreiche Initiativen zur sozialen Eingliederung sowie Gesundheitsprogramme für ältere Menschen, Obdachlose, Menschen mit Behinderungen, ukrainische Flüchtlinge und die Roma umsetzen.





