Der Großhospitalier des Souveränen Malteserordens, Josef D. Blotz, besuchte die Ungarische Assoziation und den ungarischen Hilfsdienst des Malteserordens. Dabei besichtigte er deren bedeutendste humanitäre Programme in den Bereichen Soziales, Gesundheitswesen und Bildung und traf sich mit Mitgliedern, Mitarbeitern, Freiwilligen und Begünstigten.
Das Programm begann in Bicske mit einem Besuch im Gesundheits- und Logistikzentrum des ungarischen Hilfsdienstes. Dort wurden dem Großhospitalier die integrierten Gesundheits- und Logistikabläufe des Zentrums vorgestellt. Diese spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der landesweiten humanitären Aktivitäten des Hilfsdienstes.
Am folgenden Tag reiste der Großhospitalier nach Göd, wo er ein Heim für Menschen mit Behinderungen besuchte. Er traf Bewohner und Pflegekräfte und konnte sich dabei aus erster Hand ein Bild von der individuellen Betreuung und dem inklusiven Umfeld machen, das Erwachsenen mit Behinderungen geboten wird.
Im Hauptsitz der Ungarischen Assoziation des Malteserordens wurden die Vorbereitungen für das Internationale Sommercamp 2028 präsentiert. Das Camp bringt junge Menschen mit und ohne Behinderung aus aller Welt zusammen und verkörpert den Geist der Freundschaft, der Inklusion und der internationalen Solidarität des Ordens. Diese Werte stehen nach wie vor im Mittelpunkt seiner humanitären Mission. Der Großhospitalier nahm am St.-Johannes-Wohltätigkeitsball in der Ungarischen Staatsoper teil, dessen Erlös der Unterstützung der Veranstaltung zugutekommen soll.
Zudem hatte Blotz Gelegenheit, sich mit Freiwilligen und Mitgliedern auszutauschen, die sich landesweit aktiv für die karitativen Werke des Ordens engagieren.
Ein wesentlicher Teil des Besuchs war dem innovativen Programm des ungarischen Hilfsdienstes zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung gewidmet. In Kálló unterstützt das FeTe-Programm (Emerging Settlements) Familien, die unter benachteiligten Bedingungen leben, durch eine langfristige Präsenz vor Ort sowie durch Bildungs- und Sozialleistungen. Dabei werden die Chancen der Kinder gefördert und gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften gestärkt.
In Tarnabod informierte sich der Großhospitalier über eines der umfassendsten Modelle des Hilfsdienstes für integrierte soziale Entwicklung. Besondere Aufmerksamkeit galt den sozialen Unternehmensinitiativen von Glia Ltd., die Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und gleichzeitig eine nachhaltige lokale Entwicklung sowie wirtschaftliche Inklusion fördern.
Während des gesamten Besuchs brachte der Großhospitalier seine Anerkennung für die Professionalität und das Engagement der Mitarbeiter und Freiwilligen der Ungarischen Hilfsorganisation zum Ausdruck. Bei Begegnungen mit Begünstigten aller Altersgruppen konnte er sich davon überzeugen, wie die Arbeit des Ordens weit über die unmittelbare Hilfe hinausgeht und wie schutzbedürftige Menschen durch langfristige Programme begleitet werden, die ihre Würde wiederherstellen, ihre Eigenständigkeit fördern und stärkere Gemeinschaften aufbauen.
Durch die Verbindung von Gesundheitsversorgung, sozialer Inklusion, Bildung und Gemeindeentwicklung sind die humanitären Initiativen des Ungarischen Hilfsdienstes des Malteserordens ein bemerkenswertes Beispiel für das Engagement des Ordens, den Glauben in die Tat umzusetzen.





