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Der Großhospitalier trifft russische Würdenträger in Moskau: auf der Tagesordnung stehen Projekte im medizinisch-sozialen und humanitären Bereich

Der Großhospitalier trifft russische Würdenträger in Moskau: auf der Tagesordnung stehen Projekte im medizinisch-sozialen und humanitären Bereich
22/12/2017

Der russische Vize-Außenminister erklärt sich ausdrücklich bereit, die bilaterale Kooperation in Zukunft zu stärken.

Der Großhospitalier des Malteserordens, Dominique de La Rochefoucauld-Montbel, war in den vergangenen Tagen zu einer Reihe von Gesprächen mit russischen Würdenträgern in Moskau unterwegs. Im Mittelpunkt der Begegnungen stand die bilaterale Kooperation im medizinisch-sozialen und humanitären Bereich zwischen der Russischen Föderation und dem Souveränen Malteserorden. An den Gesprächen nahm auch der Botschafter des Malteserordens in Russland, Gianfranco Facco Bonetti, teil.

Im Verlauf der Zusammenkunft mit dem russischen Vize-Außenminister und gleichzeitigem Vertreter der russischen Präsidentschaft für den Mittleren Osten und Afrika, Mikhail Leonidovich Bogdanov, und dem Präsidenten der Kaiserliche Orthodoxen Palästina-Gesellschaft, Sergey Vadimovich Stepashin, erläuterte Dominique de

La Rochefoucauld-Montbel die Hilfsaktivitäten des Malteserordens für von Naturkatastrophen und Hungersnöte betroffene Bevölkerungen auf dem afrikanischen Kontinent und in den Nachbarstaaten Syriens, wie zum Beispiel dem Libanon und der Türkei. Außerdem skizzierte er die zahlreichen Hilfsprojekte für Migranten und Flüchtlinge entlang der Hauptfluchtrouten und in den Zielländern, insbesondere in Deutschland. Der russische Vizeminister begrüßte nachdrücklich den Wirkungsgrad der vom Malteserorden durchgeführten Projekte und dies in seinem Wunsch der Stärkung der bilateralen Kooperation aus.

Ermutigende Worte sprach auch Leonid Petchatnikov, der für das Sozialressort zuständige Vizebürgermeister Moskaus, aus. Er hatte sich am 18.Dezember mit dem Großhospitalier zu Gesprächen getroffen, an denen auch die Vertreter des vom Malteserorden in Moskau geführten Sozialzentrums teilnahmen, das 3.000 bedürftige Familien unterstützt und drei Mal pro Woche warmes Essen verteilt.

Im Verlauf seines Besuchs in Moskau traf der Großhospitalier auch die Leiterin des Historischen Archivs des russischen Außenministeriums. In Zusammenarbeit hatte das Großmagisterium des Ordens in der Vergangenheit bereits gemeinsame Veröffentlichungen zu den jahrhunderte währenden diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und den Maltesern realisiert.