Der Großhospitalier des Malteserordens, Josef D. Blotz, empfing den bayerischen Staatsminister für Inneres, Sport und Integration, Joachim Herrmann, im Magistralpalast. Die Gespräche boten Gelegenheit, die ausgezeichneten Beziehungen zu bekräftigen und die wichtigsten Szenarien globaler humanitärer Krisen zu erörtern.
Während des Treffens wurde tiefe Besorgnis über die anhaltenden Konflikte geäußert. Ein Schwerpunkt lag auf der Ukraine, wo der Orden die Bevölkerung mit über 60 Projekten unterstützt, sowie auf Gaza. Der Großhospitalier berichtete über die Ergebnisse seines Besuchs im Heiligen Land im September 2025, bei dem er den lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sowie deutsche diplomatische Vertreter traf, um die Verteilung von Hilfsgütern und die Einrichtung einer medizinischen Klinik in Gaza-Stadt zu planen.
Josef D. Blotz sprach der Bundesregierung seinen tiefsten Dank für die beständige und strategische Unterstützung der humanitären Aktivitäten des Ordens in Drittländern aus, insbesondere im Hinblick auf die für die Mission in Gaza und für die Projekte im Libanon bereitgestellten Mittel.
Minister Herrmann brachte seine große Wertschätzung und tiefe Dankbarkeit für die Arbeit des Malteserordens sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene zum Ausdruck und betonte, dass die Welt in einer historischen Zeit, in der sich die globalen Herausforderungen dramatisch verschärfen, den Beitrag und das humanitäre Engagement des Ordens mehr denn je benötige.
Der Dialog zwischen Großhospitalier und Minister Herrmann unterstreicht den gemeinsamen Willen, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, um auf große internationale Notfälle reagieren zu können.





