Der Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Riccardo Paternò di Monteucpo, empfing am Donnerstag, dem 5. September, die Außenministerin der Republik El Salvador, Alexandra Hill Tinoco. Der Großkanzler hieß Ministerin Hill Tinoco herzlich willkommen, würdigte ihre früheren Besuche und bekundet anhaltende Unterstützung für El Salvador, mit dem der Malteserorden seit langem diplomatische Beziehungen unterhält.
Die Begegnung verdeutlichte die engen Beziehungen zwischen El Salvador und dem Malteserorden, die auch durch zahlreiche hochrangige Besuche in den vergangenen 50 Jahren belegt werden.
Die Außenministerin von El Salvador dankte im Namen des Präsidenten Nayib Bukele für die langjährige humanitäre Arbeit des Ordens im Land. Sie betonte die tiefgreifenden Veränderungen in El Salvador, insbesondere die Verbesserung der Sicherheit, das Wirtschaftswachstum und die Zunahme der Investitionen.
Großkanzler Riccardo Paternò di Montecupo hat die Bereitschaft des Ordens bekräftigt, sein Engagement in El Salvador zu verstärken, insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens. Er stellte die „Order of Malta Doors for Projects Foundation“ (Stiftung des Malteserordens für Projekte, OMDP) vor und erörterte die Pläne für die Renovierung der Ordenskliniken und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in El Salvador.
Minister Hill Tinoco schlug dem Orden vor, sich mit dem Gesundheitsministerium von El Salvador in Verbindung zu setzen, um gemeinsam an der Einbindung der Kliniken des Ordens in das nationale Gesundheitssystem zu arbeiten.
Zu einem möglichen Start der neuen Zusammenarbeit im Gesundheitssektor lud Minister Hill Tinoco den Großkanzler nach El Salvador ein.
Seit mehr als 50 Jahren leistet Malteser International humanitäre und gesundheitliche Hilfe in El Salvador. Im Rahmen seines Gesundheitsprogramms wurden zwischen 1975 und 1995 mehrere Kliniken eingerichtet, in denen kostenlose medizinische Grundversorgung, Zahnbehandlungen, Laboruntersuchungen und Physiotherapie angeboten werden. Der Orden hat sein Angebot auf die Betreuung von Müttern und Neugeborenen ausgeweitet.
Seit 2012 hat der Orden von zahlreichen Partnerschaften und Spenden profitiert, darunter die Ausbildung von medizinischem Personal durch die spanische Universität von Elche, Katastrophenhilfe durch das Verteidigungsministerium und verschiedene internationale Hilfsaktionen. Fünf Kliniken sind nach wie vor in Betrieb und versorgen unterversorgte Gemeinden. Sie haben mehr als 5 Millionen medizinische Eingriffe vorgenommen.
Der Orden ist weiterhin bestrebt, seine humanitären Aktivitäten in El Salvador auszuweiten und arbeitet mit lokalen und internationalen Partnern zusammen, um die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung zu verbessern.





