Besuch des Präsidenten der Portugiesischen Republik beim Großmeister des Malteserordens
Rom, 2. Februar 2026 – Anlässlich des Endes seiner zehnjährigen Amtszeit als Präsident der Portugiesischen Republik wurde Marcelo Rebelo de Sousa heute vom Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra’ John Dunlap, empfangen.
Das Treffen bestätigte die Solidität der Beziehungen zwischen dem Souveränen Malteserorden und Portugal, die 1951 aufgenommen wurden und sich im Laufe der Zeit in einem Klima gegenseitiger Wertschätzung und Zusammenarbeit entwickelt haben. Die Gespräche boten Gelegenheit zu einem Austausch über den Stand der bilateralen Beziehungen und mögliche Initiativen zur Stärkung des institutionellen Dialogs, auch anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen.
Der Großmeister dankte Präsident Marcelo Rebelo de Sousa für seine Verdienste während seiner Amtszeit und dafür, dass er seine institutionelle Rolle mit der Fürsorge für die Bedürfnisse der Bevölkerung verbunden hat.
Zudem wurde der Opfer des Sturms „Kristin” gedacht, der Portugal heimgesucht hatte, und den betroffenen Gemeinden wurde Nähe und Solidarität bekundet.
Präsident Marcelo Rebelo de Sousa würdigte die humanitäre Arbeit des Ordens weltweit ausdrücklich – insbesondere die Aktivitäten zugunsten der Bevölkerung im Gazastreifen – und sein Engagement im Land. Er betonte, dass der Orden ein Beispiel für soziale Inklusion und gemeinschaftliches Ansehen sei.
Den Aktivitäten des Souveränen Malteserordens in Portugal über die Nationale Assoziation und das Hilfskorps OHPOM – Obras Portuguesas da Ordem de Malta – wurde viel Raum gewidmet. Dazu gehören Gesundheitsprogramme, insbesondere im Bereich der Mundgesundheit für junge Menschen, die Unterstützung von Obdachlosen und Familien in Not, die Betreuung von älteren Menschen, Häftlingen und Menschen mit Behinderungen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen und Gesundheitserziehung.
Abschließend wurde die gemeinsame Besorgnis über internationale Krisenszenarien und die dringenden Herausforderungen des dritten Jahrtausends, wie Klimawandel und Migration, zum Ausdruck gebracht.





