Die 13. Asien-Pazifik-Konferenz des Malteserordens, eine dreitägige Veranstaltung, die sich mit den verschiedenen Herausforderungen befasste, denen sich die Assoziationen n ihrer täglichen Arbeit im Dienste der Armen und Kranken stellen müssen, endete im Zeichen der regionalen Zusammenarbeit.
Von der Ausbildung der Mitglieder bis hin zu Spendenaktionen zur Unterstützung von Projekten zur Bekämpfung von Krankheiten, Armut, sozialer Ausgrenzung und den wichtigsten dringenden Bedürfnissen auf den beiden Kontinenten bot die Konferenz die Gelegenheit, unter der Leitung des Großkanzlers Riccardo Paternò di Montecupo und des Großhospitaliers Josef Blotz Vorschläge und Lösungen auszutauschen.
Die Präsidenten der Assoziationen Australiens, Südkoreas, der Philippinen, Hongkongs, Singapurs und Thailands unterzeichneten daraufhin gemeinsam mit Malteser International eine Erklärung zur Eröffnung einer eigenen Niederlassung für den asiatisch-pazifischen Raum. Mit dem Ziel, „die Bande der Brüderlichkeit zu erneuern”, bekräftigten sie „die feste Absicht, zusammenzuarbeiten, um den Armen und Kranken in der Region zu dienen, mit besonderem Augenmerk auf die Wirkung, Nachhaltigkeit und Vernetzung der Arbeit”.
„Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um dieser Verpflichtung nachzukommen”, heißt es in der Erklärung. „Wir beabsichtigen insbesondere, unsere Zusammenarbeit unter Nutzung der eigens zu diesem Zweck geschaffenen Struktur von Malteser International Asia Pacific zu vertiefen, vor allem im Falle schwerer Notfälle“, denen die Region aufgrund von Umwelt- und Klimafaktoren ausgesetzt ist. Das Engagement für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen wurde schließlich der Fürsprache der Madonna von Philermos, der Schutzpatronin des Malteserordens, anvertraut.





