Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Das hospitalitäre Wirken des Malteserordens im Mittelpunkt der Tagung „Die Pilgerpastoral“

“The Pastoral Care of Pilgrimages” conference
18/03/2026

Am 13. März 2026 fand in der Casa La Salle in Rom die Tagung „Die Pilgerpastoral“ statt, eine Veranstaltung, die von der „Fondazione Pellegrinaggi Italiani“ (Stiftung für italienische Pilgerreisen) des Souveränen Malteserordens organisiert wurde. Das Treffen bot Gelegenheit zum Austausch, zur Weiterbildung und zum gemeinsamen Erleben im Zeichen der spirituellen Mission der Pilgerreisen, die die Stiftung jährlich zu den wichtigsten Marienwallfahrtsorten organisiert, wobei die Ziele Lourdes und Loreto auf besonders großes Interesse stießen.

An der Veranstaltung nahmen der Großprior von Rom, der Großprior von Neapel und Sizilien sowie der Prokurator des Großpriorats der Lombardei und Venedigs teil. Gemeinsam mit den Delegierten der Großpriorate, den Mitgliedern des Rates und des Organisationskomitees der „Fondazione Pellegrinaggi Italiani“ bekräftigten die Teilnehmer, dass Pilgerfahrten das schlagende Herz des geistlichen Lebens des Malteserordens und seiner jahrhundertealten Mission des christlichen Zeugnisses darstellen.

Das Arbeitsprogramm profitierte von hochkarätigen Beiträgen, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten. Monsignore Luis Manuel Cuña Ramos, Prälat des Malteserordens, und Schwester Rebecca Nazzaro, Direktorin des Büros für Pilgerpastoral des Vikariats von Rom, lieferten tiefgründige Überlegungen zum theologischen Wert des Pilgerns und definierten die Pilgerfahrt als „Tor zur Neuevangelisierung“. Zu ihnen gesellten sich Monsignore Maurizio Stefanutti, der geistliche Leiter der Stiftung, und Carlo dei Conti Vitalini Sacconi, der Generalkoordinator des Internationalen Lourdes-Komitees, die die untrennbare Verbindung zwischen der pastoralen Ausbildung und der Betreuung der Herren Kranken vertieften.

Gerade die Krankenpflege wurde als Kernstück des hospitalitären Charismas des Ordens bekräftigt. Neben der spirituellen Dimension analysierte die Tagung pragmatisch die organisatorischen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der nationalen Pilgerfahrten und unterstrich den Willen, die Qualität des Dienstes stetig zu verbessern und eine immer breitere Beteiligung zu fördern.

Um dem Rückgang der Teilnehmerzahlen entgegenzuwirken, setzt der Orden entschlossen auf die Einbindung der neuen Generationen. Zu den unterbreiteten Vorschlägen zählen der Einsatz digitaler Instrumente, die Verbesserung der Praktikabilität der Dienstuniformen und die Einführung von „unter dem Selbstkostenpreis liegenden“ Tarifen für junge Menschen, die durch Spendenaktionen und die Unterstützung von Wohltätern finanziert werden.

Am Rande des Treffens brachte Fra’ Nicola Tegoni, Präsident der Fondazione Pellegrinaggi Italiani, seine Dankbarkeit zum Ausdruck und betonte die Bedeutung der territorialen Synergie: „Ich danke allen, die an der Tagung teilgenommen haben: Es ist von grundlegender Bedeutung, eine solide Verbindung zu allen Mitgliedern des Ordens aufrechtzuerhalten, die die Pilgerfahrten in der Region begleiten, weiterentwickeln und unterstützen. Ihnen ist die Aufgabe anvertraut, die Seelsorge der Pilgerreisen zu gestalten, um einen gemeinsamen Weg der Reflexion und des Austauschs zu beschreiten, im Dienst der Herren Kranken und im Geiste des Charismas des Ordens.“

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde der Wunsch geäußert, die Koordination zwischen den Delegationen zu stärken und den globalen Charakter der Glaubenserfahrung voll zur Geltung zu bringen. Dazu sollen vorbildliche Initiativen wie Sommercamps und ganzjährige spirituelle Bildungswege gefördert werden.

Kategorie: Nachrichten