Souveräner Ritter- und
Hospitalorden vom Hl. Johannes zu
Jerusalem von Rhodos und von Malta

Das Kloster St. Ursula in Valetta-malta

18/04/2006

In Anwesenheit des Großmeisters, Fra’ Andrew Bertie, und zahlreicher beim Orden akkreditierter Botschafter wurde in Rom die italienische Ausgabe des Bandes „Le Suore Gerosolimitane, la Chiesa ed il Monastero di Santa Ursola alla Valetta-Malta“ von Pater Giorgio Aquilina O.F.M. vorgestellt, ehemals Rektor der staatlichen Archive der Republik Malta.

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Silvano Pedrollo, Botschafter des Malteserordens bei der Republik Malta, und fügte sich im weiteren Sinne u. a. auch in die Bemühungen um den Erhalt eines der ältesten Klöster der Insel sowie den Unterhalt der Schwestern des Malteserordens ein, die auf eine über achthundertjährige Tradition seit ihrer Gründung zurückblicken. In seiner Ansprache hat der Erzbischof von Malta, Mons. Joseph Mercieca, die Bedeutung der Präsenz des Hospitalordens in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht für die Insel Malta unterstrichen. Eine Präsenz, durch die Malta einst zu den wichtigsten Staaten Europas zählte.

Im Weiteren hat der Bischof den Eifer und die Hingabe der Professritter für die Kranken hervorgehoben, die ohne zögern auch die niedrigsten Dienste übernommen haben und die so die Grundlagen für einen fortschrittlichen Gesundheitsdienst gelegt haben. Schließlich hat er daran erinnert, dass das Kloster von St. Ursula sicher zu den großen Hinterlassenschaften des Ordens an die Insel und die Erzdiözese gehört. Eine spirituelle Oase, die wegen der Bescheidenheit der Schwestern und ihrem einfachen und strengen Lebensstil von der Erzdiözese und der Zivilgesellschaft der Insel hoch geschätzt wird.

Weitere Gesprächsteilnehmer waren der Archimandrit Fra‘ Giovanni Scarabelli und Professor Guglielmo de´ Giovanni Centelles, die die Spiritualität der Schwesternschaft im kulturhistorischen Kontext darstellten.