Vom 10. bis 12. Februar 2026 besuchte der Großhospitalier des Souveränen Malteserordens, Josef D. Blotz, in Begleitung des Botschafters des Malteserordens in Albanien, Stefano Palumbo, Albanien.
Während des Besuchs wurde ein „Memorandum of Understanding“ zwischen dem Souveränen Malteserorden und der Republik Albanien im Bereich des Zivilschutzes und der Militärmedizin geschlossen. Das Abkommen wurde vom Großhospitalier und dem albanischen Verteidigungsminister Pirro Vengu unterzeichnet. Dieses sieht eine praktische Zusammenarbeit in Bereichen wie Notfallmaßnahmen, Such- und Rettungsaktionen, medizinische Unterstützung in Krisensituationen und gemeinsame Ausbildungsmaßnahmen im Bereich des Zivilschutzes sowie der zivilen und militärischen Gesundheitsausbildung vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Notfall- und Akutmedizin. In diesem Zusammenhang wird dem italienischen Hilfsdienst des Souveränen Malteserordens, CISOM, ein allgemeines Mandat erteilt.
Während seines Aufenthalts in Tirana traf der Großhospitalier mit der Ministerin für Gesundheit und Soziales, Evis Sala, zusammen. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Präventivmedizin, Vorsorge für Gesundheitskrisen und Unterstützung für gefährdete Bevölkerungsgruppen.
Josef D. Blotz stattete außerdem Arjan Dodaj, dem Erzbischof von Tiranë-Durrës und Ehrenkaplan des Souveränen Malteserordens, sowie Monsignore Ionuţ Paul Strejac, dem Geschäftsträger ad interim der Apostolischen Nuntiatur in Albanien, einen Höflichkeitsbesuch ab. Im Mittelpunkt dieser Treffen standen die humanitäre Arbeit des Ordens in Albanien, die Bekräftigung der engen Beziehungen zum Heiligen Stuhl und das gemeinsame Engagement für Menschen in Not.





