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Der Malteserorden unterzeichnet eine gemeinsame Absichtserklärung mit Ungarn zur Stärkung der Hilfsprogramme für verfolgte Minderheiten

Der Malteserorden unterzeichnet eine gemeinsame Absichtserklärung mit Ungarn zur Stärkung der Hilfsprogramme für verfolgte Minderheiten
28/10/2019

Der Souveräne Malteserorden und die ungarische Regierung haben eine Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit und Bewältigung der Verfolgung ethnischer und religiöser Minderheiten in Krisengebieten unterzeichnet. Das am 24. Oktober in Budapest unterzeichnete Abkommen ist auf die wachsende Zahl von Gewalttaten und Verfolgungen gegen Minderheiten zurückzuführen. Die Regierung Ungarns hatte daraufhin ein Staatssekretariat für die Hilfe für verfolgte Christen und für ungarische Hilfsprogramme eingerichtet.
Insbesondere zielt das Memorandum darauf ab, Wissen, Erfahrungen und Ressourcen auszutauschen, um Projekte im Nahen Osten, in Afrika und anderen Krisenregionen zu entwickeln.

Zu diesem Zweck wurden einige entscheidende Bereiche der internationalen Zusammenarbeit und Unterstützung ermittelt, wie beispielsweise Religionsfreiheit und Menschenrechte, Stabilisierung und Bereitstellung grundlegender Gesundheits- und Bildungsdienste sowie Hilfe zum Lebensunterhalt der Schwächsten.

„Das Memorandum wird die bereits intensive Zusammenarbeit mit der ungarischen Regierung stärken, so dass wir besser auf die Nöte der Bedürftigen eingehen können“, sagte Imre Ugron, Botschafter des Souveränen Malteserordens in Ungarn.

Der Malteserorden ist in Ungarn mit seiner Botschaft, der 1928 gegründeten Assoziation und dem Hilfsdienst vertreten. Letzterer beschäftigt 2.500 Mitarbeiter und rund 15.000 Freiwillige an 350 Standorten im ganzen Land und betreibt eine Vielzahl von Betreuungsprogrammen für ältere Menschen, Obdachlose, Menschen mit Behinderung, benachteiligte Familien und Kinder sowie Drogenabhängige.