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Irakkrise: Medikamente für 10.000 Christen und Vertriebene

Irakkrise: Medikamente für 10.000 Christen und Vertriebene
22/08/2014

Mit dem Schulbeginn werden Tausende von Flüchtlingen ohne Unterkunft bleiben.

Malteser International, das internationale Hilfswerk des Malteserordens, wird für dreiMonate die medizinische Versorgung von 10.000 Christen und vertriebene Minderheiten im Norden des Irak sichern. Eine Lieferung von Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Hygieneartikel wird in den Lagern rund um Erbil über das humanitäre Netzwerk des Hilfswerks in der Region verteilt werden.

„Die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen nimmt kontinuierlich zu. Nach UN-Schätzungen beläuft sich die Zahl allein im Nordirak auf über eine Million“, berichtet Oliver Hochedez, der Leiter des Teams von Malteser International. „ Unter den Christen und den von den IS-Milizen vertriebenen Minderheiten befinden sich auch zahlreiche syrische Flüchtlinge, die Schutz in Kurdistan suchen“.

„Für die irakischen Kinder beginnt die Schule am 10. September. Das bedeutet, dass Tausende von Flüchtlingen, die derzeit in den Schulgebäuden untergebracht sind, anderswo untergebracht werden müssen“, erläutert Hochedez.

Malteser International plant bereits für die Zeit nach der ersten Not. „Die Flüchtlinge werden mittel- bis langfristig auf unsere Hilfe angewiesen sein, sei es dass sie vertrieben bleiben, sei es dass sie wieder zurück in ihre Heimat gehen können“, sagt Dr. Juergen Clemens, der am vergangenen Donnerstag zum Team in Erbil gestoßen ist.

Hilfe für die Vertriebenen mit einer Spende an Malteser International:

https://www.secure-malteser-international.org/index.php?id=102073&L=1&waehrung=USD#c